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Persona 4 Golden

Entwickler: Atlus
Publisher: Sega

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 20 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Switch, Xbox One, Xbox Series X/S

Inhalt:
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Die Persona-Reihe existiert als Spin Off von Shin Megami Tensei zwar schon seit einiger Zeit und ab Teil 3 hat sie auch im Westen an Beliebtheit zugenommen, doch der wirklich große Durchbruch gelang eigentlich erst mit Persona 5. Der direkte Vorgänger, Persona 4, ist ursprünglich als einer der letzten Exklusiv-Titel für die PS2 erschienen und konnte zum Release die Spitzen der Charts anführen. Die erweiterte Fassung Persona 4 Golden kam dann als Port für die Vita heraus, was jedoch nicht gerade die größte Zielgruppe darstellte und erst mit der PC-Version 2020 konnte ein breiteres Publikum erreicht werden. Nun gibt es diesen Port auch für die aktuellen Konsolen und wir können uns in die düstere Welt des Midnight Channels wagen.



Meinung:


Unser Protagonist (den wir selbst benennen können, der aber standardmäßig Yu Narukami heißt) zieht ins beschauliche Dörfchen Inaba und kommt dort bei Verwandten unter. Doch mit der Ruhe ist es schnell vorbei, denn es häufigen sich grausige Mordfälle, die scheinbar immer dann ausgeführt werden, wenn ein besonders fieser Nebel aufzieht. Fix findet Yu mithilfe seiner Klassenkameraden heraus, dass man durch Fernseher in eine Parallewelt wechseln kann, in der die Schattenseiten unserer Persönlichkeiten zutage gefördert werden. Um die potenziellen Mordopfer zu retten, akzeptieren die Kids ihre dunklen Seiten und kämpfen fortan gegen die Schatten an.

Immer auf die Schwachen
Wer schon einmal ein Persona gespielt hat, wird sich schnell zurecht finden. Das Kernprinzip rundenbasierter Kämpfe mithilfe unserer verschiedenen Personas... Personae? Personen? Das Kernprinzip ist jedenfalls bekannt. Jeder Feind und auch unsere Gruppenmitglieder verfügen über bestimmte Schwächen und Resistenzen gegenüber den verschiedenen Elementen, die zum Angriff genutzt werden. Wird eine solche Schwäche ausgenutzt, fällt das Opfer zu Boden, sind alle Feinde oder alle Gruppenmitglied am Boden, wird eine verheerende Gruppenattacke ausgeführt. Während unsere Mitstreiter*innen jeweils über eine feste Persona verfügen, haben wir als Protagonist die Fähigkeit, unsere Persona im Kampf zu wechseln und so über ein größeres Repertoire an Angriffen zu verfügen. Haben wir einen Kampf erfolgreich abgeschlossen, gibt es die Möglichkeit zur Shuffle Time, in der wir zufällige Karten erhalten können, durch die wir neue Personas, mehr Geld, mehr Erfahrung, Schlüssel oder Heilung erhalten können. Wer negative Karten wählt und dadurch etwa nur die halbe Erfahrung für den Kampf in Kauf nimmt, darf weitere Karten aussuchen. Auf diese Art sammeln wir neue Personas und finden auch Skills, die wir später im Velvet room einsetzen können.

Fu-si-on!
Ein wiederkehrendes Element der Reihe ist dieser Velvet Room, in dem Maskottchen Igor uns seine Dienste anbietet. Hier verschmelzen wir unsere Personas zu neuen Kreaturen und vererben ihnen erlernte Skills, um irgendwann die perfekte Persona im Arsenal zu haben. Über ein ordentliches Team zu verfügen, ist wichtig, allerdings sollte man immer Platz lassen, um neue Personas unterwegs mitnehmen zu können.

Die Kämpfe finden in der Parallelwelt des Midnight Channels statt, in der die potenziellen Opfer jeweils einen Dungeon generieren, der auf ihren tiefsten Ängsten und Sorgen basiert. Thematisch sehen die Dungeons daher ganz schick und abwechslungsreich aus, allerdings werden sie bei jedem Besuch zufällig generiert. Das bedeutet, dass die verschiedenen Ebenen aus in der Regel aus recht leeren Gängen und einigen kleinen Räumen bestehen, was auf die Dauer dann doch etwas eintönig wird.

Teenager-Leben
Zum Glück gibt es ja aber auch noch die Tag-Aktivitäten, für die die Persona-Reihe bekannt ist. Yu muss das Jahr über zur Schule gehen und so sein Privatleben und die Ausflüge in den Midnight Channel einigermaßen in Balance halten. Während morgens in der Schule spontane Fragen von den Lehrern anstehen, haben wir nachmittags die freie Wahl zur Gestaltung unserer Freizeit. Hängen wir mit unseren Freunden ab, um die Bindungen mit ihnen zu vertiefen? Dafür gibt es immerhin Boni beim Erstellen neuer Personas. Oder sollten wir lieber lernen, ein Buch lesen, an Club-Aktivitäten teilnehmen oder im Kino einen Film anschauen? Alles bringt uns irgendwie weiter, indem unsere Werte erhöht werden oder wir neue Bindungen freischalten. Um alles zu erleben, werden mehrere Durchläufe mittels New Game+ nötig sein.

Vergleiche
Im Vergleich zur ursprünglichen PS Vita-Fassung von Persona 4 Golden bekommen wir neben der HD-Grafik und 60fps sowie weiteren Sprachfassungen vor allem ein praktisches Quick Save-Feature, das während des ersten Dungeons freigeschaltet wird, sowie die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad anzupassen. Leider gibt es auf der PS5 keine eigenständige Fassung wie für die Series X/S, sodass wir hier mit der schwächeren PS4-Version in der Abwärtskompatibilität arbeiten müssen. Das ist ärgerlich, da es ja ganz augenscheinlich eine bessere Variante auf der X/S gibt, die eine höhere Auflösung und 120Hz unterstützt.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf

Persona 4 Golden ist ohne Frage ein Highlight. Die Grundfassung war eines der besten JRPGs auf der PS2, das Golden-Upgrade war einer der besten Titel auf der PS Vita und auch jetzt kann es problemlos mit anderen JRPGs mithalten. Die Story ist im ländlichen Setting von Inaba etwas familiärer als im großstädtischen Persona 5, wodurch die mitunter düstereren Themen noch bedrückender erscheinen. Grafik und Sound können überzeugen und auf der Switch kann dank Quick Save unterwegs perfekt gezockt werden, während die Series X/S-Version optisch am besten ist. Lediglich die Tatsache, dass es keine richtige PS5-Version gibt und die PS4-Variante vergleichsweise schwach ist, trübt den Gesamteindruck ein wenig.



Persona 4 Golden - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.25 Grafik: 8.00
Sound: 8.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 9.00
Wertung: 8.25
  • Eines der besten JRPGs auf aktuellen Konsolen
  • Schicke Grafik und guter Sound
  • Alle DLCs vorhanden
  • Praktische Quality of Life-Features
  • Keine eigenständige PS5-Version

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Rezension vom: 13.02.2023
Kategorie: Rollenspiele
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