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Kurz vorgestellt: Little Nightmares: Die Tiefen-DLC
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Endlich gibt es Nachschub für das oft ausgezeichnete und bei den Spielern beliebte Little Nightmares. Kürzlich brachte Bandai Namco mit Die Tiefen (bzw. The Depths) nämlich den ersten von insgesamt drei Erweiterungen zum Spiel raus. Natürlich haben auch wir uns diese nicht entgehen lassen und geben euch hier unsere Eindrücke des neuen Kapitels wieder.

Auch in Die Tiefen geht es wie schon im Hauptspiel, darum gegen seine Ängste anzutreten. Hier tun wir dies aber nicht mit der bereits lieb gewonnen, im gelben Regenmantel bekleideten Heldin Six, sondern mit Kid, einem augenscheinlich sehr kleinen Jungen und Mitgefangener unserer bekannten Heldin.
Dessen Abenteuer spielt sich, anders als bei Six, nicht etwa in einer Küche oder anderen Räumen ab, sondern in einem dunklen Gewölbe, das mit Wasser geflutet ist.

Bekanntes Spielprinzip

Das Spielprinzip ist dabei aber das Gleiche geblieben. Genau wie im Hauptspiel, müssen wir uns auch hier nur durch Laufen, Klettern, Schwimmen und mit einer Taschenlampe ausgestattet Rätsel lösen und uns so einen Weg aus dem Albtraum bahnen.
Leider sind die Rätsel dabei beinahe allesamt zu leicht geraten. Zudem fehlt es ihnen auch an Abwechslung. Zwar geht es mal um Geschicklichkeit, mal um logisches Denken, doch zumeist ist dies mit der Voraussetzung gepaart, dass man dies alles recht zügig machen muss. Hier hätte man sich doch ein wenig mehr Einfallsreichtum gewünscht.
Dass die Entwickler diesen haben, haben sie ja nicht nur im Hauptspiel zur Genüge bewiesen, sondern durchaus auch hier. Das zeigt sich vor allem bei der Wahl der Haupt-Gegenspielerin von Six. Hier fiel die Wahl nämlich auf eine Großmutter, die unseren neuen Helden mit allen Mitteln ins nasse Tief ziehen will und sich auch nur dann zeigt. Das hat schon etwas Gruseliges und lässt einen immer wieder aufs Neue erschauern.

Kurzer Grusel

Leider hält der neue Grusel aber nicht lange an. Das liegt aber nicht etwa daran, dass die Großmutter irgendwann an ihrem Schrecken verliert. Dies tritt keinesfalls ein. Vielmehr liegt es schlicht und ergreifend daran, dass das Durchspielen des gesamten Kapitels lediglich eine Stunde in Anspruch nimmt. Das erscheint im ersten Augenblick doch etwas arg kurz, aber man muss auch sehen, dass der DLC lediglich 3,99 Euro kostet.
Was mit dem Preis nicht zu entschuldigen ist, ist die etwas ungenaue Steuerung. Gerade wenn es darum geht, Schalter zu betätigen oder punktgenau auf etwas zu landen, muss man doch mehrere Anläufe in Kauf nehmen. Hoffentlich wird sich das in den zwei noch kommenden Kapiteln ändern. Dann würden wir uns auch über eine neue Soundkulisse freuen. Die ist hier nämlich die Gleiche wie im Hauptspiel geblieben.



Fazit:

Auch wenn Die Tiefen sehr kurz, die Steuerung nicht ganz so ideal und die Rätsel insgesamt zu leicht sind, ist der Erste von drei DLCs doch eine schöne Erweiterung zum Hauptspiel. Mit dem neuen Hauptcharakter und Setting bietet sie frische Kost und was ihr an Länge fehlt, macht sie zudem mit Horror wieder wett. Denn wenn die Großmutter sich erst langsam anschleicht und dann aus dem Nichts erscheint, erschreckt sich unwillkürlich jeder. Zudem kostet das Kapitel gerade mal 3,99 Euro, und die ist Little Nightmares: Die Tiefen auf jeden Fall wert.
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Special vom: 19.07.2017
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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