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God Eater 3

Entwickler: Marvelous
Publisher: Bandai Namco

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 64,99 €

Systeme: PC, PlayStation 4

Inhalt:

God_Eater_3_Logo

Die Erde, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Aragamis, riesige biomechanische Monstren, wandeln über den Planeten und die Menschheit ist gezwungen, sich in wenige, sichere Häfen zurückzuziehen. Im Kampf gegen diese Monstrositäten setzen die Menschen sogenannte Adaptive God Eaters, kurz AGE, ein. Es handelt sich hierbei um junge Kinder, die an spezielle Waffen, God Gears genannt, gebunden werden und als Jugendliche und Erwachsene in den Krieg gegen diese Monstren ziehen müssen. Dabei werden sie wie Sklaven gehalten.

Auch du bist ein God Eater. Zusammen mit deinen Freunden gelingt es dir eines Tages deine Freiheit zu erlangen, was nur der Anfang eines großen Abenteuers ist.


Meinung:

Mensch gegen Monster!
Mensch gegen Monster: Keine Spielereihe setzt dieses Spielprinzip so gekonnt um, wie die Monster Hunter-Reihe. Vor allem mit anderen Spielern zusammen sorgte sie für jede Menge Spielspaß, wobei der letzte Teil, Monster Hunter World, ein Must Have für Fans dieser Art von Gameplay war.

Auch God Eater verwendet dasselbe Spielprinzip, allerdings findet die Story der Spielereihe nicht in einer Fantasy- sondern einer postapokalyptischen SciFi-Welt statt. Was die Serie ebenfalls definiert, ist die Tatsache, dass sie bis auf wenige Ausnahmen Sony-exklusiv war. Die vorherigen Spiele kamen meistens zunächst auf Playstation Handhelds heraus, ehe dann später erweiterte Fassungen für die stationären Konsolen der Firma veröffentlicht wurden. God Eater 3 ist jetzt das erste Game, das kein Remake ist, und direkt auf Konsole und dem PC erscheint.

Ei, wie das wackelt
Zu Beginn wird eine eigene Spielfigur erstellt. Die lässt sich, abgesehen von Körpergröße und Umfang, ganz nach den eigenen Vorstellungen anpassen, inklusive Accessoires, wie den bei den anderen Charakteren oft verwendeten Tapes. Was bei den weiblichen Figuren auffällt, ist, dass hier die Brüste ähnlich »realistisch« hin- und herwackeln, wie bei der Dead or Alive-Reihe.

Wer sich an so etwas stört, der wird mit God Eater nicht glücklich, denn das Spiel hat eine ausgeprägte Anime-Atmosphäre, was sich in jedem Aspekt ausdrückt. Übertriebene Waffen und Bewegungen sind schon fast Standard, während Männer und Frauen Klamotten tragen, die selbst bei bestem Wohlwollen nicht als Rüstung durchgehen. Vor allem auch deshalb, weil das Charakterdesign besonders bei letzterem Geschlecht bewusst so gehalten wurde, dass sie sexy wirken.

Aragami gesichtet, auf in den Kampf!
Die Story des Spiels ist einfach gestrickt. Es wird die selbsterstellte Figur gesteuert, die mit den anderen eine günstige Gelegenheit nutzt, um aus der Gefangenschaft und dem sicheren Tod zu entfliehen. Sie landen auf einer mobilen Station, auf der sie anfangen, für die Chefin zu arbeiten und stoßen schon bald auf ein Mysterium und versuchen die Welt zu retten. Der Plot von God Eater 3 ist eher 08/15 und dient im Prinzip nur dazu, das Gameplay zu verknüpfen.

Dabei ist das Gameplay das, was God Eater 3 auszeichnet. Es wird eine Party aus bis zu vier Charakteren zusammengestellt, die anschließend auf einer übersichtlichen Karte landet. Dort gilt es, die verschiedensten Aragami ausfindig zu machen und zu besiegen. Wiederholt tauchen auch stärkere Gegner auf, die wesentlich mehr einstecken können als die Standardfeinde. Bei diesen lassen sich einzelne Körperteile angreifen und beschädigen, was die Feinde zeitweise sogar kampfunfähig macht.

Wechsel zwischen Nah- und Fernkampf
Es wird die eigene Figur gesteuert, während die anderen Kameraden durch menschliche Mitspieler gesteuert werden können. Sind diese gerade nicht verfügbar, übernimmt die KI die Kontrolle und macht dabei einen guten Job. Sie unterstützt einen, indem sie zum Beispiel dafür sorgt, dass der Burst-Modus genutzt werden kann. Über den gibt es gleich mehr.

Es stehen unterschiedliche Angriffsmöglichkeiten zur Verfügung. Problemlos lässt sich zwischen einer ausgerüsteten Nah- und Fernkampfwaffe wechseln, wobei letztere nur über limitierte Munition verfügt. Ist diese einmal aufgebraucht, gilt es erneut umzuwechseln, damit sich die Projektile regenerieren. Der Kampf selbst ist dynamisch und flott inszeniert. Die Vielzahl an verschiedenen Aktionsmöglichkeiten überzeugt, wie zum Beispiel die Möglichkeit, einen Dash auszuführen, bei dem mit dem Schild ein Gegner gerammt werden kann.

Hmmm, lecker Aragami
Ein essentielles Element des Gameplays ist die Fähigkeit als God Eater Feinde quasi zu essen, bzw. kleinere Bisse von ihnen zu nehmen. Das verstärkt die Burst-Leiste, die, wenn sie auch nur ansatzweise gefüllt ist, dafür sorgt, dass die Angriffe wesentlich verstärkt sind. Bis zu Stufe 3 lässt sie sich auffüllen, wobei sie sich im Laufe der Zeit leert. Falls übrigens von Gegnern gegessen wird, die gefallen sind, kann man wichtige Materialien erhalten, mit denen sich Waffen, Rüstungen und Attacken verstärken lassen.

Nach jeder erfolgreichen Mission wird eine Bewertung sowie ein Überblick über den erbeuteten Loot dargestellt. Das reicht von hinterlassenen God Gear (Waffen), über Items wie Munition, bis hin zu Materialien, die zur Verbesserung der Ausrüstung eingesetzt werden können. So wird man mit dem ergatterten Loot viel Zeit im Stützpunkt verbringen, um auch wirklich alles zu verbessern, was man verbessern kann.

Wo finde ich das Submenü zur Verbesserung von Projektilen?
Doch ist ausgerechnet dies die große Schwachstelle von God Eater 3. Die entsprechenden Menüs sind sehr verschachtelt, weshalb leicht der Überblick verloren werden kann. Es gibt zwar enorm vieles, was sich aufwerten lässt, doch die Präsentation ist einfach nur Murks.

Abgesehen von dem Mangadesign kann das Gegnerdesign überzeugen. Die Feinde wirken abwechslungsreich und interessant. Vor allem, weil man das Gefühl hat, dass die Designer sich hier wiederholt Neues überlegen, was jedoch nicht auf das Leveldesign zutrifft, da hier einzelne Stages ständig wiederverwertet werden.

Die Musik des Games ist ebenfalls ordentlich geworden. Die einzelnen Stücke gefallen sehr. Die Sprachausgabe ist Englisch.


Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen God Eater 3 ist kein Überflieger. Es hat viele Mankos, wie das sich wiederholende Leveldesign oder die verschachtelten Menüs. Dabei ist das Gameplay durchaus spaßig, vor allem dank der vielfältigen Angriffsmöglichkeiten. Hierbei muss allerdings bemängelt werden, dass es fummelig ist, Items im Level aufzusammeln, wenn der Knopf gleichzeitig auch für ein bestimmtes Bewegungsmanöver verantwortlich ist.

God Eater 3 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.5 Grafik: 7.00
Sound: 8.50
Steuerung: 7.50
Gameplay: 7.00
Wertung: 7.5
  • Kampf gegen die Monster
  • Umfangreiches Kampfsystem
  • Verschachtelte Ausrüstungsmenüs
  • Unglückliche Padbelegung
  • Karten wiederholen sich

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Rezension vom: 12.02.2019
Kategorie: Action
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