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Dragon Quest Builders II

Entwickler: Omega Force
Publisher: Square Enix

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 59,00 €

Systeme: PlayStation 4, Switch

Inhalt:

Dragon_Quest_Builders_2_Logo

Du erwachst in einer fremden Welt, als Gefangener auf einem Schiff voller Monster. Du bist ein Erbauer, dabei ist das Erbauen durch die Kinder von Hargon verboten worden. Trotzdem kommst du nicht drumherum, wiederholt deine Fertigkeiten unter Beweis zu stellen, bis du nach einem Schiffsunglück an fremde Gestade gespült wirst, an denen dich ein Fremder mit dem Namen Malroth erwartet. Das ist der Beginn für ein fantastisches Abenteuer, das dich und deine Fähigkeiten herausfordert.



Meinung:

Baue, Baue, Abenteuer habe
Es ist kaum zu glauben, dass es erst ein Jahr her ist, dass Dragon Quest Builders für die Switch herauskam. Ich durfte das Game damals testen und fand es gut. Teil 2 hingegen war für mich eine Überraschung, wie ich sie schon lange nicht mehr erlebt hatte. Es war ein Spiel, welches meinen kompletten Lebensrhythmus wie auch Zeitplan vollkommen durcheinander brachte. Nahezu anderthalb Wochen saß ich an dem Spiel, um es dann am Ende durchgespielt zu haben. Was insofern beachtenswert ist, als dass es sehr lange her ist, dass mich ein Game so packte!

Die Story mag zu Beginn simpel erscheinen, nimmt allerdings im Laufe der Zeit immer spannendere Züge an. Der Spieler startet auf dem Eiland des Erwachens und besucht während der Handlung drei weitere Hauptinseln, die jeweils thematisch anders gewichtet sind. Auf diesen wird das Handwerk des Erbauers stetig ausgebaut. Immer mehr und mehr Gebäude sowie Objekte werden so erlernt.

Höhepunkt einer jeden Insel ist ein großes Bauobjekt, welches allerdings nicht vom Spieler selber errichtet wird, sondern von den Bewohnern. Man selbst ist für den Bauplan zuständig, den Rest erledigen die anderen, wobei man selten die Hände in den Schoß legen kann, weil es wiederholt Quests gibt, die es zu absolvieren gilt.

Mehr RPG = Mehr Spaß!
Allgemein übernehmen die Bewohner dieses Mal im Vergleich zum vorherigen Teil viel mehr Aufgaben von alleine. Das Mikromanagement des Vorgängers verschwindet damit nahezu komplett. Das Leben wird dadurch wesentlich einfacher, denn Dragon Quest Builders 2 zeigt sich deutlich RPG-lastiger, als der erste Teil. Zwar ist das Aufbaugameplay immer noch essentieller Bestandteil des Spiels, doch der Plot, die Atmosphäre und die Missionen wirken erheblich ausgereifter, als es beim Vorgänger der Fall war.

Die Story des Games knüpft an Dragon Quest II an, das in keiner Version hierzulande veröffentlicht wurde. Es ist allerdings kein Vorwissen nötig, da man die Geschichte von Dragon Quest Builders 2 problemlos auch so nachvollziehen kann.

Auch wenn die cartoonige Grafik von Akira Toriyama und die vielen Gags vermuten lassen, dass das Game Humor pur ist, hat es zwischendurch einige düstere Momente und wird gegen Ende schon fast depressiv. Trotzdem packt einen die Story, eben weil die Charakterisierungen überzeugen können. Übrigens lässt sich zu Beginn entscheiden, ob der Spielcharakter männlich oder weiblich sein soll. Doch das hat nur kosmetische und keine In-Game-Auswirkungen.

Minecraft lässt grüßen
Im Laufe des Gameplays erhält man unterschiedliche Objekte, die einem beim Durchspielen helfen. Die wichtigsten sind dabei der Hammer, mit dem sich Sachen abbauen lassen, und das Schwert, das einem im Kampf hilft. Diese Gegenstände lassen sich im Laufe des Playthroughs aufleveln, sodass mehr Schaden verursacht und gleichzeitig auch neue Materialien geschürft werden können, die sich zuvor weigerten. Alles, was man abbaut oder sonst wie erhält, landet im umfangreichen Inventar. Das lässt sich automatisch sortieren, doch empfehlenswert wäre es, das entweder selbst zu machen oder es in in Kisten zu verfrachten. Minecraft lässt diesbezüglich mehr als grüßen.

Es gilt, dabei nicht nur ein Auge auf die Lebensenergie zu haben, sondern auch auf die Hungeranzeige. Ist nämlich der Magen erst leer, bewegt sich der Charakter nur mühsam vorwärts. Daher ist es empfehlenswert, immer genug Essen mit sich zu führen. Übrigens lassen sich im Laufe des Spiels die verschiedensten Speisen zubereiten, die das Verdauungsorgan unterschiedlich auffüllen..

Leider ist das Kämpfen nicht so gelungen, wie der Rest. Im Prinzip ist es einfaches Buttonmashing und ab und an kann man ein paar Spezialattacken ausführen. Das stellt natürlich keine großartige Herausforderung dar, weshalb es auf Dauer eintönig und langweilig ist.

Jede Menge Postgame zu tun
Auch die Kamera zickt manchmal herum. Sobald sich die Spielfigur in engen Räumen befindet, verliert man schnell den Überblick, weil die Perspektive sich ständig verschiebt. So kann es leicht passieren, dass man für einen Moment nicht weiß, wo sich die Spielfigur befindet und man muss entsprechend blind agieren.

Doch bei aller berechtigter Kritik macht Dragon Quest Builders 2 jede Menge Spaß. Sobald man durch den Storymodus durch ist, kann man sich ungestört dem Postgame widmen und die eigene Insel verschönern. Wie bei Minecraft sind der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt. Mit den vorhandenen Materialien kann man alles mögliche erbauen. Wenn einem ein bestimmter Stoff ausgeht, kann man den immer noch nachträglich abbauen.

Oder aber, man besucht eine von vielen kleinere Inseln, die man nach und nach mit Herzen, Gefälligkeiten genannt, freischalten kann. Für jedes Eiland erhält man eine vorgegebene Liste an Objekten, die es abzuarbeiten gilt. Manche dieser Gegenstände sind sehr gut versteckt, sodass wirklich gut und geduldig gesucht werden muss. Wurde alles gefunden, erhält man unendlichen Nachschub eines bestimmten Materials. Auf diesen Inseln gibt es außerdem ebenso Tiere oder Menschen, die man mitnehmen kann.

Charme? Mehr als reichlich vorhanden
Die Grafik wirkt super. Der übliche Toriyama-Charme ist mehr als reichlich vorhanden. Man ist erstaunt darüber, wie viele verschiedene Effekte es gibt. Auch der Soundtrack ist famos geworden. Bekannte Dragon Quest-Melodien hört man jeder Ecke. Doch ebenso bietet er eigene Tracks, die einen mitreißen.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen
Ich habe die Zeit, die ich mit Dragon Quest Builders 2 verbracht habe, zu keiner Sekunde bereut. Das Game macht jede Menge Spaß! Von Beginn an reißt einen die Story mit. Dass das Spiel RPG-lastiger geworden ist, erweist sich durchaus als Vorteil, wobei der Minecraft-Einfluss immer noch zu spüren ist. Schade ist nur, dass das Kämpfen simples Buttonmashing ist. Auch die störrische Kamera nervt immer noch, genau wie beim Vorgänger.



Dragon Quest Builders II - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.75 Grafik: 8.75
Sound: 9.00
Steuerung: 8.50
Gameplay: 8.75
Wertung: 8.75
  • Jede Menge Spaß
  • Deutlich RPG-lastiger
  • Gute Grafik
  • Gute Musik
  • Schwaches Kampfsystem
  • Schwache Kameraführung

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Rezension vom: 28.08.2019
Kategorie: Rollenspiele
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