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Die SplashGames-Vorschau: The Expanse: Pax Autocratica
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Verrückte Genremixes sind ja nichts Neues. So war eines der beliebtesten Games der letzten Jahre eine wilde Mischung aus Kartenspielen und Roguelike. Aber Pax Autocratica setzt dem Ganzen irgendwie noch mal die Krone auf.

Das Game kommt am 10. August in die Early Access Phase. Splashgames hatte allerdings die Gelegenheit schon vorab ausführlich reinzuschnuppern. Hier sind unsere Eindrücke:

Die Story des Spiels findet in einem fernen Sonnensystem statt. Du bist der einzige Überlebende einer Mission zu Feinden deines Staates. Und schon allein dadurch verdächtig. Doch ehe du dich einer Befragung unterziehen musst, die für dich potenziell letal ausgegangen wäre, wird der Stützpunkt, wo du dich befindest, angegriffen. Gemeinsam mit den anderen Soldaten, die vor Ort sind, schlägst du den Feind zurück. Und da du dich so gut bewährt hast, wird dir die „Gnade“ gewährt, dass du in einem ehemaligen Koloniesystem dafür sorgen sollst, dass es sich wieder darauf besinnt, wo es ursprünglich her kam. Und bei der Wahl deiner Mittel kannst du gerne rücksichtslos sein.

Es fällt schwer, wiederzugeben, wie überdreht und sarkastisch die Story ist. Wie einerseits dunkel und düster sie ist. Nur um dann andererseits auch so übertrieben autoritär zu wirken, dass man sich vor Lachen kaum einkriegt. Ein wenig habe ich mich an den übertriebenen Militarismus und Patriotismus aus Starship Troopers oder Helldivers 2 erinnert gefühlt. Hier mach das Game also schon alles richtig.

Dabei ist Pax Autocratica eine wirklich wilde Mischung aus diversen Genres. Es ist ein Citybuilder, es ist ein Roguelite Egoshooter, es ist ein Strategiespiel und es hat auch gewisse Rollenspielanleihen. Von der Beschreibung her wirkt es so, als ob diese verschiedenen Spielekategorien willkürlich zusammengestellt worden sind. Doch in Wahrheit ist es eine gut durchdachte Mischung, die viel Spaß macht.

Der Citybuilder-Part drückt sich dadurch aus, dass du deine Basis mit immer neuen Gebäuden erweitern kannst. Die natürlich Ressourcen kosten. Du kannst deine Leute dazu abstellen, diese abzubauen, kannst aber ebenso selber aktiv werden. Musst du auch vor allem zu Beginn machen, da deine Einheiten die Rohstoffe nur abbauen, allerdings nicht zum Ziel transportieren.

Ebenso musst du natürlich aufs leibliche Wohl achten. Nahrung muss angebaut werden und viele Kasernen, wo diese unterkommen können. Auch empfiehlt es sich, Gefängnisse zu errichten, damit du feindliche Einheiten „überreden“ kannst, auf deine Seite zu wechseln. Gebaut wird übrigens aus der Egoperspektive, wobei ich nie das Gefühl hatte, dass ich die Übersicht verliere.

Allerdings lässt sich nicht alles auf der Welt abbauen. Du musst auch immer wieder hinaus ins All und dort Stellen abgrasen, wo es andere Rohstoffe gibt. Was natürlich alles andere als einfach ist, da diese Raumstationen oder Planeten von feindlichen Einheiten besiedelt sind. Und am Ende wartet auch ein Boss auf dich.

Zum Glück hast du verschiedene Schießprügel bei dir und kannst auch Einheiten mitnehmen, die dich unterstützen. Des weiteren stößt du immer wieder auf Kapseln, wo du, und hier kommt der Roguelite-Teil ins Spiel, auf Upgrades stößt. Wie wäre es, wenn du Raketen abfeuerst? Oder Kugeln, die einen bestimmten Schaden machen? Oder, oder, oder....

Und wurde schon erwähnt, dass du Feinde einfangen kannst? Wie in Pokemon empfiehlt es sich, diese Gegner erst zu schwächen, ehe du dann einen Einfangversuch startest. Du hast nicht unendliche Einfangelemente bei dir, also empfiehlt es sich, nicht einfach wild durch die Gegend zu laufen und jeden erdenklichen Gegner einzufangen. Außerdem kann es gut sein, dass du an Platzmangel zu Hause leidest, dass du nicht genügend Gefängnisse hast. Also musst du neue errichten, vorausgesetzt, du hast ausreichend Ressourcen.

Im Laufe des Games musst du drei verschiedene Sektoren konvertieren, die sich je nach Schwierigkeitsgrad unterscheiden.

Das Game hat wirklich Laune gemacht. Auch wenn es durchaus Momente gab, wo ich es verflucht hatte. Laut Steam ist es mit Controller spielbar. Was zu ungefähr 80% stimmt. Allerdings stößt du immer wieder auf Passagen, wo du anschließend doch auf Maus und Tastatur zurückgreifen musst. Weil nur dann du beispielsweise das nächste Upgrade auswählen kannst. Oder du die Besatzung eines Schiffes ändern kannst. Das mögen nur Kleinigkeiten sein, aber angesichts der Tatsache, dass das Game ansonsten sich wirklich sehr gut mit Maus und Tastatur steuern lässt, kommt es am Ende auf solche Details an.

Aber wie gesagt: Das Game kommt erst noch offiziell in die Early Access Phase. Und bis zum Vollrelease wird sicherlich noch einiges geschehen und noch der eine andere Fehler ausgebügelt werden. Sollte dem der Fall sein, dürfte Pax Autocratica am Ende ein grandioses Must Have sein.

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Special vom: 08.08.2026
Autor dieses Specials: Götz Piesbergen
Kategorie: Preview
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