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Kurz vorgestellt: Tracks: The Train Set Game
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Tracks

So aufregend Action- oder Mysteryfilme auch sind, manchmal braucht man auch einfach mal etwas zum Entspannen und schaut sich irgendeine Romantic Comedy oder eine seichte Serie an. Bei Spielen verhält es sich ganz gleich. Auch hier macht es zwar Spaß, irgendwelche Feinde niederzustrecken oder knifflige Rätsel zu lösen, manchmal muss es aber auch etwas sein, bei dem man einfach vor sich hinspielen kann, ohne sich große Gedanken machen zu müssen, irgendetwas falsch zu machen. Wer so ein Spiel sucht, der sollte sich das kürzlich erschienene Tracks: The Train Set Game einmal genauer anschauen.

In dem Spiel des kleinen Entwicklerstudios Whoop Group, welches sich auf Steam bereits seit einiger Zeit in der Early-Access-Phase befand und nun sowohl auf dem PC als auch auf der Xbox One für 19,99 Euro in der Release-Fassung erschienen ist, geht es nämlich darum, sich seine eigene kleine Holzeisenbahn samt passender Welt zu errichten. Dazu stehen einem neben verschiedenen Schienen und Weichen auch unzählige Dekorations-Möglichkeiten zur Verfügung, die vom Bauernhof, über Kleinstadtambiente bis hin zu Hochhäusern, Polizeigebäuden, Bahnhöfen und Zäunen, Tieren, Bäumen und Autos, so ziemlich alles anbietet, was man sich früher als Kind für seine Spielzeugeisenbahn gewünscht hat. Selbst Straßen und Gehwege lassen sich neben den Schienen genauso errichten, wie man die Farbe des Himmels, die Stärke eines möglichen Nebels oder die Umgebung selbst bestimmen kann.

Wie man seine Zugstrecke baut und alles andere wichtige, wird einem ganz am Anfang in einem ausführlichen Tutorial erklärt. Allerdings ist alles so selbsterklärend, dass man bereits hier die Zeit vollkommen vergisst und munter drauflos baut.
Nach dem Tutorial kann man an seiner hier begonnenen Spielwelt einfach weiterbauen, startet in einer leeren Umgebung ganz aufs Neue oder wählt eine der vorgefertigten Spielwelten aus. Sei es ein Wohnzimmer, in der man über Couch, Tisch und Kamin seine Strecke errichtet, ein Schlafzimmer oder eine weihnachtlich eingerichtete Wohnung, die Auswahl an Settings ist zwar klein, dafür aber sehr hübsch. Zudem bieten sie teilweise noch eine Besonderheit an, denn während man in der eigenen Spielwelt „nur“ bauen und den Zug über die Schienen fahren darf, kann man in den vorgefertigten Spielwelten teilweise sogar Passagiere (die natürlich auch Holzfiguren sind) befördern. Auch das ist sehr simpel gehalten, macht aber dennoch viel Spaß.

So simpel und relaxt das Gameplay auch sein mag, benötigt man doch etwas Zeit, um sich an die Steuerung zu gewöhnen. Hier merkt man dem Spiel seinen PC-Ursprung nämlich gewaltig an. Alles funktioniert über verschachtelte Menüs, was mit Maus und Tastatur tadellos klappt, mit dem Controller an der Xbox One aber sehr frickelig ist. Natürlich wäre eine besser an den Controller angepasste Steuerung sehr schön gewesen - bei einem solchen Spiel, bei dem man ohnehin gemütlich vorgeht und man alle Zeit der Welt hat, geht das aber meiner Meinung nach noch gerade so in Ordnung und sollte keinen Grund darstellen, sich das Spiel nicht zu kaufen, zumal ansonsten technisch alles einwandfrei ist. Zwar darf man hier keine Bombast-Grafik erwarten, dennoch sieht das Spiel sehr schön aus. Vor allem die Holzoptik wurde perfekt eingefangen. Am schönsten ist es aber nachts, wenn man rund um den funkelnden Weihnachtsbaum oder an den teilweise beleuchteten Gebäuden vorbeifährt. Gepaart mit der extrem beruhigenden Musik, die stets leise im Hintergrund läuft, bleibt gar nichts anderes übrig, als sich zu entspannen.


Fazit:
Tracks: The Train Set Game
ist eines der entspanntesten Spiele, die ich überhaupt kenne und der Inbegriff des entschleunigten Spielens. Mit seinem simplen Gameplay, der schönen Spielzeug-Spielwelt und den beruhigenden Hintergrundklängen entspannt man hier ganz automatisch und so ist es genau das richtige Spiel, um einfach mal abzuschalten.


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Special vom: 25.11.2019
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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