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Total War: Warhammer II

Entwickler: Creative Assembly
Publisher: Sega

Genre: Strategie
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 49,84 €

Systeme: PC

Testsystem: Windows 10 64 Bit, 16 GB RAM, intel i5-4679 3,40 GHZ, Nvida Geforce GTX 970 4GB

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:

Total_War_Warhammer_II_Logo

Der große Vortex auf dem Insel-Kontinent Ulthuan ist ein großes, magisches Konstrukt. Er ist dazu gedacht, die Winde der Magie zu nutzen und die Energie des Chaos von der Welt zu entziehen. Allerdings sorgt der zweischwänzige Komet dafür, dass dieses Konstrukt geschwächt wird, weswegen sich vier Mächte aufmachen, mit allen möglichen Mitteln die Kontrolle darüber an sich zu reißen.



Meinung:

Es ist jetzt ungefähr anderthalb Jahre her, seitdem SEGA Total War: Warhammer herausbrachte. Das Spiel war eine willkommene Neuerung der Total War-Spieleserie und sorgte, trotz diverser Schwächen, für lange Unterhaltung und Bestnoten. Dabei war von Anfang an geplant, dass dieses Spiel der Auftakt zu einer geplanten Trilogie an Games sein sollte, bei denen man die jeweiligen Rassen des einen Spiels auch in den anderen steuern können würde.

Als dann allerdings die Entwicklung und der Release von Total War: Warhammer II angekündigt wurden, herrschte Skepsis vor. Würden anderthalb Jahre überhaupt ausreichen, um ein Spiel zu entwickeln, das wirklich eigenständig sein würde? Oder wäre der Titel am Ende nur mehr ein Add-On, das zum Preis eines vollwertigen Spiels verkauft wird?

Innovativ?
Tatsächlich hat es Creative Assembly geschafft, einen Titel zu entwickeln, der einerseits sich wie ein Add-On anfühlt, aber andererseits auch mehr als genügend Innovationen bietet, um dem Gefühl, dass man als Käufer von Total War: Warhammer II übers Ohr gehauen wird, entgegen zu wirken.

Denn es ist in der Tat so, dass ein Großteil des Spiels noch an Total War: Warhammer erinnert. Man hat die Städte, man hat das typische Kampfsystem und das typische, rundenbasierende Gameplay, in dem alle Fraktionen der Reihe nach drankommen. Also alles typisch oder was?

Über Rituale
Jetzt muss man allerdings auch erwähnen, dass es Creative Assembly gelungen ist, das große, übergeordnete Gameplay zwar unangetastet zu lassen - Spieler, die auch schon früher ein Total War-Spiel gespielt haben, werden sich sofort heimisch fühlen - aber andererseits gibt es da auch noch ein paar Änderungen, die eben dafür sorgen, dass, anders als eingangs befürchtet, Total War: Warhammer II ein eigenständiges Spiel ist.

Die vielleicht größte Änderung ist das Ziel. Anstatt sich wie beim Vorgänger auf eine Invasion des Chaos vorzubereiten und dabei möglichst zu expandieren, dabei Feinde zu eliminieren und Land zu kontrollieren, gilt es dieses Mal fünf Rituale der Reihe nach abzuhalten. Wenn man dies geschafft hat, muss man noch einen großen Endkampf überstehen. Hat man das geschafft, hat man das Spiel gewonnen. Das ist natürlich einfacher gesagt, als getan.

Verdammt, versagt!
Die Rituale erfordern nämlich eine gewisse Reihe an Vorbereitungen. Man muss zum Beispiel mindestens drei Städte kontrollieren, von denen zwei im Rahmen des Rituals zufällig ausgewählt werden. Diese gilt es während dieser Zeit vor Feinden zu verteidigen. Versagt man, darf man nochmal von ganz von vorne anfangen.

Es ist gut, dass sich Creative Assembly für dieses neue Ziel entschieden hat, denn es erfordert gleich ein vollständig anderes Vorgehen, als gewohnt. Klar, die Auseinandersetzungen sind noch immer Kern des Spiels. Aber jetzt ist man gezwungen, viel diplomatischer vorzugehen, Allianzen zu bilden und Verträge auszuhandeln. Etwas, was man im letzten Teil noch eher vernachlässigen konnte.

Heute habe ich kaltes Blut!
Gleichzeitig sind auch die neuen Spezies vollkommen anders, als die Rassen des vorherigen Teils. Man hat jetzt die Hoch-Elfen, Dunkel-Elfen, Echsenmenschen und Skaven zur Verfügung und die spielen sich jeweils komplett anders. Die Echsenmenschen zum Beispiel haben sehr früh sehr starke Einheiten, während die Hoch-Elfen mit "Einfluss" eine Art zusätzliche Währung haben, wobei die Entdeckung schlechthin die Skaven sind. Die sind eine Spezies, die hauptsächlich im Untergrund agiert und so zum Beispiel unbemerkt verlassene Städte besiedeln, allerdings auch unter hohem Druck stehen, weil sie sich ständig vermehren und wachsen. Falls man dann nicht genügend Nahrung hat, hat man ein großes Problem.

Gleichzeitig ist nicht alles Gold, was glänzt, denn die KI hat immer noch ab und an Aussetzer. Es ist ja nett, dass es jetzt die Seefahrt im Spiel gibt, doch umso ärgerlicher sind die Seefahrtauseinandersetzungen, denn die werden automatisch entschieden und man kann hier nichts manuell kontrollieren, wie man es sonst gewohnt ist.

...großartig!
Dafür ist die Grafik wieder großartig geworden. Vor allem die Landschaft ist großartig und bietet jede Menge optischer Highlights, wie Wüsten oder Dschungel. Auch das Charakterdesign der einzelnen Truppen ist großartig geworden. Vor allem die Skaven und Echsenmenschen wirken optisch großartig. Toll!

Musikalisch war das Spiel im letzten Teil auch großartig, was auch dieses Mal wieder gelungen ist. Die Einheiten reden Englisch, während das Tutorial auf Deutsch ist. Ein interessanter Kontrast, der einem nach einiger Spielzeit jedoch nicht mehr auffällt.

Jetzt heißt es zu warten. Einerseits auf Total War: Warhammer III. Andererseits auf den Moment, an dem die Schranken zwischen Teil 1 und 2 fallen und man auch in II die anderen Völker steuern kann.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Es ist Creative Assembley gelungen, mit Total War: Warhammer II ein Spiel herauszubringen, das einerseits viele Dinge wie der Vorgänger macht, aber andererseits auch gewichtige Änderungen einführt. So sorgt der Fokus auf die Rituale dafür, dass man deutlich strategischer spielt, während die vielen neuen Spezies für frischen Wind sorgen. Ärgerlich nur, dass die KI manchmal immer noch merkwürdig agiert und wieso man die Seeschlachten nicht selber steuern kann, ist schleierhaft.



Total War: Warhammer II - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.6875 Grafik: 9.00
Sound: 9.00
Steuerung: 8.50
Gameplay: 8.25
Wertung: 8.6875
  • Neue Siegbedingungen
  • Neue Rassen
  • Grandioser neuer Kontinent
  • Super Sound
  • KI mit Schwächen
  • Seekämpfe lassen sich nicht manuell steuern

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Rezension vom: 25.10.2017
Kategorie: Strategie
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