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LEGO-Ecke: LEGO Editions McLaren Mastercard F1® Team Lando Norris’ Helm
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LEGO und die Formel 1 gehören inzwischen fest zusammen. Neben den Rennwagen selbst widmet sich LEGO mittlerweile auch den Helmen der großen F1-Piloten. Den Auftakt zu dieser noch jungen Kollektion machten die beiden McLaren-Fahrer Lando Norris und Oscar Piastri. Danach folgten die Helme von Lewis Hamilton und Charles Leclerc, während mit Ayrton Senna inzwischen sogar eine echte F1-Legende ihren Platz in der Reihe gefunden hat.

Von den beiden ersten Modellen hat mich der Helm von Lando Norris allerdings besonders angesprochen. Das auffällige Design mit der Kombination aus McLaren-Papaya und dem charakteristischen gelb-schwarzen Norris-Look gefällt mir einfach ausgesprochen gut. Da musste ich nicht lange überlegen und habe mir das LEGO Editions McLaren Mastercard F1® Team Lando Norris’ Helm (43023) kurzerhand selbst gekauft. Umso gespannter war ich darauf, wie gut sich das markante Vorbild als LEGO-Modell umsetzen lässt.

Schon die Verpackung macht Lust aufs Bauen
Meine Entscheidung wurde dabei bereits durch die Verpackung bestätigt. Der weiße Karton wirkt ausgesprochen edel und setzt den fertigen Helm gekonnt in Szene. Hinter dem Modell ist hier in kräftigem McLaren-Papaya-Orange der Schriftzug „NORRIS“ zu sehen. Das Zusammenspiel aus dem weißen Hintergrund, dem orangefarbenen Schriftzug und dem auffälligen Helm-Design finde ich richtig schick und vermittelt schon vor dem Öffnen den Eindruck eines besonderen Sets.

Zwei Seiten, ein auffälliger Helm
Auch der fertige Helm selbst macht schnell deutlich, warum mir gerade dieses Modell so gut gefallen hat. Als Vorbild hat LEGO nämlich die Sonderlackierung gewählt, die Lando Norris anlässlich des 1.000. Grand Prix von McLaren getragen hat. Entsprechend unterscheidet sich der Helm auch deutlich von seinem regulären Design. Auf der einen Seite findet sich das charakteristische gelb-schwarze Muster des Briten, während die andere Hälfte im typischen Papaya-Orange von McLaren gehalten ist. Dazu kommt ein entsprechender (bedruckter) Verweis auf den 1.000. Grand Prix des Teams.

Durch diese Zweiteilung verändert sich der Look des Helms, abhängig davon, aus welcher Richtung man ihn betrachtet. Und genau das ist auch der Grund, weshalb er meiner Meinung nach als Ausstellungsstück eine so gute Figur macht. Der Helm wirkt nicht wie ein Modell, das nur von einer bestimmten Seite interessant ist. Dreht man ihn ein wenig, kommen nämlich ein anderer Farbbereich und neue Details zum Vorschein, was es immer wieder interessant macht, ihn anzuschauen.

LEGO hat sich aber nicht nur bei der Farbgestaltung viel Mühe gegeben, sondern auch zahlreiche kleinere Details umgesetzt. So ist auf der Oberseite des Helms eine aus LEGO-Teilen zusammengebaute „1“ angebracht, die auf Norris’ Status als amtierender Weltmeister und die damit verbundene Startnummer hinweist. An der Seite findet sich zudem sein ebenfalls aus LEGO-Elementen zusammengesetztes LN-Logo.

In den beiden oberen Ecken stellen zwei Sticker die dortige Visiermechanik dar, während ein weiterer Aufkleber auf der Oberseite des Visiers die entsprechende Werbung ergänzt. Insgesamt liegen dem Set zwar zwölf Sticker bei, für den eigentlichen Aufbau werden aber nur drei davon benötigt. Das hat allerdings einen guten Grund: Gerade der lange Sticker für die Oberseite des Visiers lässt sich nämlich nicht ganz so leicht sauber anbringen. LEGO legt deshalb mehrere Varianten davon bei, sodass man einen weiteren Versuch starten kann, falls das Aufbringen nicht auf Anhieb gelingt. Die übrigen zusätzlichen Sticker sind für die individuelle Verwendung gedacht. Abgesehen vom Visier setzt LEGO bei der Gestaltung aber erfreulicherweise auf bedruckte Elemente, wodurch der Helm insgesamt sehr hochwertig wirkt.

Aus 793 Teilen wird ein Rennhelm
Der Aufbau verteilt sich auf 793 Teile, die in sechs nummerierten Beuteln untergebracht sind. Die Bauanleitung führt dabei in insgesamt 342 Bauschritten durch das Set. Angesichts der Größe des fertigen Helms ist die Anzahl der Teile durchaus beachtlich und zeigt, dass LEGO bei der Konstruktion nicht einfach auf möglichst große Formelemente gesetzt hat.

Stattdessen entsteht die charakteristische Helmform Stück für Stück. Im Inneren wird zunächst eine stabile Konstruktion aufgebaut, an der anschließend die äußeren Bereiche befestigt werden. Gerade die geschwungenen Flächen entstehen dabei aus vielen einzelnen Elementen, wobei der Aufbau insgesamt sehr abwechslungsreich ist. Natürlich wiederholen sich bei einem Modell dieser Art bestimmte Arbeitsschritte. Trotzdem kommt beim Bauen nie Langeweile auf. Die sechs Beutel teilen den Bau außerdem sinnvoll ein, sodass man sich problemlos Abschnitt für Abschnitt vorarbeiten kann.

An einigen Stellen ist allerdings etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Gerade bei den äußeren Bereichen gibt es Bauabschnitte, in denen während der Bauphase noch nicht alles so stabil miteinander verbunden ist, wie man es sonst vielleicht gewohnt ist. Hier sollte man beim Weiterbauen nicht allzu kräftig zugreifen. Ist der Helm erst einmal komplett fertiggestellt, präsentiert er sich allerdings wesentlich stabiler, sodass man ihn auch problemlos anheben und ausgiebig betrachten kann.

Lando Norris darf natürlich nicht fehlen
Zum Helm gehört selbstverständlich auch eine Lando Norris-Minifigur, die ihren Platz direkt am Sockel findet und sich dort ausgesprochen gut macht. Zusätzlich ist hier noch eine Plakette zu finden, auf der sich Lando Norris’ Unterschrift, seine Startnummer und sein LN-Logo wiederfinden. Durch die Plakette und die Minifigur wirkt der Sockel nicht wie eine bloße Halterung, sondern wie ein echter Bestandteil des eigentlichen Modells, was mir wirklich gut gefällt.

Die Minifigur zeigt den amtierenden Formel 1-Weltmeister übrigens nicht in seinem bekannten McLaren-Rennanzug. Stattdessen ist er in Freizeitkleidung zu sehen. Einen Rennanzug hätte ich persönlich zwar ein wenig passender gefunden, wirklich störend finde ich das aber nicht. Als Ergänzung zum Helm funktioniert die Figur nämlich auch so sehr gut und dürfte zudem sicherlich den ein oder anderen Sammler interessieren.

Ein Modell fürs Regal
Seine ganze Stärke spielt das Set natürlich nach dem letzten Bauschritt aus. Dann wird nämlich schnell klar, dass der Lando Norris-Helm in erster Linie ein Ausstellungsstück sein möchte. Mit 18 Zentimetern Höhe ist er zwar nicht gerade riesig, fällt durch seine kräftige Farbgebung aber trotzdem sofort ins Auge.

Besonders schön finde ich, dass man den Helm nicht unbedingt frontal aufstellen muss. Je nach Ausrichtung kommt entweder die McLaren-Seite oder das gelb-schwarze Norris-Design stärker zur Geltung. Dadurch kann man auch ein wenig damit spielen, wie man das Modell präsentieren möchte. Hardcore-Fans könnten den Helm sogar auf eine rotierende Platte stellen und ihn aus allen Winkeln präsentieren.

Der Sockel trägt ebenfalls viel zur tollen Wirkung bei. Zusammen mit der Plakette und der Minifigur wirkt das Set nämlich eher wie ein Motorsport-Merchandise als wie ein klassisches LEGO-Set. Genau das ist aber auch der Grund, warum der Helm nicht nur für LEGO-Fans, sondern auch für Formel-1-Anhänger und natürlich im Speziellen für Lando-Norris-Fans so interessant ist.


Fazit:
Der LEGO Editions McLaren Mastercard F1® Team Lando Norris’ Helm (43023) ist für mich ein absolut gelungenes Set. Die Kombination aus McLaren-Papaya und dem persönlichen Norris-Design sorgt nämlich für einen Helm, der aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder anders wirkt. Dazu kommen der abwechslungsreiche Aufbau aus 793 Teilen, die Plakette und die Lando-Norris-Minifigur. Besonders gut gefallen mir außerdem die schicke Verpackung und die durchdachte Lösung mit den zusätzlichen Visier-Stickern. Für mich ist der Norris-Helm innerhalb der neuen LEGO-F1-Helm-Kollektion deswegen schlicht das schönste Modell – und genau deshalb musste er bei mir auch unbedingt ins Regal.

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Special vom: 15.09.2026
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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