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Kurz vorgestellt: Eternum Ex
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shazam1

Mit Eternum Ex kehren wir zurück in frühere Zeiten. Damals, als man noch haufenweise Münzen in Arcade-Automaten versenkt hat, immer auf der Jagd nach dem Highscore des Spiels. Schon vor Spielstart werden wir daran erinnert, denn es stehen nämlich zwei Modi zur Verfügung. Einerseits der klassische Arcade-Modus, bei dem der Spielfortschritt verloren geht. Dafür bekommen wir unbegrenzte „Continue Credits“. Im Grunde nichts anderes als Versuche, wobei jeder Versuch fünf erneute Einstiege ins Level bietet, bevor man das Level von vorn beginnt. Alternativ gibt’s den Home-Modus. Hier sind die Versuche mit drei Stück begrenzt, als Erleichterung wird der Fortschritt allerdings nach jeder Welt gespeichert. Jede der fünf Welten besteht aus fünf einzelnen Leveln. Am Ende jeder Welt wartet ein fordernder Bosskampf.

Beim Gameplay kommt Eternum Ex mit wenigen Steuerungsmöglichkeiten aus. Springen, schlagen und laufen reichen, um im Spiel voranzukommen. Ziel jedes Levels ist es, alle Schatzkisten einzusammeln, die üppig auf den Plattformen verteilt sind. Diverse Gegner aus der Unterwelt kreuzen dabei unseren Weg. Bereits ein bloßer Kontakt mit ihnen reicht und schwupps... schon ist eins der fünf Leben verloren. Ebenso reicht ein Schlag, um den Gegner zu vernichten. Wer denkt, er tötet erstmal alle Feinde auf dem Bildschirm und macht sich dann über die Kisten her, hat die Rechnung ohne die Entwickler von Flynn’s Arcade& Radin Games gemacht. Die Horden nehmen kein Ende, es kommen unbegrenzt neue Widersacher! Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass nicht jede Truhe einfach eingesackt werden kann. Einige davon sind mit Ketten versiegelt, die nur über einen Sprung von der unteren Plattform gegen die Kiste gebrochen werden können. Auch bei unversperrten Kisten lohnt sich der Sprung von unten, denn so lässt sich jede Kiste öffnen und bringt beim Einsammeln mehr Punkte. Hier kommt wieder der Arcade-Aspekt und der klassische Highscore zum Tragen.

Als kleine Hilfe dienen diverse Gegenstände, die dem Charakter Sir Arthur einen kurzfristigen Vorteil bringen. Beispielsweise ermöglicht einer davon, Fernkampf zu nutzen, leider nur für wenige Sekunden. Andere wiederum bringen einfach mehr Zeit auf die ablaufende Uhr. Die tickende Uhr am oberen Bildschirmrand sollte man nämlich auch nie außer Acht lassen. So entsteht ein permanenter Druck. Als ob die vielen Gegner und der schnelle Tod nicht schon herausfordernd genug wären. Externum Ex macht es trotz der simplen Mechanik schwer, voranzukommen.

 

Fazit:
Externum Ex versprüht eine ordentliche Portion Retro-Charme. Simple Mechanik und Steuerung, dafür enorm fordernd. Durch die unzähligen Trial & Error-Versuche ist Frust praktisch vorprogrammiert. Doch genau das ist es, wodurch sich so einige Arcade-Klassiker auszeichnen. Deshalb würde ich die Schwierigkeit dem Spiel keineswegs ankreiden, auch wenn man manchmal nach gefühlten hundert Versuchen immer noch am selben Level hängt. Extrem wird‘s vor allem dann, wenn man bereits alle Kisten hat und am Weg zum Ausgang doch noch getroffen wird, womöglich noch beim allerletzten Leben. Immerhin müssen wir heutzutage nicht für jeden Neustart eine Münze einwerfen! Mit Eternum Ex machen Arcade-Fans, die auf der Suche nach einer knackigen Herausforderung sind, alles richtig. Frustresistenz allerdings vorausgesetzt!

Digital findet ihr das Spiel auf PlayStation, Xbox One, dem PC und der Nintendo Switch. Wer Wert auf eine physische Version legt, schaut am besten bei Publisher Red Art Games in den Shop. Dort bekommt ihr für 29,99 € eine Cartridge-Version für die Nintendo Switch.

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Special vom: 29.08.2021
Autor dieses Specials: Michael Renner
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