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Starfield

Entwickler: Bethesda Softworks
Publisher: Xbox Game Studios

Genre: Adventure
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 69,99 €

Systeme: PC, Xbox Series X/S

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:

Nun ist es also so weit. Nach acht Jahren Entwicklungszeit, etlichen Vorabberichten, einer rund einjährigen Verschiebung, zahlreichen Vermutungen und noch viel mehr Hasstiraden sogenannte Gamer*innen steht Starfield endlich zum Kauf bereit. Natürlich war auch ich auf das wohl meistdiskutierte Videospiel der letzten 10 Jahre gespannt und habe mich direkt in mein Raumschiff begeben, um spannende Abenteuer in fernen Galaxien zu erleben. Was mich tatsächlich erwartet hat, habe ich für Dich in diesem Test niedergeschrieben.



Meinung:

Eines stand bereits lange vor dem offiziellen Erscheinen von Starfield fest: Das Weltall-Abenteuer wird gigantisch. Und in der Tat ist es unfassbar groß. So groß, dass ich, bis ich mich an diesem Test gesetzt habe, nicht einmal ansatzweise alles gesehen habe, geschweige denn am Ende des Abenteuers angelangt bin. Dennoch habe ich so viel gesehen, dass ich damit dutzende Seiten füllen könnte. Da ich dazu aber weder die Zeit habe, noch denke, dass irgendjemand einen solch gigantischen Test lesen würde, habe ich mich dazu entschlossen, den Test etwas kompakter zu halten und mich auf die wesentlichen Dinge, die einen in Starfield erwarten, zu konzentrieren. Im Nachhinein war dies eine sehr gute Entscheidung, denn ich fände es ohnehin sehr schade, wenn ich alles verraten würde und Dir so den Spaß nehmen würde, selber Dinge zu entdecken.

Der Anfang
Eine dieser wesentlichen Dinge ist sicherlich die Story, und die fängt meiner Meinung nach wenig überzeugend an. Als kleiner Minenarbeiter, der in ferner, ferner Zukunft auf einen ebenso weit entfernten Planeten gerade seinen ersten Tag im Job erlebt, fassen wir ein mysteriöses Artefakt an, infolgedessen wir zunächst eine Vision erleben (an die wir uns aber nicht mehr genau erinnern und nur noch von Musik und bunte Farben berichten können) und danach umkippen. Als wir wieder aufwachen und einer aus den Fugen geratenen Übergabe des Artefaktes beiwohnen, finden wir uns unvermittelt in einer Vereinigung wieder, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Weltall nach weiteren Artefakt-Stücken abzusuchen und die Kraft hinter dem mysteriösen Gegenstand zu entschlüsseln. Auch weil uns keine Alternative bleibt, nehmen wir das Angebot, Teil dieser Vereinigung zu werden, an und uns fortan der Erkundung des Weltalls zu widmen. Später nimmt die Story aber Fahrt auf und der laue Anfang ist schnell vergessen.

Wer möchtest Du sein?
"Wir", das ist übrigens unser eigens erstellter männlicher oder weiblicher Charakter, bei dem/der wir nicht nur allerlei körperliche Merkmale bestimmen können (wobei das Hauptaugenmerk hierbei vor allem auf die Kopf/Gesicht-Partie liegt), sondern auch eine Art Hintergrundgeschichte festlegen können. Hierzu bietet uns das Spiel 21 Möglichkeiten an, die unserem Charakter allesamt unterschiedliche Attribut-Boosts verleihen. Als sogenannter Bestienjäger verfügen wir zum Beispiel über eine verbesserte Fitness, können besser mit Waffen umgehen und Nahrung sowie Getränke herstellen. Während wir als Diplomat verbesserte Überzeugungs-Fähigkeiten haben, besser handeln können und über ein allgemein höheres Wohlbefinden verfügen - um nur mal zwei Hintergründe vorzustellen.
Bevor wir unseren Charakter schlussendlich benennen, dürfen wir vorher noch maximal drei aus siebzehn Merkmalen festlegen. Diese Merkmale sind sehr unterschiedlich und bringen uns zumeist Vor- als auch Nachteile. Wenn wir etwa das Merkmal Alien-DNA aussuchen, verfügen wir zum Start zwar über mehr Gesundheit und Sauerstoff, dafür sind Heilungs- und Nahrungs-Items aber weniger effektiv. Da die Merkmale optional sind, müssen wir sie nicht wählen. Allerdings empfehle ich dringend, das Merkmal "Kinderkram" auszuwählen, da dieses etwas ganz Besonderes mit sich bringt, das schade wäre, wenn man es verpassen würde.


Jetzt geht es erst richtig los
Nachdem wir unseren Charakter erschaffen haben, geht das Spiel erst richtig los. Wenig später finden wir uns nämlich bereits in der ersten Stadt des Spiels wieder. In New Atlantis bekommen wir dann nämlich erstmals einen richtigen Eindruck darüber, was uns in den nächsten zig Stunden, die wir in Starfield verbringen werden, so alles erwartet.
Da wäre als allererstes natürlich die riesige Umgebung, die etliche Bezirke beinhaltet, die wiederum viele betretbare Gebäude und Abschnitte bieten. Und all dieser Raum ist nicht etwa leer, nein, er ist mit viel Liebe und Leben gefüllt. Wir können quasi mit jedem NPC interagieren, und wenn es nur ein einziger Satz ist. Zudem gibt es wortwörtlich in jeder Ecke irgendetwas zu entdecken, dass wir im Zweifelsfalls sogar looten können. Aber Vorsicht - Diebstahl wird hart bestraft.
Und das alles erleben wir ganz nebenbei, wenn wir uns einfach durch die Welt bewegen. Hinzu kommen noch zahlreiche Hauptmissionen sowie ein Haufen Nebenquests, die wir sprichwörtlich im Vorbeigehen aufsammeln und teilweise wie Zwischenergebnisse während eines Football-Sonntags aufploppen. Und das war lange noch immer nicht alles. Darüber hinaus gibt es nämlich auch noch ganze Questreihen für jede einzelne Fraktion, die wir im Spiel antreffen, kleine Aufträge und Kopfgeldmissionen, die wir für zwischendurch annehmen können und zig Sammelobjekte. Unsere Aufgabenliste ist also im Prinzip von Beginn an gut gefüllt.

Noch lange nicht genug
Doch damit ist noch immer nicht Schluss. Starfield bietet nämlich noch mehr. So können wir zum Beispiel auch Wohnungen/Häuser kaufen, Romanzen mit unseren Begleiter*innen eingehen, Essen zubereiten, Basen bauen, sowie Raumschiffe kaufen, verkaufen und verbessern. Und dann wären da natürlich auch noch die über 1000 Planeten. Die können nun zwar doch nicht komplett erkundet werden. Doch die Umgebungen, an denen wir mit unserem Raumschiff landen und in denen wir uns dann frei bewegen können, sind dennoch groß genug, um dort reichlich Ressourcen zu sammeln sowie die hiesige Flora und Faune zu erkunden und einzuscannen.
Und wer denkt, dass ich damit jetzt endlich alles aufgezählt habe, der sieht sich geirrt. Schließlich gibt es auch noch reichlich Schießaction mit zahlreichen unterschiedlichen Waffen, Raumschlachten, eine Crew, die man für seine Schiffe anheuern kann, einen Skill-Tree in dem man seinen Charakter in fünf Kategorien (Technologie, Forschung, Kampf, sozial und physisch) zig unterschiedliche Attribute beibringen und später sogar noch aufleveln kann und vieles vieles mehr. Starfield ist wirklich so etwas wie das große RPG-Potpourri, in dem so ziemlich jeder Aspekt, der jemals in diesem Genre vorgekommen ist, auch vorzufinden ist. Wer wirklich all das erleben möchte, ist wahrscheinlich eine halbe Ewigkeit am Erkunden und Spielen. Wer lediglich die wichtigsten Missionen angehen möchte, wird hingegen "nur" rund 70 Stunden beschäftigt sein. Das Schöne dabei ist, dass man von all dem aber nie überdrüssig wird. Gerade die zahlreichen Missionen, ganz gleich ob Haupt- oder Nebenquest oder Miniaufgabe, sind alle absolut spielenswert. Natürlich fallen einige kleine Nebenaufgaben rein vom spielerischen gegenüber den großen Hauptmissionen ein wenig ab, dennoch erlebt man auch hier jedes Mal eine nette Story, die zeigt, mit wie viel Liebe die Entwickler*innen hier tatsächlich am Werk waren. Das Highlight sind aber natürlich die Hauptmissionen, die mir persönlich durch die Bank weg alle gut gefallen haben. Vor allem die Storystränge, die man hierbei erlebt, sind alle gut geschrieben und bieten zudem einige Überraschungen.

Der Ladezeiten-Trick
Während der zahlreichen Missionen führt uns unser Weg unter anderen in die großen Städte wie New Atlantis oder Neon City. Und wenn ich groß schreibe, meine ich tatsächlich groß. Die Städte bestehen nämlich jeweils auch mehreren Bezirken, wovon jeder einzelne schon groß ist. Da sie aber nicht nur groß, sondern wie bereits geschrieben, auch sehr detailliert sind, ist es kaum verwunderlich, dass sich Bethesda etwas einfallen lassen musste, um das alles auch laden zu können. Die ganze Stadt auf einmal zu laden, hätte gerade auf dem PC wahrscheinlich sehr viel Rechenpower in Anspruch genommen. Das Problem wurde meiner Meinung nach aber auf sehr nette Art und Weise gelöst. Die Bezirke in New Atlantis erreicht man etwa durch einen Zug, der die Ladezeiten wunderbar kaschiert.
Leider gelingt diese Tarnung aber nicht immer so gut. In anderen Städten ist es zum Beispiel etwas auffälliger, dass zwischen geladen werden muss. Wenn man ein Gebäude oder Raumschiff betritt, gibt es sogar einen kurzen Ladebildschirm, der aber wirklich immer nur ein paar Sekunden zu sehen ist. Ich für meinen Teil habe damit keinerlei Probleme und denke, dass Bethesda hier wirklich gute Arbeit geleistet hat.

1000 Planeten und keiner davon ist zu viel
Gleiches gilt übrigens auch für die ganzen Planeten. Natürlich ist nicht jeder der 1000 Planeten atemberaubend, dennoch ist es schön, dass es sie gibt, zumal man wirklich auf jedem Einzelnen etwas zu tun hat. Denn egal wie karg Planet auch ausschauen mag oder über welche Biome er verfügt, irgendwelche Mineralien zum Abbauen oder Pflanzen zum scannen bietet jeder. Nicht selten trifft man zudem auch auf Tiere, die sehr fantasievoll gestaltet wurden und einen tatsächlich staunen lassen.
Auf vielen Planeten gibt es zudem sogenannte Landmarks, was im Grunde Überreste von menschlichen Stationen oder Ähnliches darstellen. Diese Landmarks sollte man nicht nur scannen (schließlich kann man seine Scans später für teuer Geld verkaufen), sondern auch genauer anschauen. Hier wartet nämlich oft besonders wertvoller Loot, neue Waffen oder Munition.
Wenn ein Planet ergiebig ist und zahlreiche Mineralien beherbergt, lohnt es sich eventuell sogar, einen eigenen Außenposten zu errichten. Die sind zwar teuer und benötigen einiges an Materialien, die man vorher aus Mineralien craften muss, wenn der Planet ergiebig ist, lohnt es sich aber dennoch. Auch hier bietet Starfield übrigens nicht einfach nur ein Gebäude an. Nein, wer will, kann hier quasi eine halbe Siedlung aus Wohntrakten und Forschungslaboren errichten - selbst eine eigene Stromversorgung kann individuell errichtet werden. Damit der Außenposten auch richtig arbeitet, benötigt man natürlich auch Arbeitskräfte, in diesem Fall können dies zum Beispiel eigene Crewmitglieder sein, denen man ganz einfach eine neue Aufgabe zuteilt.

Raumschiff kaufen oder bauen?
Um überhaupt auf die zahlreichen unterschiedlichen Planeten zu kommen, benötigt man natürlich auch ein Raumschiff. Und auch hier beweist Starfield einmal mehr, dass es sich nicht mit Kleinigkeiten zufriedengibt. Denn anstatt dem Spieler/der Spielerin einfach eine übersichtliche Reihe an Raumschiffen zur Verfügung zu stellen, die sich in ihren Spezifikationen wie etwa Waffenstärke oder Reichweite (um manche Planeten erreichen zu können, muss man nämlich mitunter ein besseres Schiff haben bzw. sich seinen Weg dorthin durch Zwischenstopps überhaupt erst bahnen) unterscheiden, haben hier die Macher*innen geklotzt, statt gekleckert. Sie haben nicht nur eine ganze Flotte an unterschiedlichen Raumschiffen ins Spiel integriert, deren Waffen, Schilde, Antreibe etc. man verbessern kann, sondern auch gleich noch die Möglichkeit, quasi sein eigenes Raumschiff zu erbauen. Wer genügend Credits und Zeit hat, kann die unzähligen Komponenten so gestalten, formen und anordnen, dass sein Traumraumschiff dabei herauskommt. Der Fantasie ist dabei nahezu keine Grenze gesetzt.
Und wozu das Ganze? "Nur" um von einem Planeten zum anderen zu reisen, wobei man viele ohnehin skippt und stattdessen die Schnellreisefunktion nutzt? Natürlich nicht. Denn wie ebenfalls bereist kurz angerissen gibt es auch Weltraumschlachten, in denen dann auch die Waffen zum Einsatz kommen. Die Kämpfe gegen ein oder sogar mehrere Gegner stehen einem reinen Weltraumshooter dabei in nichts hinterher. Ganz gleich, ob es die Kameraperspektive ist (aus dem Cockpit heraus oder hinter dem Raumschiff) oder die richtige Nutzung der verschiedenen Waffen auf bestimmte Teile des gegnerischen Raumschiffes, alles, was man aus reinen Weltraumshootern kennt, gibt es auch hier.

Alles geht gut von der Hand
Das Fliegen selber geht dabei sehr gut von der Hand. Selbst wenn man dabei noch schießen muss, fühlt man sich nie überfordert. Damit man die Gegner im großen Weltraum nie aus den Augen verliert, gibt es zudem eine Lock-Funktion, mit der man die Position eines Gegners dauerhaft angezeigt bekommt. Bei mehreren Feinden kann man auch ganz einfach von Gegner zu Gegner wechseln.
Genauso komfortabel wie das Fliegen ist auch die Steuerung zu Fuß ausgefallen. Im Prinzip auf die gängigen Tastaturbelegungen und Funktionen, inklusive eines Schnellauswahlmenüs für Waffen, Medipacks etc.


Ein riesiges Waffenarsenal
An Waffen gibt es hier, wie es sollte es auch anders sein, natürlich auch so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann. Egal ob Messer oder großes Strahlengewehr, was man sich wünscht, findet man früher oder später bestimmt irgendwo - und das nicht nur in einer Ausführung. Alle Waffen gibt es nämlich auch noch in vier unterschiedlichen Ausführungen (grau = normale Waffen, blau = seltene Waffen, lila = epische Waffen, gelb = legendäre Waffen), die sich natürlich nicht nur in ihren Stats unterscheiden, sondern auch beim Verkauf mehr oder weniger einbringen.
Neben den Waffen gibt es zudem noch spezielle Fertigkeiten, die man allerdings nicht einfach so kaufen oder looten kann. Stattdessen muss man für sie bestimmte Tempel finden, wo man sie dann aktivieren kann. Auch wenn es noch mehr Zeit in Anspruch nimmt, lohnt sich die Suche nach den Tempeln auf jeden Fall. Denn gerade die Möglichkeit, jederzeit ein Energiefeld erzeugen zu können oder auch Energieprojektil auf die Gegner abfeuern zu können, erweist sich schnell als sehr komfortabel und effektiv.
Eine Besonderheit gegenüber anderen Spielen ist zudem das Boost-Pack, das unser Charakter besitzt und mit dem man weiter und höher springen kann. Gerade auf Planeten mit niedriger Gravitation kann man so schnell große Weiten überwinden oder auch andere lustige Dinge machen.
Eine weitere Besonderheit ist außerdem noch der Sauerstoff, der hier überlebenswichtig ist. Wenn man sich normal fortbewegt, ist der Sauerstoff nie ein Problem. Wenn man jedoch, verliert man ihn sehr schnell. Ist er komplett verbraucht, wird eure Gesundheit angegriffen. Aus diesem Grund sollte man entweder des Öfteren eine Sprint-Pause einlegen (weil sich der Sauerstoff dann von ganz alleine wieder regeneriert), einen besseren Anzug kaufen/besorgen oder im Skill-Baum Skills auswählen, die einen weniger Sauerstoff verbrauchen lassen.

Technisch überzeugend, aber nicht brillant
Während die Steuerung also hervorragend funktioniert, stellt sich natürlich schlussendlich noch die Frage, wie die restliche technische Umsetzung ausschaut. Denn was nutzen einem unendliche Welten und unzählige Aufgaben, die man erledigen kann, wenn das ganze nicht auch in einem schönen Rahmen präsentiert wird?
Doch auch hier muss man sich keine Sorge machen. Gerade die Umwelt sowie die Gebäude sehen allesamt sehr gut aus, wobei insbesondere die Detailverliebtheit in den Gebäuden faszinierend ist. Hier liegen nämlich wortwörtlich hunderte Objekte herum, die für sich genommen schon erzählen, was an diesen Orten passiert ist. Leider ist aber nicht alles so brillant. Was mich etwas enttäuscht hat, sind nämlich die Dialogszenen. Denn während der eigene Charakter ungemein detailliert dargestellt wird, fallen die anderen Charaktere doch merklich ab. Ich will damit nicht sagen, dass sie schlecht aussehen, aber State-of-the-Art sind sie sicherlich auch nicht. Ebenfalls bedauerlich ist, dass sie, wenn man die deutsche Synchronisation auswählt, am Ende vieler Sätze den Mund nicht mehr bewegen. Und zu guter Letzt fällt einem auch noch auf, dass gerade in den prozedural erstellten Gegenden auffällig oft Objekte urplötzlich im Sichtfeld auftauchen. Doch über all diese kleinen Problemchen kann man getrost hinwegsehen. Insgesamt bietet Starfield nämlich eine einmalige und vor allem noch nie dagewesene riesige Spielwelt an, bei der ein paar kleine Probleme quasi gar nicht zu vermeiden sind.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan.Heppert

Wie so oft bei großen Spielen, gab es auch weit vor dem Release von Starfield einige Meinungsmacher, die, ohne auch nur eine einzige Sekunde gespielt zu haben, alles niedergemacht haben. Starfield versuche zu viel von allem zu bieten, die 1000 Planeten seien zu 99,9 % langweilig prozedural generierte Orte, die wenig zu bieten hätten und überhaupt wäre Starfield eine große Enttäuschung. All diejenigen mussten sich jetzt eines Besseren belehren lassen. Klar bietet nicht jeder Planet Aufregung, doch von langweilig sind sie weit entfernt. Vielmehr hat jeder seinen eigenen Charme, den es zu entdecken gilt.
Und auch was das Gameplay angeht, hat Bethesda den Kritikern den virtuellen Stinkefinger gezeigt. Denn was sie hier auf die Beine gestellt haben, ist einfach nur fantastisch. Ja, Starfield bietet von allem eine Menge an. Aber der feine Unterschied ist eben, dass sie es machen und nicht nur versuchen. Denn ganz gleich, ob der Shooter-Part, die Raumschiffschlachten, Basenbau, Missionen samt dem dazugehörigen Design, Charakterentwicklung und so weiter und so fort. Starfield überzeugt in jedem einzelnen Aspekt voll und ganz!
Selbst wenn man "nur" die wichtigsten Missionen spielt, hat man so 70 abwechslungsreiche Stunden Spielspaß vor sich, den man in dieser Form wahrscheinlich noch nie erlebt hat. Und wenn man sich wirklich zur Aufgabe macht alles zu entdecken, kommen noch hunderte, wenn nicht sogar tausende Stunden hinzu. Für mich ist das alles andere als ein wild zusammengewürfelter Haufen an Gameplay-Mechaniken, sondern vielmehr ein absoluter Anwärter auf den Titel „Spiel des Jahres“!



Starfield - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan.Heppert

Screenshots












Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 9.125 Grafik: 9.00
Sound: 9.00
Steuerung: 9.00
Gameplay: 9.50
Wertung: 9.125
  • Gigantischer Umfang
  • Zahlreiche unterschiedliche Missionen
  • Insgesamt sehr gute Steuerung
  • Man kann aus viele Skills auswählen
  • Man ist hunderte Stunden damit beschäftigt, wirklich alles zu entdecken
  • Oft kurze Ladezeiten
  • Bauen von Basen etwas fummelig
  • Andere Charaktere wirken etwas altbacken
  • Lippensynchronität nicht immer gegeben
  • Aufplopppende Objekte

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Rezension vom: 06.09.2023
Kategorie: Adventure
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