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Kurz vorgestellt: Inked: A Tale of Love
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Eigentlich fällt einem Inked: A Tale of Love aufgrund des einzigartigen Designs sofort ins Auge und doch ist es mir bei seinem ersten Release im Jahr 2018 vollkommen durchs Raster gerutscht. Erst als das kleine, kroatische Indie-Entwicklerstudio Somnium Games auf der diesjährigen gamescom einen neuerlichen Release einer verbesserten Version angekündigt hat, bin ich auf das Spiel aufmerksam geworden und habe es nach seinem nun erfolgten zweiten Release auch umgehend getestet.

Wie bereits erwähnt, ist das auffälligste Merkmal an Inked: A Tale of Love das Design des Spiels. Die Grafik sieht nämlich so aus, als ob sie mit einem blauen Kugelschreiber skizziert wurde (was wahrscheinlich auch tatsächlich der Fall war). Lediglich Interaktionspunkte sowie Erinnerungen an frühere Geschehnisse (was es damit genau zu tun hat, werde ich gleich genauer erläutern) sind in anderen Farben bzw. auch in einem anderen Stil gezeichnet. So entsteht ein noch nie da gewesener Designstil, der einen vollkommenen Kontrast zur ansonsten immer detaillierter und fotorealistischer werdenden Grafik darstellt und einen aufgrund seiner scheinbaren Einfachheit (wobei ich den Künstler sehr bewundere, der die Spielwelt erschaffen hat) aber noch mehr in seinen Bann zieht und staunen lässt, was mit ein paar Kugelschreiberlinien alles machbar ist.

Inked: A Tale of Love hat aber nicht nur eine außergewöhnliche Grafik zu bieten. Wie der Titel des Spiels schon verrät, wird einem hier eine Liebesgeschichte erzählt, die von unserem namenlosen Helden und seiner Suche nach seiner verlorenen Liebe, der Malerin Aiko, handelt. Die wundervoll gestalteten Welten, durch die unser Held wandert, stellen dabei Erinnerungen an seine Liebe dar. Unterstützt durch einen Sprecher, der, wie sich herausstellt, der Künstler dieser malerischen Welt ist, sowie einem wunderschönen Soundtrack wird uns so nach und nach eine anrührende Geschichte über Liebe und Verlust erzählt, die eine genauso faszinierende Wirkung ausstrahlt wie der Grafikstil.

Während der Suche nach seiner verlorenen Liebe erinnert sich unser Held aber nicht nur immer wieder an wichtige Punkte ihrer Beziehung, sondern sieht sich auch Problemen gegenüberstehen. Mit Hilfe unseres magischen Pinsels können wir bestimmte Objekte aber hochheben, drehen und woanders platzieren und uns so den Weg durch die insgesamt zehn Level bahnen. Das Schöne dabei ist, dass die Rätsel zwar die ganze Zeit lang nach dem gleichen Prinzip funktionieren, aber dennoch immer schwerer werden, weshalb die grauen Zellen schon gehörig in Anspruch genommen werden. Unfair oder gar frustrierend sind die Rätsel dabei aber nie - wer ein wenig überlegt, kommt ganz sicher früher oder später auf die Lösung.


Fazit:
Für mich war der neuerliche Release von Inked: A Tale of Love ein Glücksfall. Ansonsten hätte ich nämlich nicht nur ein Spiel mit einer der beeindruckendsten Grafiken der letzten Jahre verpasst, sondern auch eines, das darüber hinaus auch noch eine tolle Story und ein tolles Gameplay hat. Oder anders gesagt: Hätte ich Inked: A Tale of Love nicht auf der diesjährigen, virtuellen gamescom gesehen, wäre mir eines der besten Spiele dieses Jahres entgangen. Denn genau das ist dieses traumhafte Spiel des kleinen kroatischen Indiestudios Somnium Games für mich – und ich denke, viele werden da meiner Meinung sein.

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Special vom: 23.09.2021
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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