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Revell-Werkbank: Star Wars - The Mandalorian and Grogu: Razor Crest

Wer hätte gedacht, dass wir den ikonischen Kanonenboot-Klassiker noch einmal in dieser Form auf dem Basteltisch begrüßen dürfen? Pünktlich zum Kinostart des lang erwarteten Spielfilms The Mandalorian & Grogu hat Revell mit der Film-Edition der Razor Crest ein Modell auf den Markt gebracht, das sowohl Sammlerherzen höherschlagen lässt als auch eine spannende Brücke zur Handlung des neuen Leinwandabenteuers schlägt. Während sich die Fans weltweit auf den 20. Mai 2026 vorbereiten, bietet dieser Bausatz die perfekte Gelegenheit, sich thematisch einzustimmen und die Geschichte von Din Djarin und seinem Schützling Grogu noch einmal Revue passieren zu lassen.

Der Kontext zum Kinofilm
Der Film The Mandalorian & Grogu markiert den ersten Sprung unserer liebsten Kopfgeldjäger-Paarung auf die große Leinwand. Da wir alle wissen, dass die ursprüngliche Razor Crest in der Serie bereits ihr trauriges Ende fand, sorgt das Erscheinen dieses Modells für eine interessante Dynamik.

Die Film-Edition liefert uns den Anlass, über den zeitlichen Kontext zu spekulieren: Da das Schiff hier in einem optischen Zustand präsentiert wird, der frisch und einsatzbereit wirkt, wirft der Film interessante Fragen auf. Handelt es sich um ein Prequel-Szenario oder gar eine vergessene, reaktivierte Schwestermaschine? Für Fans des Franchise bietet genau diese Ungewissheit einen besonderen Reiz, und der Zusammenbau des Modells fühlt sich fast wie eine eigene Spurensuche an.

Die Evolution des Designs
Für alle Modellbau-Enthusiasten, die bereits das frühere Revell-Modell der Razor Crest im Regal stehen haben, hält die neue Film-Edition eine spannende Überraschung bereit. Man könnte auf den ersten Blick meinen, es handele sich um eine reine Neuauflage, doch ein genauerer Blick offenbart die konsequente Anpassung an das aktuelle Leinwanddesign.

Revell hat hier spürbar nachgelegt, um das Modell authentischer zu gestalten. Ein direkter Vergleich mit dem Vorgängermodell zeigt sofort, dass sich die Farbgebung deutlich gewandelt hat. Besonders auffällig ist die Cockpit-Kanzel, die nun mit markanten gelben Akzenten versehen ist, die dem Schiff einen wesentlich individuelleren und frischeren Charakter verleihen.

Auch bei der Laderampe haben die Designer Hand angelegt und setzen nun statt auf das frühere Schwarz auf ein kräftiges Blau, was das Gesamtbild des Schiffes optisch spürbar aufwertet und die Verbindung zum aktuellen Filmmaterial unterstreicht.

Vielseitigkeit bei der Präsentation
​Neben den optischen Anpassungen überzeugt der Bausatz auch durch seine mechanische Vielseitigkeit, die Bastlern volle Flexibilität bei der Präsentation lässt. Man kann selbst entscheiden, ob man die Einstiegstüren und die große Heck-Laderampe lieber offen verbaut, um den Blick ins detaillierte Innere freizugeben, oder sie für einen glatten Look geschlossen hält.

Auch für die Flug- oder Bodenpräsentation bietet das Modell die passende Wahlmöglichkeit: Die schweren Landebeine lassen sich wahlweise ausgefahren montieren, um eine Landeszene auf einem Diorama zu inszenieren, oder man lässt sie eingezogen, um das Schiff im dynamischen Flugmodus darzustellen. Diese Details verleihen dem Modell eine wunderbare Lebendigkeit und erlauben es, das Schiff ganz nach den persönlichen Vorlieben in Szene zu setzen.

Anspruch und Bastelspaß
Der Schwierigkeitsgrad ist dabei absolut fair gewählt und richtet sich an Bastler, die Wert auf Details legen, ohne dabei von Komplexität erschlagen zu werden. Die Passgenauigkeit der 101 Teile ist auf einem hohen Niveau, was den Baufluss angenehm gestaltet.

Bevor man jedoch mit dem Zusammenbau beginnt, sollte man einen Blick auf die Materialliste werfen, denn eine gelungene Optik erfordert die richtige Vorbereitung. Um das Schiff originalgetreu zu gestalten, werden insgesamt zehn spezifische Farbtöne benötigt. Da diese Farben nicht im Bausatz enthalten sind, empfiehlt es sich, das benötigte Sortiment bereits vorab zu besorgen, um den kreativen Prozess nicht unterbrechen zu müssen.

Sobald die Farben bereitstehen, kann man dann loslegen und die Razer Crest sowie den dazu passenden Display-Ständer zusammenbauen, wobei die Konstruktion des markanten Rumpfes und der seitlich angebrachten Triebwerke dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt.

Geübte Modellbauer können sogar noch einen Schritt weitergehen und ihre Gestaltungs-Kenntnisse dazu nutzen, um dem Raumschiff mit einem Weathering-Effekt noch den letzten Feinschliff zu verpassen. Dabei kann man sich richtig austoben, um den Look eines gebrauchten, aber zuverlässigen Patrouillenschiffs aus der Zeit vor dem Imperium perfekt einzufangen. Die enthaltene Pilotenfigur rundet das Gesamtpaket ab und macht die im Maßstab 1:72 gehaltene, 33,7 Zentimeter lange, Razor Crest zu einem echten Blickfang.

Fazit:
Die neue Film-Edition der Razor Crest ist ein gelungener Modellbausatz, der sowohl gestandenen Modellbauern als auch Neulingen, die Kleber und Farbe zum ersten Mal in die Hand nehmen, gleichermaßen gut gefallen dürfte. Das Modell bietet nämlich nicht nur eine ansehnliche Größe, es verfügt auch über allerlei Details, die man sich gerne immer wieder genau anschaut.

Dank der neuen Farbgebung, ist das Modell dabei aber nicht nur ein toller Fanartikel für diejenigen, die sich auf den Film freuen, sondern stellt auch für Besitzer des vorherigen Modells der Razor Crest einen echten Mehrwert dar.

Für alle, die den Weg des Mandalorianers verfolgen, ist dieses Modell also eine klare Empfehlung und eine wunderbare Art, die Vorfreude auf den Film zu zelebrieren.



Special vom: 22.04.2026
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
Kategorie: Special
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