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Contra: Operation Galuga

Entwickler: WayForward
Publisher: Konami

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 40,00 €

Systeme: PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Switch, Xbox One, Xbox Series X/S

Inhalt:

Die Terrororganisation Red Falcon haben die Galuga Inseln vor der Küste Neuseelands übernommen. Das Schicksal der Menschheit steht auf dem Spiel. Weshalb die Contra-Elite-Kommandos Bill Rizer und Lance Bean antreten, um den Terroristen zu zeigen, was für einen Fehler sie gemacht haben.



Meinung:

Run and Gun, rennen und schießen: Das war das Genre, welches Contra einst so populär machte. Die Marke war einst eines der Markenzeichen von Konami, ehe der bekannte Videospielentwickler und Publisher sich veränderte. Sie stand zu Zeiten der 8 und 16-bit-Ära für bockschwere Action, wo man zwei Soldaten steuerte, die sich durch die Level kämpften und dabei diverse Gegner besiegten, um am Ende meistens irgendwelche Aliens zu besiegen.

Wiederbelebungsbemühungen
Hier in Deutschland wurde aus Contra Probotector und die menschlichen Söldner Androiden. Was an der Action nichts veränderte. Noch immer erinnere mich gerne an Super Probotector, einem der ersten Titel des SNES, der die Möglichkeiten der Konsolen zeigte. 

Doch zuletzt sah es düster aus. Zuletzt kam 2019 Contra: Rogue Corps für alle damaligen Plattformen heraus. Das Spiel kam einer Backpfeife für alle Fans der Marke gleich, erhielt schlechte bis durchwachsene Kritiken und verkaufte sich nicht sonderlich überraschend. Es schien so, als ob die Reihe damit erledigt war.

Doch Konami ließ sie nicht untergehen. Und beauftrage Wayforward Studios damit, einen neuen Titel zu entwickeln. Was eine gute Wahl war, da der Entwickler dafür bekannt ist, Games mit einem gewissen Retrocharme zu kreieren, siehe Duck Tales Remastered, ihre Shantae-Titel oder Avance Wars 1 + 2: Reboot Camp. Das Ergebnis war Contra: Operation Galuga.

Das Beste aus damals, kombiniert mit neuen Ideen
Wayforward ging dabei nicht den simplen Weg, einen beliebigen Contra-Titel von damals zu nehmen und dann einfach für die Moderne anzupassen. Stattdessen entwickelten sie etwas Neues. Sie nahmen zwar von diesem früheren Teil etwas, von jenem Contra-Game etwas anderes und fügten allerdings noch viele neue Elemente hinzu.

So kannst du die Probotectoren der europäischen 8 und 16bit-Versionen freischalten. Es gibt die Jet Motorcycles aus Contra III und aus Contra: Shattered Soldier wurde die Figur Lucia übernommen, die du als spielbaren Charakter freispielen kannst. Wayforward nutzt stark die Nostalgie für die damaligen Games als Basis für das moderne Gameplay.

Spielen kannst du Operation Galuga in zwei Modi. Einmal dem Storymodus und einmal dem Arcademodus. Der Storymodus präsentiert, wie schon gesagt, eine Story, die du eher vernachlässigen kannst. Sie handelt von Bill Rizer und Lance Bean, wie sie auf der Insel landen und den Terroristen zeigen, wo der Hammer hängt. Garniert wird dies mit diversen Cutscenes, die die Geschichte weiterentwickeln und versucht zu erklären, wieso du auf ein Mal statt Söldner Aliens bekämpfst.

Jede Menge Mordsinstrumente
Die Story ist vernachlässigbar. Sie ist nicht die Stärke von Contra: Operation Galuga. Du spielt das Game auch nicht wegen der Geschichte, sondern wegen der beinharten Action. Und hier kann der Titel durchaus glänzen.

Du steuerst die jeweilige Spielfigur durch die Level, tötet die Soldaten, versuchst nicht selbst zu sterben und schießt aus herumschwebenden Sonden Powerups frei, die einem neue Waffen geben. Du kannst zwei Waffen gleichzeitig ausrüsten und zwischen denen hin und herschalten. Es gibt viele verschiedene Tötungsinstrumente, wie beispielsweise Flammenwerfer und Homing Missiles. 

Zwei Spieler können gleichzeitig die Story spielen, derweil der Arcademodus bis zu vier Spieler erlaubt. Auch kannst du einstellen, wie viele Leben die Spielfigur kriegt. Drei Leben oder darf es ein One-Hit-Kill sein, wie früher? Willst du die Waffe in jede Himmelsrichtung schießen oder, wie es damals war in acht Richtungen? All das kannst du selber bestimmen.

Es ist schwer, zum Glück.
Contra: Operation Galuga
ist schwer, muss schwer sein! Wenn du hier in einem Level nicht wenigstens einmal stirbst, weil du eine Kugel übersehen hast oder aus Versehen in einen Abgrund gefallen bist, dann läuft etwas falsch. Nur unter diesen Umständen macht das Game Spaß, wenn du vor Frust schreien möchtest.

Doch das Game hat seine Macken. Neben dem langweiligen Story-Modus ist die Switch-Fassung nicht zu empfehlen. Die Ladezeiten sind jenseits von Gut und Böse und das Spiel bringt die Konsole zum Schwitzen. Die Performance kann gerne mal einbrechen, vor allem im Handheldmodus. Also, wenn du das Spiel gerne spielen möchtest, dann solltest du lieber auf die Versionen für andere, leistungsfähigere Plattformen zurückgreifen.

Was immer noch genial ist, ist der Soundtrack. Genauso wie das Gameplay Elemente aus der Vergangenheit übernimmt, übernimmt auch der Score einzelne Stücke aus früheren Games und interpretiert sie teilweise neu. Das Ergebnis ist eine rockige Musik, die einen mitreißt und definitiv mit ein Highlight des Titels ist.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Die Mission Contra wiederzubeleben, ist WayForward mit Operation Galuga nicht ganz gelungen. Einerseits macht das Gameplay mit seinen Anleihen aus der Vergangenheit Laune. Aber andererseits ist die technische Umsetzung auf der Switch misslungen. Daher wäre es besser, wenn du dir den Titel angucken möchtest, auf andere Plattformen umzuschwenken.



Contra: Operation Galuga - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.8125 Grafik: 7.00
Sound: 9.00
Steuerung: 8.50
Gameplay: 6.75
Wertung: 7.8125
  • Contra ist wieder zurück!
  • Elemente aus der Vergangenheit kombiniert mit modernen Ideen
  • Super Soundtrack
  • Schwacher Storymodus
  • Eine technisch miserable Switch-Version

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Rezension vom: 28.03.2024
Kategorie: Action
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