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Kurz vorgestellt: Modern Tales: Age of Invention
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Wimmelbildspiele gehörten bis vor nicht allzu langer Zeit lediglich für den kurzen Spaß zwischendurch auf den PC oder Mobilgeräte. Dank dem polnischen Entwickler und Publisher Artifex Mundi hat sich das aber geändert. Durch Portierungen wie Nightmares from the Deep oder Noir Chronicles: City of Crime hat sich das oftmals belächelte Genre nun nämlich auch auf den aktuellen Konsolen mehr als etabliert.

Das sich gerade die Wimmelbildspiele von Artifex Mundi auf den Konsolen etabliert haben und nicht die irgendeines anderen Publishers, ist dabei eigentlich ganz einfach zu erklären. Im Gegensatz zu den allermeisten Wimmelbildspielen, sind die von Artifex Mundi nämlich nicht einfach nur lieblos hingeschludert. Die Polen legen viel Herzblut in ihre Produkte und bieten ein abwechslungsreiches Gamepaly an. Das war in ihren bisherigen Konsolen-Veröffentlichungen so und ist es nun auch in ihrem neusten Spiel.

Mehr als nur Wimmelbilder
Auch Modern Tales: Age of Invention bietet bei weitem mehr als die dem Genre namensgebenden Wimmelbilder - diese sind sogar recht selten vorzufinden. Den Großteil des Spiels verbringt man nämlich in typischer Point-and-Klick-Adventure-Manier damit, durch die Locations zu laufen und Personen anzusprechen und kleinere Aufgaben für sie zu erledigen, wie etwa bestimmte Dinge ausfindig zu machen. Manchmal sind die Gegenstände einfach so in der jeweiligen Location zu finden, zumeist sind sie aber in Minispielen versteckt. Hier kommen dann auch die Wimmelbilder ins Spiel. Denn als Belohnung für das Erledigen eines Wimmelbildes erhält man eben jenen Gegenstand. Das schöne dabei ist, dass die verschiedenen Wimmelbilder nicht nur schön gezeichnet sind, sondern auch verschiedene Typen aufweisen. Neben den klassischen Modus, in dem unten der zu suchende Gegenstand geschrieben steht, gibt es auch Varianten, in denen die Wörter verdreht wurden oder nur die Silhouetten der Gegenstände angezeigt werden. Obwohl der Schwierigkeitsgrad dadurch ein wenig angehoben wird, sollte es dennoch kein Problem sein, die Wimmelbilder zu lösen. Sollte man tatsächlich doch einmal an einem Gegenstand festhängen, gibt es wie gewohnt ein Hilfesystem, das man jederzeit aktivieren kann. Das ist im Übrigen nicht nur während der Wimmelbilder, sondern im gesamten Spiel möglich. So auch natürlich in den Rätseln, die ebenfalls Part des Spiels sind und sogar wesentlich häufiger auftreten als die Suchbilder. Im Gegensatz zu den Wimmelbildern, wird man bei den Rätseln auch tatsächlich das ein oder andere Mal Hilfe benötigen. Denn hier reicht der Schwierigkeitsgrad von „ganz einfach“ bis zu „wie soll das gehen?“.

Neben dem, für das Genre doch eher untypische, abwechslungsreiche und teilweise fordernde Gameplay, zeichnen sich Artifex Mundi-Spiele auch durch ihre toll gezeichneten Orte und netten Geschichten aus. Und auch hier stellt Modern Tales: Age of Invention keine Ausnahme dar. Auch wenn die Geschichte um einen während der Weltausstellung 1900 verschwundenen Vater und eine mysteriöse Macht, die dafür verantwortlich ist, nicht gerade einen Innovationspreis erhält, ist sie doch ganz nett geschrieben, zumal sie mit einigen berühmten Persönlichkeiten wie Ferdinand Porsche oder Coco Chanel oder Albert Einstein überrascht. Die Geschichte selber wird dabei durch Texteinblendungen und Bilder erzählt, wobei die Bilder die wesentlich bessere Figur abgeben. Denn während die deutsche Übersetzung doch mit so manchem Fehler zu kämpfen hat, trumpfen die Bilder alle durch Abwechslungsreichtum sowie einen tollen Detailreichtum auf. Einzig und allein die Gesichter der Protagonisten sehen etwas seltsam aus – und das, obwohl sie sich nie bewegen.


Fazit:

Natürlich sind die Wimmelbildspiele technisch nicht gerade imposant, dennoch machen sie immer wieder eine Menge Spaß. Das gilt gleichermaßen auch für Modern Tales: Age of Invention. Mit seinen zahlreichen kleinen Minispielen, den schön gestalteten Wimmelbildern, handgezeichneten Orten und einer netten Story, bietet auch dieses Artifex Mundi-Spiel wieder genau das, was man zum runterkommen nach einem stressigen Arbeitstag.
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Special vom: 15.04.2019
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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