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Kurz vorgestellt: Schlag den Star - Das 2. Spiel
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Fünfeinhalb Jahre ist es nun bereits her, dass Stefan Raab sich als Moderator aus dem Fernsehen zurückgezogen hat und seitdem nur noch für verschiedene Formate hinter der Kamera agiert. Seine größte Show-Idee „Schlag den Raab“ hat als „Schlag den Star“ aber überlebt – und das nicht nur im Fernsehen, sondern auch als Videospiel. Kürzlich erschien sogar das 2. Spiel zur Fernseh-Show. Um herauszufinden, was sich im Vergleich zum ersten Teil verändert hat und ob das spannende Konzept der Show überhaupt als Spiel funktioniert, haben wir uns Schlag den Star – Das 2. Spiel einmal etwas genauer angeschaut.

Dem eigentlichen Spielkonzept ist auch Schlag den Star – Das 2. Spiel treu geblieben. Wie in der realen Fernseh-Show und auch schon im ersten Teil, handelt es sich im Grunde um eine Sammlung von Minispielen, die nacheinander ausgetragen werden. Wie beim Vorbild sind diese auch hier komplett unterschiedlicher Natur. Neben verschiedenen Quizzen gibt es somit auch hier einige Geschicklichkeitsspiele, die man meistern muss. Den weitaus besseren Part nehmen dabei aber die Quizze ein. Denn während man bei „Wo liegt was?“, „Zeitzonen“, „Kopfrechnen“, „Länderumrisse“, „Länderkunde“, „Buchstaben“, „Zuordnen“, „Farbcode“, „Fehlerbilder“ und natürlich „Blamieren oder Kassieren“ problemlos drauflos raten kann, macht sich bei den Geschicklichkeitsspielen die Controller-Steuerung negativ bemerkbar. Wenn man mit dem Steuerkreuz bzw. den Sticks „Karaton“, „Wurf Reversi“, „Schnappen“ oder auch „Lattlschießen“ spielt, kommt einfach nicht dieselbe Spannung und Stimmung auf, als wenn man es selbst ausführen würde, ganz zu schweigen davon, dass die Steuerung bei den Spielen mitunter etwas schwerfällig wirkt und die Kollisionsabfrage auch alles andere als korrekt arbeitet. Hinzu kommt, dass einem die Spiele vorher nicht richtig erklärt werden. Es gibt zwar einen kurzen Text, der ist aber meist so umständlich geschrieben, dass man nachher mehr Fragen hat als zuvor (jetzt kann ich verstehen, weshalb die Teilnehmer in der Show immer noch Fragen zu den Spielen haben). Da es auch keine Möglichkeit gibt, sie einmal kurz anzutesten, ist der erste Durchgang eines neuen Spiels deswegen immer eine Art Ausprobieren, was je nach Spiel natürlich für denjenigen negativ ist, der als erster ran muss.

Wem die Geschicklichkeitsspiele gar nicht zu sagen, muss sie aber nicht unbedingt spielen. Denn neben der Möglichkeit, eine komplette Show aus 15 aneinandergereihten Spielen, einer halben Show oder auch nur einem Best-of-Three zu spielen, kann man jedes der insgesamt 20 Minispiele auch einzeln spielen. Dabei steht einem frei, ob man gegen einen menschlichen Kontrahenten oder gegen die KI antritt. Als besonders spaßig hat sich der lokale Multiplayermodus erwiesen. Wenn man mit bis zu vier Personen gegeneinander oder kooperativ vor einem Fernseher spielt, entwickelt sich eine ganz besondere Dynamik, bei der dann sogar die mittelmäßigsten Geschicklichkeitsspiele plötzlich sehr viel Spaß machen.

Ebenso gelungen fand ich auch die ganze Atmosphäre des Spiels. Ein Großteil der Aufmachung ist nämlich der original TV-Show nachempfunden. Egal, ob das Aussehen des Studios oder die kurzen Einzelspieler, in denen der Name des nächsten Spiels verraten wird – vieles ist genauso, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Leider gilt dies aber eben nicht für alles. Einige Grafiken weichen nämlich vom Original ab, was einem wiederum etwas von der Atmosphäre raubt.
Was nicht fehlen darf und zum Glück auch dabei ist, ist Elton. Der ehemalige Show-Praktikant ist dabei nicht nur optisch, sondern auch mit seiner Stimme präsent und liest uns zum Beispiel die Quizfragen vor. Hin und wieder streut er sogar mal einen Spruch mit ein, an die Fülle an Gags und den Humor des Originals kommt der virtuelle Elton aber leider nicht heran. Positiv ist allerdings, dass er nun nicht mehr so comichaft aussieht. Die Grafik wurde im Vergleich zum ersten Teil nämlich wesentlich realistischer gestaltet, was dem Spiel auch wirklich sehr guttut.


Fazit:
Wie viel Spaß man mit Schlag den Star – Das 2. Spiel hat, hängt stark davon ab, ob man es alleine oder gemeinsam mit Freunden spielt. Wenn man es alleine spielt, wird man wohl fast ausschließlich die Quizze spielen, da man sich ansonsten sehr über die teils arg schwerfällige Steuerung der Geschicklichkeitsspiele aufregt. Wenn man in der Gruppe spielt, sieht das ganze aber anders aus. Zwar ist die Steuerung hier nicht besser, aber immerhin sorgt sie in geselliger Runde für Gesprächsstoff – schließlich ist es doch lustig, mitanzusehen, wie das Gegenüber es einfach nicht schafft, beim Lattlschießen das richtige Tor zu treffen.
Wer Familie und/oder Freunde hat und zudem auch noch Fan der Show ist, wird mit Schlag den Star – Das 2. Spiel also trotz der Steuerungsprobleme seinen Spaß haben.
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Special vom: 07.12.2020
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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