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Resident Evil 4

Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom

Genre: Action
USK Freigabe: keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 70,00 €

Systeme: PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox Series X/S

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:

Als die Tochter des US-Präsidenten entführt wird, schlägt die Stunde von Leon S. Kennedy. Der Leibwächter macht sich in ein spanisches Dorf auf, um dort die Gekidnappte zu retten. Nur hätte er sich nicht in den kühnsten Träumen gedacht, was ihn vor Ort erwartet.



Meinung:

Als Resident Evil 4 2005 für den GameCube herauskam, sorgte das Spiel für Furore. Es war ein radikal anderes Game, als seine direkten Vorgänger. Es markierte den Wechsel von Survival Horror hin zur Horror-Action. Eine Veränderung, die auch in den darauffolgenden Teilen beibehalten wurde, ehe mit Resident Evil 7 sich wieder auf die Wurzeln zurückbesonnen wurde.

Endlich ist es soweit
Seit 2015 ist Capcom mittlerweile dabei, die allerersten Resident Evil-Spiele an die Moderne anzupassen. Nachdem zuletzt 2020 Resident Evil 3 herauskam, war es abzusehen, dass sich der Entwickler auch Resident Evil 4 zuwenden würde. Da konnte man schon gespannt sein, was dabei rumkommen würde, denn das Original war berühmt berüchtigt. Es hatte seine positiven Aspekte, ebenso wie seine negativen und zu Letzteren zählten vor allem die Eskort-Missionen von Ashley, die mittlerweile zu einem wahren Meme geworden sind.

Capcom hat sich des Originals angenommen und im Remake im wahrsten Sinne des Wortes keinen Stein auf dem anderen gelassen. Während die grundlegende Story unverändert geblieben ist, sind die einzelnen Storyelemente radikal verändert worden. Es gibt Geschehnisse, die haben im ursprünglichen Game so nicht stattgefunden, während hingegen andere zu einem anderen Zeitpunkt geschehen, was vor allem für Altfans gewöhnungsbedürftig ist. Doch diese stark abgewandelte Geschichte spielt sich nicht verkehrt, weil vor allem die Rolle von Ashley verändert wurde. Sie ist nicht mehr ganz das Crybaby des Originals, sondern wirkt eigenständiger und selbstbewusster.

Es tut auf einmal nicht mehr weh
Das macht sich auch in den Eskort-Missionen bemerkbar. Die waren früher eine Pein, weil Ashley bei gefühlt jeder Gelegenheit starb. Das ist dieses Mal anders. Es hilft, dass sie keinen Lebensbalken mehr hat, da du dementsprechend nicht mehr so extrem auf ihre Gesundheit achtgeben musst und sie, wenn sie zu viel Schaden nimmt, jederzeit wiederbelebt werden kann.st Das macht diese Passagen deutlich angenehmer, wobei allerdings auch hilft, dass die Befehle, die du ihr in diesen Momenten gibst, ebenfalls abgewandelt wurden. Im Grunde kannst du ihr nur sagen, dass sie nahe oder fern an einem bleiben soll, was im Vergleich zum Original deutlich besser ist.

Ebenso wurde das Messer überarbeitet. Es hat jetzt eine Haltbarkeitsdauer, die, wenn sie überschritten ist, dazu führt, dass es zerbricht. Zum Glück ist dies kein dauerhafter Verlust, da du es jederzeit beim Händler reparieren kannst. Außerdem gibt es noch viele andere Messerversionen, die du mit dir führen kannst, auch wenn keins von denen so gut ist, wie das Original. Dies ist eine Veränderung, über die man sich streiten kann. Meiner Meinung nach führt dies zu nichts, sondern ist ein Ärgerniss, weil die Klinge oft in den falschen Momenten den Geist aufgibt.

Stichwort Händler: Die bieten neben Sachen zum Kaufen auch Sidequests, die du optional wahrnehmen kannst. Es lohnt sich, diese Nebenmissionen anzunehmen, da du dadurch sogenannte Spinels erhältst. Das sind Objekte, mit denen du spezielle Items kaufen kannst, die sich durchaus als hilfreich erweisen.

Mehr Aktionen gleich mehr Spielspaß
Auch die Steuerung wurde überarbeitet. Die alte, sich klobig anfühlende Lenkung aus dem Original ist zwar immer noch vorhanden, allerdings nur noch optional als eine von insgesamt sechs verschiedenen Möglichkeiten. Wer also das Originalfeeling mal erleben möchte, kann dies tun. Doch meine Empfehlung ist es, eine moderne Variante auszuwählen.

Leon steuert sich allgemein völlig anders, als früher. Während du im allerersten Teil entweder nur schießen oder dich nur bewegen konntest, aber nicht beides gleichzeitig, ist es dieses Mal anders. Jetzt ist es möglich, beides zur selben Zeit zu tun, was deutlich angenehmer ist und sich eben moderner anfühlt. Außerdem gibt es jetzt ein Pariersystem, durch das der Protagonist Angriffe blockieren, kontern oder niedergeschlagene Feinde töten kann. Allerdings spielt hier auch das Haltbarkeitssystem des Messers mit rein, weil diese Konter auf die Haltbarkeit gehen, was eben dazu führt, dass ab einem gewissen Grad die Klinge kaputt geht.

Das Wunderbare ist, dass das Spiel sich selbst manchmal nicht ernst nimmt. Immer wieder gibt es kleine Momente, in denen es innehält und Leon einen Spruch ablässt, bei dem du merkst, dass er sich der Absurdität der Ereignisse durchaus bewusst ist. Diese Oneliner sind göttlich und passend platziert.

Was für eine Pracht!
Die Remakes der Resident Evil-Spiele waren schon immer eine Wucht. Doch dieses Mal wurde gefühlt noch eine Schippe draufgelegt. Wenn du das Game auf der PS5 spielst, dann sieht es einfach unglaublich genial aus. Die Liebe zum Detail ist enorm, was du vor allem an den Haaren erkennst, die gefühlt alle einzeln animiert worden sind.  Auch die überarbeiten Gegner sehen super aus. Die Vielfalt dieser Feinde ist dabei enorm. Es gibt die Standardgegner, die zombieähnlich aussehen, aber ebenso existieren Giganten und du bekämpfst sogar einen Monster-Wal. Es ist halt wieder einmal ein Spiel zum Hinknien.

Auch die Musik und Synchro brauchen sich da nicht zu verstecken. Die jeweiligen Musikstücke sind genial und die Stimmen passend gewählt. In Kombination mit den bisherigen Veränderungen gelingt es so zum Beispiel, Ashley deutlich erwachsener darzustellen, als es vorher der Fall war.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Resident Evil 4 ist ein Must-Have! Man muss auch kein Fan der Reihe sein oder eines der früheren Spiele gespielt zu haben, da die Story auf eigenen Füßen steht. Nahezu alle Veränderungen sind sinnvoll und gelungen. So wurde die Steuerung überarbeitet und Ashley ist längst nicht mehr so eine Nervensäge, wie sie es im ursprünglichen Teil war. Kombiniert mit einer exzellenten Grafik und einem sensationellen Soundtrack darf dieses Game in keiner Sammlung fehlen.



Resident Evil 4 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 9.375 Grafik: 9.50
Sound: 9.50
Steuerung: 9.50
Gameplay: 9.00
Wertung: 9.375
  • Jede Menge guter Veränderungen
  • Ashley nervt nicht mehr
  • Grandiose Grafik
  • Viel mehr Bewegungsoptionen
  • Beschränkte Haltbarkeit des Messers nervt

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Rezension vom: 04.04.2023
Kategorie: Action
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