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Toby: The Secret Mine

Entwickler: Lukas Navratil
Publisher: Headstrong Games

Genre: Adventure
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 9,99 €

Systeme: Xbox One

Inhalt:
unspecified

Als Toby: The Secret Mine vor mehr als einem Jahr auf dem PC erschien, erhielt es eine Menge Aufmerksamkeit, allerdings nicht, weil es so einzigartig ist. Ganz im Gegenteil, für viele sah es wie eine plumpe Kopie des überaus erfolgreichen Limbo aus. Ob dies wirklich zutrifft, oder ob das Spiel des Tschechen Lukas Navratil doch mehr zu bieten hat, dürfen nun auch Xbox One-Spieler endlich herausfinden.

Meinung:


Tatsächlich erinnert einen in Toby: The Secret Mine von der ersten Sekunde an vieles an Limbo. Besonders auffällig ist dabei natürlich der ganz offensichtlich übernommene Look. Genau wie bei Limbo ist auch hier im Vordergrund alles komplett in Schwarz gehalten. Ebenso ist auch hier der Hauptprotagonist lediglich eine schwarze Figur mit weißen Knopfaugen. Das Einzige, was die beiden Spiele optisch unterscheidet, sind die Farben. Denn während Limbo komplett auf schwarz, weiß und Grautöne setzte, sind hier zumindest die Hintergründe in verschiedene Farben gehüllt. Mal ist eine Welt grün, mal braun, mal rot. Das sorgt nicht nur für die benötigte Abgrenzung zum Vorbild, sondern auch für eine gehörige Portion Abwechslung - und hübsch sieht das Ganze obendrein aus.

Das kennt man doch
Das war es dann aber auch mit den Unterschieden. Ansonsten ist nämlich tatsächlich praktisch alles wie bei Limbo, wie etwa die Story. Zwar sucht man hier nicht in einem Wald nach seiner Schwester, sondern nach Kindern oder Dorfbewohnern (man kann es nur schwer erkennen), die von einem etwa doppelt so großen Geschöpf, wie wir eines sind, mit roten Augen, entführt wurden, doch im Prinzip ähneln sich auch hier beide Spiele, inklusive der minimalistischen Darbietung der Story. Einen großen Unterschied gibt es allerdings auch hier: Denn während man in Limbo trotz der minimalistisch gehaltenen Geschichte immer das Gefühl hatte, eine größere Geschichte zu erleben und obendrein auch noch eine Beziehung zum Hauptcharakter aufgebaut hat, wirkt die Rahmenhandlung hier eher aufgesetzt und spielt im Prinzip auch keine größere Rolle – und der Hauptcharakter ist einen ebenso egal.

Noch mehr Parallelen

Eine weitere Parallele findet man beim Gameplay. Wie beim großen Vorbild erwartet einen auch hier ein Mix aus Jump and Run und Rätselspiel. Allerdings wurde hier die Welt nicht so geschickt eingebaut, sondern stattdessen auf altbewährte Schalter und Kistenrätsel gesetzt, die auch nicht ansatzweise so fordernd sind wie in Limbo. Dafür haben es die Sprungpassagen aber in sich und sorgen, trotz gelungener Steuerung und Kollisionsabfrage, dafür, dass man in den rund 4 bis 5 Stunden, die das Spiel dauert, mehrere Dutzende Male, wenn nicht sogar 100 Mal, den virtuellen Tod sterben wird.
Manchmal kann dies sehr frustrierend werden, gerade wenn man merkt, dass die jeweilige Passage lediglich auf Trial & Error ausgelegt ist und es keine andere Möglichkeit gibt. Dennoch stellte sich bei mir nie das Gefühl ein, jetzt aufgeben zu wollen. Denn so frustrierend es mitunter auch ist, an ein und derselben Stelle immer und immer wieder zu sterben, so großartig ist dann das Gefühl, es doch dann endlich geschafft zu haben.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Optisch und vom allgemeinen Gameplay erinnert Toby: The Secret Mine tatsächlich sehr stark an Limbo. Einen gravierenden Unterschied gibt es aber doch. Denn während das Spiel von Playdead damals rundum gelungen war, gibt es hier doch einige Hakler. Es wirkt so, als ob der Erschaffer auf Hängen und Würgen den Erfolg von Limbo kopieren wollte, ohne dabei das gleiche Know-how zu haben. Dies macht sich nicht nur in der wenig bis gar nicht mitreißenden Story bemerkbar, sondern auch in den meist viel zu einfachen Rätseln und vor allem in den Sprungpassagen, die mitunter sehr frustrierend sein können. Auch wenn Toby: The Secret Mine also nicht an das große Vorbild heranreicht, heißt das aber nicht, dass es deswegen schlecht ist. Wer auf solche Art Spiele steht, wird trotz alledem seinen Spaß haben – und stilistisch ist es ohnehin eine Augenweide.

Toby: The Secret Mine - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots








Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.25 Grafik: 8.00
Sound: 6.50
Steuerung: 7.50
Gameplay: 7.00
Wertung: 7.25
  • Tolles Artdesign
  • Gute Steuerung und Kollisionsabfrage
  • Sehr vieles von Limbo abgeschaut
  • Frustrierende Trial & Error-Abschnitte
  • Rätsel zu einfach
  • Story so gut wie nicht vorhanden

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Rezension vom: 26.01.2017
Kategorie: Adventure
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