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Kurz vorgestellt: Sonic Origins
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Am 23. Juni hatten viele berühmte Persönlichkeiten Geburtstag. Zinedine Zidane feierte an diesem Tag zum Beispiel seinen 50. Geburtstag, The Big Bang Theory-Darstellerin Melissa Rauch ihren 42. und der ehemalige Harald Schmidt-Sidekick Manuel Andrack seinen 57. Doch keiner von denen bekam wohl so ein tolles Geburtstagsgeschenk wie Sonic the Hedgehog. Der blitzschnelle blaue Igel bekam zu seinem 31. Ehrentag, nämlich keine schnöde Torte, sondern von seinem Mutterkonzern gleich eine ganze Spielesammlung geschenkt, die ein paar frühe Hits des SEGA Maskottchen beinhaltet.

Um genau zu sein, sind in Sonic Origins, wie die Spielesammlung getauft wurde, mit Sonic the Hedghehog, Sonic the Hedgehog 2, Sonic CD und Sonic 3 & Knuckles vier unterschiedliche Spiele enthalten, wobei es eigentlich eher fünf sind, schließlich umfasst Sonic 3 & Knuckles bekannterweise ja Sonic 3 sowie Sonic & Knuckles, die hier eben zusammengefasst wurden. Das sind zwar bei weitem nicht alle Sonic-Spiele, die erschienen sind, jedoch bieten sie doch zumindest eine gute Mischung aus den größten Hits des Igels.

Groß vorstellen muss ich die einzelnen Titel hier wohl nicht. Schließlich dürfte so ziemlich jeder, der irgendetwas mit Gaming am Hut hat, schon einmal ein Sonic-Spiel gespielt haben – mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar das allererste Spiel Sonic the Hedgehog, das ja schließlich schon in so mancher Spiele-Sammlung enthalten war oder aber auch auf dem Smartphone erhältlich ist. Da an dem Inhalt der Klassiker keinerlei Veränderung vorgenommen wurde, belasse ich es dabei und springe direkt zu den Besonderheiten, die die Spielesammlung bereithält.

So kann man jedes der vier Spiele etwa in unterschiedlichen Spielmodi spielen. Wer das gute, alte Gefühl der 1990er nochmal erleben möchte, entscheidet sich am besten für den Klassik-Modus. Hier bekommt man die Spiele nicht nur im damaligen 4:3-Modus präsentiert, sondern hat auch nur die obligatorischen Extraleben zur Verfügung. Sind diese aus, muss man das Spiel entweder von neu starten oder von einem der selten gelegenen automatischen Speicherpunkte weiterspielen, wobei man dann aber nur noch ein Leben zur Verfügung hat.
Wem das zu altmodisch und/oder zu stressig ist, für den ist dann vielleicht doch eher der Jubiläumsmodus besser geeignet, in dem man die Spiele im Breitbild-Format spielen kann. Das Schöne dabei ist, dass die Spiele hierbei nicht einfach hoch skaliert wurden, sondern per Retro Engine auf das heute Bildformat gebracht wurden. Die Mühe hat sich auch gelohnt, wie sich der direkte Vergleich mit dem Klassik-Modus zeigt. Zusätzlich dazu wurde dem Jubiläums-Modus auch eine neue Speicherfunktion spendiert, wodurch man hier so viele Anläufe benötigen kann, wie man möchte. Spielerisch gibt es zwischen den beiden Modi allerdings keinerlei Unterschiede.
Diese bietet leider auch der Story-Modus nicht. Dafür gibt es hier allerdings nagelneue Zwischensequenzen zu sehen, die die vier Teile, die man hier nach und nach spielt, miteinander verbinden. Wirklich Sinn macht das Ganze zwar nicht, dennoch ist es schön, dass sich SEGA etwas Besonderes hat einfallen lassen, das auch alten Sonic-Fans etwas Neues bietet.
Gleiches gilt auch für den vierten zur Auswahl stehenden Spielmodus – den Missions-Modus. Hier dürfen sich Sonic-Fans nämlich noch nie da gewesenen Herausforderungen stellen. So sollen in kleineren Levels zum Beispiel eine bestimmte Anzahl an Gegnern erledigt oder eine vorgegebene Zahl an Ringen eingesammelt werden. Je schneller man diese Aufgaben erledigt, desto mehr Medaillen winken am Ende. Diese Medaillen sind wiederum nicht ganz unwichtig und zwar nicht nur, um mit ihnen zu zeigen, wie erfolgreich man war, sondern auch, um im Museum Artworks, Musikstücke oder gar Ausschnitte aus dem Sonic-Jubiläumskonzert freizuschalten. Für echte Sonic-Fans ist das sicherlich ein echter Anreiz, sich in den Herausforderungen besonders anzustrengen.


Fazit:
Natürlich hätte man sich zum Geburtstag des schnellsten Igels der Welt eine etwas umfangreichere Spielesammlung gewünscht. Nichtsdestotrotz ist Sonic Origins ein würdiges Geburtstagsgeschenk. Schließlich umfasst es vier frühe Klassiker, die zudem nicht nur lieblos zusammengeworfen wurden, sondern allesamt (im Jubiläumsmodus) eine kleine Auffrischung erhalten haben, weshalb sie nun unter anderem im aktuellen Bildformat spielen kann. Das sich SEGA durchaus Gedanken gemacht hat, erkennt man auch an den zusätzlichen Spielmodi, die insbesondere alte Sonic-Fans Spaß bereiten dürften.

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Special vom: 30.06.2022
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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