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Dragon Quest Monsters: Der dunkle Prinz

Entwickler: Square Enix
Publisher: Square Enix

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 49,99 €

Systeme: Switch

Inhalt:

Square Enix feiert Jubiläum! Genauer gesagt die Spielereihe Dragon Quest Monsters hat mittlerweile schon satte 25 Jahre auf dem Buckel. Die Hauptspiele zum Dragon Quest RPG sind relativ bekannt, wesentlich unbekannter (zu Unrecht!) die Ableger von Dragon Quest Monsters. Doch gerade im asiatischen Raum ist der Mix aus Pokemon und Dragon Quest enorm beliebt. Fans schwören auf diese Mischung, sehen sogar vor dem großen „Vorbild“. Anlässlich des Jubiläums haut Square Enix einen neuen Teil für die Nintendo Switch heraus. Wir dürfen uns auf Dragon Quest Monsters: Der Dunkle Prinz freuen. Solltet euch die Monsters-Reihe noch unbekannt sein, dann kommt mit zur großen Monster-Zähmerei!



Meinung:

Ein Prinz, ein Fluch, ein Oberfiesling
Wir befinden uns in der Monsterwelt Nadiria. Als Dämonenprinz Psaro wurden wir mit einem Fluch belegt. Dank unserem Vater, dem Dämonenkönig, können wir Monstern nichts Böses antun. Randolfo, der Tyrann, als unser Vater, herrscht über Nadiria mit eiserner Hand. Über die Geschichte möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, wobei es sich um ein klassisches Dragon Quest Abenteuer handelt. Die Story reißt zwar Bäume aus, allerdings stört das keineswegs, denn Hauptaugenmerk liegt bei der Dragon Quest Monsters-Reihe am Spielkonzept und dem Spielspaß. Immerhin warten mehr als 500 Monster, gesammelt zu werden. Nach einer kurzen Einstiegssequenz und ein paar Fragen wird uns auch schon unser erstes Monster zugeteilt. Viele, viele andere werden folgen!

Pokemon 2.0?
Pokemon dürfte den meisten bekannt sein. Dieses im niedlichen Dragon Quest-Gewand mit einigen zusätzlichen Möglichkeiten. Grundsätzlich besteht unsere Monstergruppe aus einer Haupt- und einer Reservegruppe. Beide haben jeweils vier Plätze frei, der Rest landet im Depot und kann jederzeit gewechselt werden. Allerdings gilt es zwischen kleinen und großen Monstern zu unterscheiden. Kleine belegen einen Platz, große wiederum zwei. Dementsprechend kann eine Hauptgruppe beispielsweise aus zwei großen Monsters, vier kleinen, oder einem großen und zwei kleinen bestehen. In der Spielwelt laufen die Gegnergruppen frei umher und können gezielt von uns zum Kampf herausgefordert werden. Um neue Mitglieder zu erhalten, können sie „angeworben“ werden. Hierbei führt unsere aktive Gruppe quasi eine „Kräftedemonstration“ durch. Reicht unsere Kraft nicht, folgt der Kampf. Anwerben gescheitert? Keine Sorge, die zweite Chance bekommt man beim Besiegen der Gegner. Mit etwas Glück schließen sich diese danach nämlich freiwillig an. Durch Items lässt sich die Erfolgswahrscheinlichkeit außerdem weiter erhöhen. Die Kämpfe selbst laufen klassisch rundenbasiert ab. Man erteilt der Gruppe wahlweise gezielte Anweisungen, gibt Kampftaktiken fest vor, nutzt Gegenstände, oder versucht im schlimmsten Fall zu fliehen.

Begabungspunkte, Synthese, Jahreszeiten
Jetzt geht’s aber ins Detail. Da wären zum einen Begabungspunkte, die Monster beim Stufenaufstieg erhalten. Damit können individuell neue offensive, defensive, sowie heilende Zauber, Fähigkeiten erlernt bzw. Attribute verbessert werden. Völlig neue Kreationen für unsere Gruppe können durch die Synthese erschaffen werden. Voraussetzung sind dafür zwei eurer Monster mindestens auf Stufe 10. Durch Kombination der beiden entsteht ein neues Mitglied, wobei Begabungen der „Eltern“ weitergegeben werden können. Und dann wären da noch die Ausrüstungen, welche den Monstern weitere Stärke verleiht. Ach, und außerdem wechseln in Nadiria auch die Jahreszeiten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Jede Jahreszeit ändert das Aussehen der Spielwelt, macht neue Bereiche zugänglich und es tummeln sich auch neue Monster. Genau diese Mechaniken sind es, die den klassischen Pokemon-Konzept eine besondere Finesse verleihen. Monster trainieren, verbessern, sammeln, kombinieren – es entsteht regelrecht eine Suchtspirale, um das perfekte Team zu kreieren.

Die Performance als Hinkebein
So unterhaltsam das Spielkonzept, so problematisch ist die technische Umsetzung. Die niedliche Optik liegt sicherlich nicht jedem Spieler. Es handelt sich einfach um Dragon Quest, völlig in Ordnung soweit. Weniger schön sind aber ehrlichweise aufploppende Monster und Dinge in den Regionen, oder stellenweise Framedrops. Die Nintendo Switch gilt zwar nicht als Hardware-Monsters (entschuldigt das Wortspiel!), aber trotzdem könnte das Spiel an dieser Stelle besser laufen. Immerhin haben das bereits schon andere Titel bewiesen. Dennoch scheut euch nicht allein vor der Optik, der Spielspaß wird es euch danken.

Viele, viele weitere Spielstunden
Dragon Quest Monsters: Der Dunkle Prinz bietet unzählige Stunden Spielspaß, allein schon aufgrund der Monsteranzahlt. Auch nach dem Endkampf ist noch nicht Schluss, außerdem warten in den zwei Kampfarenen jede Menge Gegner. Und wer sich Online duellieren möchte: Viel Spaß bei Ranglistenmatches, sowie Duellen mit Freunden, Austragung kleiner Turniere oder einfach einem schnellen Showdown. Der perfekte Spielplatz, um sich mit seiner Gruppe auszutoben und zu experimentieren.



Fazit:

Eines vorweg: Ich mag Pokemon und ich mag Dragon Quest! Insofern ist die Synthese dieser beiden Dinge für mich mit Dragon Quest Monsters: Der Dunkle Prinz bestens geeignet. Ich hatte bzw. habe nach wie vor enorm viel Spaß mit dem Titel von Square Enix. Nicht umsonst wird diese Marke von den Fans hoch gelobt und im asiatischen Raum gefeiert. Bisher scheint es für mich allerdings im westlichen Teil Europas eher unbekannt zu sein. Völlig zu Unrecht! Vor allem die verschiedenen Möglichkeiten, seine Gruppe zusammenzustellen und zu verbessern, heben für mich das klassische Pokemon-Konzept nochmal eine Stufe höher. So ehrlich aber auch sein, objektiv gesehen ist die technische Umsetzung verbesserungswürdig. Diese Kritik muss sich der Titel gefallen lassen. Für da es meinen Spielgeschmack so gut trifft, kann ich darüber ohne Probleme hinwegsehen. Zumal die aktuellen Pokemonspiele auf der Switch ebenso alles andere als optische Wunderwerke sind. Um es auf den Punkt zu bringen: Mögt ihr das Gameplay von Pokemon? Könnt ihr etwas mit dem niedlichen Stil von Dragon Quest anfangen? Holt euch Dragon Quest Monsters: Der Dunkle Prinz! Immerhin steht Weihnachten an!



Dragon Quest Monsters: Der dunkle Prinz - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Michael Renner

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.125 Grafik: 7.00
Sound: 8.00
Steuerung: 8.50
Gameplay: 9.00
Wertung: 8.125
  • große Monstervielfalt mit über 500 Stück
  • wahre Suchtgefahr durch Leveln, Verbessern und Sammeln
  • Kampfarenen und Online-Matches für zahllose Spielstunden
  • aufploppende Umgebungen in der Spielwelt
  • technisch allgemein Luft nach oben

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Rezension vom: 12.12.2023
Kategorie: Rollenspiele
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