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Danganronpa - Another Episode: Ultra Despair Girls

Entwickler: Spike Chunsoft
Publisher: NIS America

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 30 €

Systeme: PlayStation 4

Inhalt:
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Vor Kurzem erst wurden die ersten beiden Teile der Danganronpa-Reihe erfolgreich auf die PS4 portiert. Ein dritter Teil steht bereits in den Startlöchern und nun kommt auch noch Another Episode: Ultra Despair Girls auf die Heimkonsole. Diese Sidestory ist allerdings nicht wie die anderen Titel ein Murder Mystery, bei dem Hinweisen nachgejagt wird, um den Täter zu finden, sondern eine Art Shooter im gleichen Universum.

Meinung:


Da das Spiel zwischen Danganronpa: Trigger Happy Havoc und Danganronpa 2: Goodbye Despair angesiedelt ist, wird es ein paar Spoiler vor allem für das größte Mysterium des ersten Teils geben. Ihr seid gewarnt worden.

Während die Schüler von Hope's Peak Academy während des ersten Teils noch im Tiefschlaf lagen, hat sich die Welt drastisch verändert. Auch Komaru, die Schwester von Protagonist Makoto aus Teil 1, weiss davon nichts, ist sie doch seit Jahren in ein Apartment eingesperrt. Als sich plötzlich die Tür öffnet, fällt eine Schar von Monokumas, das Maskottchen der Serie, das ein blutrünstiger Killerroboter in Bärengestalt ist, ein und will sie umbringen. Sie wird von Byakuya, ebenfalls aus Teil 1, gerettet, bekommt eine Waffe, mit der sie die Monokumas bekämpfen kann und wird weggeschickt. Schnell gerät sie in die Fänge der Personen, die hinter dem Chaos in der Stadt stecken: eine Gruppe von Kindern, die in einem Spiel alle Erwachsenen töten wollen. Komaru wird als neuestes Ziel zurück in die Stadt geschickt und die Jagd wird eröffnet. Zum Glück trifft sie auf Toko, mit der sie sich zusammenschliesst, um zu entkommen.

Trigger Happy
Wie eingangs erwähnt, handelt es sich bei Ultra Despair Girls um einen Shooter. Aus der Third Person-Sicht steuern wir Komaru, die mit ihrer Hacking Gun ausgestattet, gegen die Horden der Monokumas antreten muss. Dafür sammelt sie im Lauf des Spiels verschiedene Arten von Munition ein, die für unterschiedliche Dinge genutzt werden können. So können Maschinen aktiviert, Autos verschoben, Geheimnisse entdeckt und Monokumas zum Tanzen gebracht werden. In der Regel feuert man aber mit seinen Standardkugeln vorzugsweise auf die Augen der Monokumas, die deren Schwachpunkt darstellen.

Zwischendurch gibt es immer wieder Auflockerungen in Form von Rätseleinlagen, um besondere Gegenstände zu bekommen oder Herausforderungsräume, die man auf eine ganz bestimmte Art von Monokumas säubern muss. Das ist thematisch zwar etwas komisch, da man so einen Raum normalerweise ohne viel Aufsehen ausräumen würde, aber die Abwechslung ist dringend nötig. Außerdem sind in den Levels etliche Sammelgegenstände versteckt, die ein genaues Erforschen belohnen. Da gibt es Bilder der Kinder, Skillbücher oder Charakterkarten zu finden, die neue Fähigkeiten freischalten oder kleine Dialogszenen aktivieren.

Visual Novel
Zwar ist das Gameplay deutlich actionlastiger als in den anderen Teilen der Reihe, dennoch wird sehr viel Fokus auf die Geschichte gelegt. Wir erfahren viel über die Hintergründe und die beteiligten Personen und sehen die Welt im Chaos außerhalb der Blasen, in denen die Gruppen in den anderen Spielen sonst sitzen. Daher ist es auch nicht zwingend nötig, die anderen Games gespielt zu haben, um der Geschichte folgen zu können, aber natürlich kann man deutlich mehr Anspielungen und Zusammenhänge entdecken, wenn man mit der Materie bereits vertraut ist. Die Geschichte selbst ist wieder einmal spannend und ausgeklügelt, tendiert aber Japan-typisch zu sehr langen, oftmals wiederholenden Dialogen. Insgesamt ist Ultra Despair Girls aber genau das, was der Untertitel Another Episode vermuten lässt: eine Nebenhandlung ohne richtige Konsequenz, dafür aber mit World Building.

Ultra Träge Girls
Das Gameplay leidet ein wenig unter der Steuerung, die unglaublich träge ist und in der Hitze des Gefechts stört. Kugeln wechseln, langsam zielen, dabei umständlich ausweichen, all' das zusammen macht selten Spaß. So sind die Actionlevel eher ein Hindernis, das überwunden werden muss, um in den Genuss der weiteren Story zu kommen. Wird es mal zu brenzlig, kann man sich von Toko aushelfen lassen, deren zweite Persönlichkeit Genocide Jack übernimmt, die mit heftigen Attacken kurzen Prozess mit Monokumas macht. Dieser starke Angriff ist natürlich nur begrenzt verfügbar und muss danach erst wieder aufgeladen werden.

Nur Englisch
Während die Designs über jeden Zweifel erhaben sind und perfekt zur Reihe passen, muss man doch bemängeln, dass es dieses Mal keine Option gibt, auf eine japanische Sprachausgabe zu stellen. In den anderen Teilen ist diese Option vorhanden, hier muss man das Spiel vorbestellt haben, um an den nötigen DLC zu gelangen. Das ist eine absolut unnötige Hürde, die hoffentlich in Zukunft behoben wird, indem der DLC zumindest kostenpflichtig zur Verfügung gestellt wird.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf Wer mit dem actionreicheren Gameplay, das sicherlich nicht der Glanzpunkt von Danganronpa - Another Episode: Ultra Despair Girls ist, nichts anfangen kann, muss sich nicht grämen. Die Geschichte ist zwar interessant und zeigt die Welt von einer Seite, die man vorher in der Reihe noch nicht gesehen hat, ist letzten Endes aber nicht relevant für den Fortgang der Serie. Wer dem Ganzen aber nicht vollkommen abgeneigt ist, kann gerne einen Blick riskieren, denn die Story ist dennoch gewohnt gut geschrieben und wartet mit einigen Überraschungen auf.

Danganronpa - Another Episode: Ultra Despair Girls - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6.75 Grafik: 7.50
Sound: 7.00
Steuerung: 5.00
Gameplay: 7.50
Wertung: 6.75
  • Tolle Geschichte...
  • Viel zu sammeln
  • Schickes Design
  • Monokuma
  • ... die kaum Einfluss hat
  • Keine japanische Tonspur ohne Vorbesteller-DLC
  • Träge Steuerung

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Rezension vom: 02.08.2017
Kategorie: Action
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SUPERHOT
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