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Wie süß! Wenn dein erster Gedanke beim Spiel ein „Mein Gott sind die süß! Und so putzig und knuffig!“ ist, dann hat Sunny Grove in dieser Hinsicht schon mal alles richtig gemacht. Denn das Game setzt auf einen starken Putzigkeitsfaktor, der dadurch hervorgerufen wird, dass deine Spielfigur in diesem Fall ein Panda ist. Nein, nicht diese schwarz-weißen bambusfressenden Riesenbären. Sondern ihre kleinen „Verwandten“, die roten Pandas.
Denn eine solche steuerst du in Sunny Grove. Die Motivation der Spielfigur ist dabei eindeutig: Sie will ihre Kinder wieder haben, die auf Grund des Auftauchens eines bösen Geists, der für Chaos sorgt, sich in alle Himmelsrichtungen verstreut haben. Und als echte Mama machen wir uns natürlich auf, sie alle einzusammeln.
Das Spiel ist aktuell noch nicht käuflich zu erwerben. Für den Ersteindruck stand „nur“ eine Demo zur Verfügung. Und es ist momentan unklar, ob und wann eine Early Access-Phase startet. Auf der Steamseite des Titels stand etwas von einem Release im ersten Quartal 2026.
Es ist Verbesserungsbedarf da Die Demo umfasst, neben dem Tutorialstage, drei weitere Level. In denen jeweils dein Ziel ist, die Kinder aufzusammeln, Feinde zu besiegen, Früchte einzusammeln und dabei auch noch zahllose Geheimnisse zu entdecken. Das Game ist übrigens ein 3D Plattformer.
Allerdings einer, bei dem viel Verbesserungsbedarf besteht. So hakten und stockten bei mir die Cutscenes und das, obwohl meine Grafikkarte von dem Spiel noch nicht mal ansatzweise ausgelastet worden war. Und ich konnte mir nicht erklären, woran das lag.
Immerhin läuft das Spiel deutlich flüssiger, sobald das eigentliche Gameplay anfängt. Dann kannst du die Levels frei erkunden. In jedem Stage ist eine unterschiedliche Anzahl an Welpen versteckt, ebenso wie auch die Anzahl an Früchten sich insgesamt unterscheidet. Die Stages sind dabei mehr oder weniger geradlinig. Man kann zwar links und rechts abschweifen und nachgucken. Aber der Pfad führt dann direkt weiter.
Was für eine Kamera Der Weg ist auch dadurch vorherbestimmt, wie viele Kinder du gerettet hast. Manche Barrieren findest du erst dann, wenn du eine bestimmte Anzahl eingesammelt hast. Und einige von denen sind gut versteckt. So war an einer Stelle nicht schlecht erstaunt, als ich einen Welpen auf einer schwebenden Plattform fand.
Zum Glück kann die Spielfigur gleiten. Was dann auch ein essenzieller Teil des Gameplays ist, weil du manche Passagen erst so erreichen kannst. Ebenso gibt es Feinde, die du allerdings mit einem beherzten Rammmanöver ins Reich der ewigen Jagdgründe schicken kannst. Als Belohnung erhältst du dann neue Früchte.
Und doch wollte bei mir keine rechte Spielfreude aufkommen. Zwei Aspekte haben mir den Spielspaß etwas verdorben. So ist die Kamera auf Standard überempfindlich. Eine falsche Bewegung und sie springt sozusagen fröhlich durch die Gegend. Und selbst, als ich die Empfindlichkeit herabgesenkt habe, hatte ich das Problem, dass sie sich oft als störrisch erwies und ich nach einem Tackle auf einmal von oben herab auf den Boden starrte.
Eine verbesserungsbedürftige Steuerung Nicht, dass die Steuerung da Abhilfe verschaffte. Im Gegenteil: Auch hier hatte ich das Gefühl, dass sie sich als nicht gerade freundlich erwies. So mancher Sprung war eine Glückssache, weil ich oft genug daneben sprang. Und Attacken, die eigentlich hundertpro hätten treffen müssen, gingen dann auch ins Leere, da das Game meinen Input anders interpretierte, als gemeint.
Aber okay: Es handelte sich hier um eine Demo, kein Vollgame. Das heißt, es kann bis zum Release im Jahr 2026 noch einiges geschehen. Muss es auch, weil ansonsten hat das Game ein ziemliches Problem. |