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NBA 2K24

Entwickler: 2K Sports
Publisher: 2K Sports

Genre: Sport
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: ab 79,99 €

Systeme: PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Switch, Xbox One, Xbox Series X/S

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat gerade ihren größten Erfolg eingefahren und bei der WM die Sensation geschafft und den Weltmeistertitel gewonnen. Dabei haben sie nicht nur in einem packenden Finale Serbien geschlagen, sondern u.a. das Mutterland des Basketballs, die USA im Halbfinale ausgeschaltet.
Doch während das Team USA aktuell etwas schwächelt und sogar noch das Spiel um Platz drei gegen Kanada verloren hat, ist die NBA zweifelsfrei noch immer die stärkste Basketball-Liga der Welt. Und wenn wir beim Thema NBA sind, sind wir natürlich auch nicht weit von 2Ks NBA 2K-Reihe entfernt, die die NBA seit Jahren auf extrem hohen Niveau in Videospielform darstellt. Obwohl die hohe Qualität gerade für Gamer*innen natürlich erfreulich ist, stellt sich aber eben auch jedes Jahr ums neue die Frage, mit welchen Mitteln 2K das ohnehin schon bemerkenswerte Spiel noch weiter verbessern will.
Wie jedes Jahr habe ich mir auch diesmal wieder diese Frage gestellt und mir das aktuelle NBA 2K24 ganz genau angeschaut.



Meinung:

 

Die wohl wichtigste und auch auffälligste Neuerung ist sicherlich die nagelneue ProPLAY™-Technologie, die die bisherige Motion Capture-Technologie ersetzt. Denn auch wenn die Mo Cap-Technologie jahrelang für tolle Action auf dem Court gesorgt hat und nicht nur die NBA 2K-Reihe, sondern die Sportspiele allgemein zu den Simulationen gemacht haben, die sie heute sind, ist sie mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommen. Die neue ProPLAY-Technologie soll dieses Problem lösen, und den Realismus auf ein ganz neue Level heben. Dafür wurde für ProPLAY die modernste Technologie genutzt, die bisher überhaupt in Sportspielen zum Einsatz kam. Der entscheidende Unterschied zum Motion Capture ist dabei wohl, dass die Moves hier nicht von einem Spieler gegen einen "Geist" aufgenommen, sondern in realen Spielsituationen Mann-gegen-Mann oder Frau-gegen-Frau aufgenommen wurden. Auf diese Weise konnte 2K sehr viel realistischere Bewegungen und sogar Moves ins Spiel integrieren, die bisher noch nicht möglich waren. So sind nun zum Beispiel zahlreiche neue Ankle Breaker und Korbleger möglich, die allesamt athletischer und realistischer aussehen. Zudem konnten die typischen Bewegungen bestimmter Spieler so ins Spiel gebracht werden, wie noch nie zuvor. Kenner werden so etwa Kevin Durants unvergleichliche Jumpshots oder Steph Currys explosive Dribble-Moves sofort wiedererkennen.
Doch nicht nur so auffällige Animationen wirken dank der neuen Technologie realistischer und abwechslungsreicher Auch kleinere Bewegungen, die bisher noch nicht erfasst waren, wurden jetzt erstmals aufgenommen und ins Spiel gebracht. Wer genau hinschaut, wird ab jetzt zum Beispiel lässige Einwurfpässe beobachten können. - um nur mal ein Beispiel zu nennen.
All das sorgt für ein ungemein authentisches und immersives Gameplay, das tatsächlich einen neuen Meilenstein darstellt - und das nicht nur hier bei der NBA 2K-Reihe, sondern bei den Sportsimulationen allgemein. Denn so realistisch wie hier, wurde ein Sport noch nie zuvor in einem Videospiel nachgestellt.

Jede Menge Gameplayverbesserungen
ProPLAY ist aber nicht die einzige Gameplay-Neuerung, die NBA 2K24 mit sich bringt. Alte NBA 2K-Recken werden feststellen, dass auch die Offense ein wenig überarbeitet wurde und sowohl das Dribbling als auch das Shooting nun noch etwas intuitiver von der Hand geht. Und auch das Wurftiming hat ein kleines Update erhalten, was man allerdings vor allem mitbekommt, wenn man im Trainingszentrum oder in der Stadt im Schwierigkeitsgrad Hall of Fame spielt. Hier kommt es jetzt nämlich mehr als denn je auf das richtige Wurftiming an. Zudem wurde die Wurftiming-Loslasspunkt-Einstellung dahingehend verändert, dass dieser durch den sogenannten "Visueller Wurftiming-Hinweis" ersetzt wurde, wodurch man nun den gewünschten Loslasspunkt auf der Grundlage bestimmter Animationshinweise festlegen kann, was wiederum dazu führen soll, dass das Spielen mit Spielern und Teams, die du nicht kennst, vereinfacht werden soll. Einen wirklichen Unterschied konnte ich persönlich allerdings nicht feststellen. Echte NBA 2K-Profis, die wirklich hundert Stunden im Jahr in das Spiel investieren, werden da aber sicherlich einen anderen Eindruck von haben. Gleiches gilt wohl auch für das Korbleger-Timing, das ebenfalls leicht überarbeitet wurde und nun standardmäßig aktiviert ist.
Was hingegen auch Gelegenheits-Spieler*innen feststellen werden, ist, dass man sich ab sofort durch einfaches Drücken der Sprinttaste bei jedem zweihändigen Dunk an den Korb hängen kann. Oder dass man beim Spielen in der Zone nach dem Fangen eines offensiv Rebounds und dem anschließenden Drücken des Wurf-Buttons einen Putback versuchen kann.
Zusätzlich dazu wurde zudem auch noch das Dribbel-System überarbeitet und die Adrenalinboosts wieder eingeführt. Letztere allerdings in leicht veränderter Form. So werden in der Offense Boosts nicht mehr durch Dribble-Kombos oder das Zurücklegen von kleinen Strecken verschwendet. Außerdem wirkt sich der Verlust des Adrenalinboosts jetzt nicht mehr darin aus, dass die Bewegungen des ballführenden Spielers extrem langsam werden, sondern Auswirkungen auf die Wurfattribute haben. Ebenfalls in leicht veränderter Form sind auch die Entfesselt-Fähigkeiten zurück. Anders als in den Jahren zuvor muss man die Fähigkeiten aber nicht mehr vorab beim Build auswählen. Stattdessen kann man jetzt spontan entscheiden, welche Fähigkeiten man haben möchte.

Und noch mehr Verbesserungen
Obwohl ich nun bereits so viel über die Gameplay-Neuerungen geschrieben habe, ist all dies nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was einen in NBA 2K24 an Gameplay-Veränderungen erwartet. Obendrein gibt es nämlich noch ein paar kleine Verbesserungen bei der Defense, die Rückkehr des 2K Smart Play-Features, eine neue Freelance-Einstellung namens Comp (die vor allem für Profis interessant sein dürfte), ein überarbeitetes Auswechsel-System und natürlich die obligatorischen KI-Verbesserungen auf beiden Seiten des Courts.
Wie Du siehst, gibt es also einiges Neues, was NBA 2K24 in Sachen Gameplay zu bieten hat. Das wichtigste dabei ist allerdings, dass all dies nicht nur leeres PR-Gerede ist. Gerade NBA 2K-Profis werden nämlich viele der hier beschriebenen Veränderungen tatsächlich spüren und feststellen, das das Spiel dadurch noch einmal ein Stückchen authentischer und vor allem abwechslungsreicher geworden ist.

Erweiterter The W-Modus
Nachdem jetzt so viel zum Gameplay geschrieben wurde, wollen wir uns nun einmal den Spielmodi widmen. Denn auch hier gibt es durchaus die ein oder andere Neuerung zu vermelden – wenngleich diese nicht gerade riesig ausgefallen sind.
Die größte Neuerung ist das neue „Auf dem Weg zu Großem“-Feature im The W-Modus. Dieses nagelneue Feature erlaubt es einem ab sofort, gegen Stars und Legenden anzutreten, um herauszufinden, wer sich als die beste Spielerin der Liga bezeichnen darf. Ausgefochten wird dies in Positionskämpfen, in denen man während der Saison antritt.
Bevor man zur WNBA-Legende wird, gilt es aber zunächst einmal überhaupt die Karriere zu starten. Hierzu stehen einem fortan auch zwei unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen kann man als College-Sensation in die Liga eintreten, woraufhin vor allem die Medien und Fans die Leistungen genauestens beobachten und auch kommentieren werden. Wenn man hingegen als Spielerin startet, die in jungen Jahren ins Ausland gegangen ist und ihre Lorbeeren dort bereits verdient hat, ist man zwar etwas unter dem Radar, startet dafür aber als 85-Overall-Spielerin in der WNBA. Beides hat also seinen Reiz, weshalb sich auch durchaus eine zweite Karriere lohnt. Eine weitere Neuerung gibt es bei den Offday-Events im the W-Modus. Hier kann man nun nämlich in Pick-Up-Spielen gegen andere Spielerinnen antreten und sich so Plakettenvorteile verdienen.

Neue Plaketten
Apropos Plaketten: Auch das Plaketten- bzw. Badges--System wurde dieses Jahr allgemein mehr oder weniger leicht verändert. Die leichtere Veränderung sind dabei sicherlich die neuen Plaketten, die hinzugefügt wurden. Davon gibt es in NBA 2K24 insgesamt 24 Stück (verteilt auf Scoring, Ballhandling/Passen, Defense) womit es nun, verteilt auf myTeam und Meine Karriere, 77 Badges gibt.


Willkommen in der neuen Stadt
Wo wir schon beim Meine Karriere-Modus sind, auch hierzu gleich noch ein paar Worte. Denn auch hier gibt es durchaus ein paar kleine Veränderungen zu vermelden. Am auffälligsten ist hier natürlich die neue Stadt, die wieder als Dreh- und Angelpunkt der Karriere dient. Da man hier viel Zeit drin verbringen wird, schließlich dient sie als Hub für Minispiele, Online-Duelle und vieles weitere, hat sich 2K wieder viel Mühe gegeben, die Stadt so interessant wie nur möglich zu gestalten. Und dieses Unterfangen ist ihnen auch einmal mehr eindrucksvoll gelungen. Wer in der Stadt ein wenig herumschlendert, kann nicht nur eine atemberaubende Architektur betrachten, sondern sich zum Beispiel auch am malerischen Strand ausruhen, im Theater umschauen, oder auf einem der vielen toll gestalteten Streetball-Courts mit anderen Spieler*innen messen.
Das oberste Ziel der Karriere ist es aber natürlich, der beste NBA-Spieler zu werden. Zu diesem Zweck gibt es auch einen überarbeiteten Meine Karriere-Editor, in dem man seinen Spieler noch individueller gestalten kann, als es ohnehin schon möglich war. Wem das Erstellen eines eigenen Spielers zu zeitaufwendig ist, kann ab sofort aber auch problemlos auf eine Spieler-Vorlage zurückgreifen und so im Prinzip ohne Umschweife seine Karriere starten.
Weniger Positiv ist hingegen eine weitere Neuerung. Zum Ärger der Community ist es ab sofort nämlich so, das Badges des eigenen Spielers mit der Zeit an Wirkung verlieren. Zwar lässt sich dies theoretisch damit verhindern, indem man die entsprechenden Fähigkeiten oft nutzt, doch selbst das hilft nicht wirklich, um den Rückgang der Plaketten-Wirkungen aufzuhalten. Wer dies wirklich verhindern will, muss entweder eine Menge NBA 2K24 spielen, um Level 40 zu erreichen, oder aber den Season Pass kaufen. Denn in diesem sind die sogenannten Floor Setters enthalten, mit denen man die Badges zumindest auf einem Minimum festsetzen kann.
Es ist wirklich bedauerlich, das sich 2K für ein solches System entschieden hat. Wie beim MyTeam-Modus (zu dem ich gleich noch zu sprechen komme) wird man als Online-Spieler*in, der/die mit anderen Spieler*innen mithalten will, nun nämlich auch hier quasi gezwungen noch etwas zusätzlich zu kaufen. Da bin ich wirklich froh, das ich ohnehin auf Online-Duelle verzichte.

Umfangreicher MyNBA-Modus
Der dritte große Spielmodus in NBA 2K24 ist natürlich wieder der MyNBA-Modus. Wie schon in den Jahren zuvor kann man hier auch diesmal wieder innerhalb der MyNBA Highlights aus unterschiedlichen NBA-Ären nachspielen oder Deine Lieblings-Franchise zu Ruhm und Ehren führen. Zur Auswahl stehen die wilden 80er (in der das Duell Magic Johnson gegen Larry Bird Basketballs-Fans begeisterte), die Jordan-Ära (der die 90er-Jahre prägte wie kein Spieler zuvor oder danach), die Ära-des unvergessenen Kobe Bryan (der die frühen 2000er Jahre seinen Stempel aufsetzte) die LeBron-Ära der 2010er Jahre sowie die moderne Ära.
Für alte NBA-Fans wie mich sind natürlich vor allem die 80er und 90er Jahre wieder ein echtes Highlight, da man hier noch einmal wahre Legenden wie Gary Payton, Hakeem Olajuwon, Scottie Pippen, Clyde „the Glide“ Drexler und viele weitere Stars auf dem Parkett spielen sehen kann. Doch ganz gleich, für welche Ära man sich schlussendlich entscheidet, der Spielspaß ist jedes Mal gegeben, zumal 2K auch auf eine möglichst hohe Authentizität geachtet hat. Denn neben den damaligen Rosters sind sogar die Retro-Trikots und -Logos zu sehen, was natürlich nochmal einen besonderen Nostalgie-Faktor mit sich bringt.
Wer den schnellen Spielspaß sucht, für den gibt es innerhalb des MyNBA-Modus nun auch MyNBA Lite. Dank weniger Regeln und Einschränkungen können Spieler*innen hier schneller und unkomplizierter ins Spiel einsteigen.
Wer hingegen die größtmögliche Herausforderung sucht, wird im MyNBA-Modus ebenfalls fündig. Für alle, denen das Spielen gegen die KI viel zu einfach ist, gibt es hier nämlich auch die Möglichkeit, eine eigene Online-Liga zu starten bzw. einer beizutreten und sich ausschließlich gegen menschliche Spieler*innen zu messen.


Die Highlights des unvergessenen Kobe Bryant
Das absolute Highlight für viele dürfte allerdings dennoch ein Offline-Modus sein. 2K zollt einem der größten Basketballer aller Zeiten nämlich mit einem ganz eigenen Modus den verdienten Respekt. Die Rede ist natürlich von keinem geringeren als dem fünfmaligen NBA-Champion, 2008er MVP, zweimaligen NBA Finals MVP, 18-maligen NBA All-Star und dem im Januar 2020 (gemeinsam mit seiner Tochter Gianna sowie sechs weiteren Insassen) bei einem Hubschrauber-Absturz viel zu früh verstorbenen Kobe Bryant.
Der Legende widmete 2K nicht nur das Cover, sondern eben auch den Mamba Moments-Modus, in dem man ein paar der größten Momente seiner Karriere noch einmal nachspielen darf (u.a. das Spiel gegen die Dallas Mavericks, bei dem Kobe 62 Punkte in drei Vierteln erzielte oder das unvergessene siebte Spiel der 2010er NBA-Finals gegen die Boston Celtics). Und auch wenn dies wirklich nur ein kleiner Ausschnitt aus seiner einmaligen Karriere widerspiegelt, ist es für jeden NBA-Fan sicherlich ein ganz besonderes Gefühl, diese Highlights hier noch einmal erleben zu dürfen.

MyTeam gibt es natürlich auch
Zu guter Letzt gibt es natürlich auch wieder den MyTeam-Modus, in dem es auch dieses Jahr wieder ein paar Veränderungen gibt (überarbeitet XP Vergabe, neue Rewards usw.). Am eigentlichen Spielprinzip hat sich hier aber selbstverständlich wieder nichts geändert. Denn nach wie vor gilt es hier anhand von Trading Cards ein schlagkräftiges NBA-Team auf die Beine zu stellen und gegen andere Spieler*innen aus aller Welt zu bestehen. Ebenfalls unverändert ist auch die Tatsache, dass man hier nur erfolgreich sein kann, wenn man (viel) Echtgeld investiert. Zwar kann man auch durch reines Spielen an Spielwährung gelangen, um sich so neue Kartenpacks zu kaufen. Doch das dauert eine Ewigkeit. Wer hier wirklich konkurrenzfähig sein will, muss also quasi Echtgeld investieren, was natürlich jeder machen kann, der es gerne möchte. Ich für meinen Teil bin aber seit Jahren der Meinung, dass man solch einen Modus, ganz gleich, ob er nun hier in NBA 2K oder in FIFA (bzw. EAFC), Madden usw. ist, nicht unterstützen sollte. Und bei der Meinung bleibe ich auch dieses Jahr und habe diesen Modus deswegen auch nur ganz kurz angetestet, ohne dabei wirklich spielentscheidende Unterschiede zum Vorjahr zu bemerken.


Kaum Änderungen aber dennoch grandios
Bleibt am Ende noch ein Wort zur Grafik zu verlieren. Große Sprünge gegenüber dem Vorjahr gibt es hier zwar leider nicht zu vermelden, dennoch ist und bleibt NBA 2K auch dieses Jahr wieder das grafisch eindrucksvollste Sportspiel. Mit welcher Detailversessenheit die Macher*innen hier nicht nur den Sport selber - sprich sämtliche Animationen (zu denen ich ja bereits einiges geschrieben habe) - sondern eben auch das Drumherum darstellen, ist absolut bemerkenswert. Die Spieler sehen ihren realen Vorbildern fast durchgängig wie aus dem Gesicht geschnittenen aus, die Trikots werden während des Spiels durch den Schweiß immer nasser, der Hallenboden reflektiert die Lichter, am Rand des Courts sind die Bankspieler, Kameraleute etc. zu sehen und so weiter und so fort. Ich könnte die Liste an Details, die man hier zu sehen bekommt wirklich laaange fortführen und selbst dann würde ich wohl nur die Hälfte der Details aufgezählt haben.
Es ist aber nicht nur, wie das Spiel auf und neben dem Platz dargestellt wird. Auch die Präsentation selber, also die ganzen Einblendungen, die Halbzeitshow (mit Kenny Smith, Shaq und Ernie Johnson) und was es nicht noch so alles gibt, sind absolut bemerkenswert. Wenn hier die Logos der in den USA übertragenden US-Sender zu sehen wären, müsste man glatt zweimal hinschauen, um zu sehen, dass es sich nicht um eine reale NBA-Übertragung handelt.
Hinzu kommen exzellente Kommentatoren, die nicht nur interessante Informationen über die Spieler zu bieten haben, sondern auch tatsächlich auf das Spielgeschehen eingehen. Abgerundet wird all dies zudem noch durch einen tollen Soundtrack, den man sich auch gerne zwischendurch auf Spotify anhört. Kurz gesagt: Die Präsentation von NBA 2K24 ist überragend und ein echter Genuss.

Wichtiger Hinweis
Eines ist zum Abschluss dieses Tests noch ganz wichtig zu erwähnen: Die Eindrücke, ich ich hier beschrieben habe, basieren allesamt auf der Xbox Series X-Version. Das ist aus dem Grund wichtig, da sich die Current-Gen-Versionen (Xbox Series X und PlayStation 5) von den anderen Konsolen- sowie der PC-Version inhaltlich als auch Gameplaytechnisch teilweise stark voneinander unterscheiden und das Spielgefühl, das man dort erlebt, deswegen ein ganz anderes sein kann!



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan.Heppert

Ob man mit NBA 2K24 Spaß hat, liegt (mal wieder) daran, ob man vor hat vor allem für sich alleine gegen die KI oder Online zu spielen. Einzelspieler, die zum Beispiel eine neue Dynasty aufbauen oder im Mamba Moments-Modus einige der größten Momente von Kobe Bryant noch einmal miterleben wollen, werden mit NBA 2K24 unheimlich viel Spaß haben. Denn die können nicht nur das verbesserte Gameplay inklusive der zahlreichen neuen Animationen, sondern auch die tolle Optik und einzigartige Atmosphäre in vollen Zügen genießen.
Wer hingegen darauf aus ist, sich Online gegen andere Spieler*innen zu messen, der/die wird vor eine harte Probe gestellt. Natürlich erleben auch sie das grandiose Gameplay. Früher aber später kommen sie aber eben auch nicht um die Frage herum, ob sie online konkurrenzfähig sein wollen oder nicht. Denn ganz gleich, ob in Meine Karriere oder MyTeam, um dauerhaft gegen andere Spieler*innen eine Chance zu haben, muss man in beiden Fällen irgendwann Geld ausgeben. Das ist wirklich bedauerlich. Denn ich würde mich wirklich freuen, wenn jede*r Spieler*in ohne Einschränkungen in den Genuss von NBA 2K24 käme. Das Spiel selber ist nämlich einfach grandios und wohl das Beste, was es in Sachen Sportsimulationen bisher gab.



NBA 2K24 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan.Heppert

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 9.4375 Grafik: 9.75
Sound: 9.50
Steuerung: 9.50
Gameplay: 9.00
Wertung: 9.4375
  • Neue ProPLAY™-Technologie
  • Zahlreiche (kleinere) Gameplayverbesserungen
  • Schön gestaltete Stadt
  • Mamba Moments
  • Erweiterter The W-Modus
  • Ohne Einsatz von weiterem Echtgeld chancenlos im MyTeam-Modus
  • Gleiches gilt jetzt auch für MeineKarriere (Online)Grafisch kaum Verbesserungen

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Rezension vom: 17.09.2023
Kategorie: Sport
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