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Kurz vorgestellt: Clean Up Earth
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Mit dem gemütlichen Aufräumspiel Clean Up Earth liefert das französische Studio Magic Pockets einen Titel ab, der auf den ersten Blick wie eine Mischung aus PowerWash Simulator und Naturschutzkampagne wirkt. Statt Häuserfassaden oder Autos zu säubern, schrubbt man hier allerdings ganze Landschaften frei: vermüllte Strände, verschmutzte Berge oder überwucherte Ruinen. Das klingt zunächst eher unspektakulär, entwickelt aber erstaunlich schnell einen ganz eigenen Reiz.

Aus Müllbergen werden grüne Oasen
Man startet in einer zerstörten Welt: Strände voller Plastik, Wälder voller Schrott und verlassene Ruinen, die unter Müllbergen verschwunden sind. Mit dem sogenannten Terra Cleaner macht man sich daran, alles Stück für Stück wieder in Ordnung zu bringen. Müll wird eingesammelt, alte Gegenstände recycelt und beschädigte Bereiche repariert.
Das Besondere: Hat man ein Gebiet gesäubert, sieht man die Auswirkungen sofort. Aus zuvor grauen, leblosen Landschaften werden langsam wieder grüne Oasen. Tiere kehren zurück, Blumen blühen auf und die Umgebung wirkt plötzlich wieder lebendig.

Entspanntes Spielprinzip mit Suchtfaktor
Wie schon beim PowerWash Simulator entwickelt sich daraus auch hier erstaunlich schnell ein unerwarteter Suchtfaktor. Kaum hat man einen Bereich gereinigt, möchte man sofort den nächsten in Angriff nehmen. Aus „Ich räume nur noch schnell diesen einen Abschnitt auf“ werden so nicht selten zwei oder drei Stunden.

Clean Up Earth erinnert dabei zwar deutlich an den von mir so geliebten PowerWash Simulator, setzt im Vergleich dazu aber stärker auf Erkundung und kleine Fortschritte. Der Terra Cleaner lässt sich im Laufe des Spiels verbessern und mit neuen Funktionen ausstatten. Später kann man dadurch dann nicht nur größeren Müll beseitigen, sondern auch kaputte Brücken reparieren, verschüttete Wege freilegen oder bislang unerreichbare Gebiete betreten.
Dadurch bleibt das Spielprinzip deutlich länger interessant, als man anfangs vielleicht vermuten würde. Immer wieder entdeckt man neue Bereiche, neue Aufgaben und kleine Geheimnisse, die einen dazu motivieren, weiterzumachen.

Das perfekte Feierabend-Spiel
Besonders angenehm ist dabei, dass Clean Up Earth nie versucht, einen auf irgendeine Weise unter Druck zu setzen. Es gibt keine Zeitlimits, keine Gegner und keine Strafen, wenn man einfach nur durch die Gegend läuft und sich alles in Ruhe anschaut.
Genau deshalb eignet sich der Titel auch perfekt für einen entspannten Abend nach einem stressigen Tag. Man kann in seinem eigenen Tempo spielen, sich treiben lassen und einfach genießen, wie die Welt Stück für Stück wieder schöner wird.

Gemeinsam macht’s noch mehr Spaß
Sein volles Potenzial entfaltet Clean Up Earth allerdings – ähnlich wie der PowerWash Simulator – erst im Koop-Modus. Gemeinsam mit Freunden macht das Aufräumen nicht nur deutlich mehr Spaß, es geht auch wesentlich schneller.
Dabei lassen sich die Aufgaben nämlich wunderbar aufteilen. Während einer den Müll einsammelt, kümmert sich der nächste um Reparaturen oder sucht nach versteckten Bereichen. Gerade weil das Spiel dabei komplett auf Konkurrenz verzichtet, bleibt der Mehrspieler-Modus jederzeit angenehm entspannt. Man arbeitet gemeinsam auf ein Ziel hin und sieht direkt, wie die Welt immer schöner wird. Wer gern in Spielen wie Minecraft gemeinsam größere Projekte baut oder verändert, dürfte hier also ebenfalls schnell auf seine Kosten kommen.

Auf Dauer etwas zu eintönig
So motivierend das Spielprinzip zunächst auch ist, hat Clean Up Earth allerdings dasselbe Problem wie viele andere Spiele dieser Art: Auf Dauer wiederholt sich das Gameplay spürbar. Im Kern macht man nämlich immer wieder dasselbe – Müll aufsammeln, Bereiche reinigen und neue Werkzeuge freischalten.
Neue Karten und Upgrades sorgen zwar für etwas Abwechslung, nach einigen Stunden fehlt es dem Spiel aber dennoch ein wenig an frischen Ideen. Gerade Spieler, die sich langfristig mehr spielerische Vielfalt wünschen, könnten deshalb irgendwann das Interesse verlieren.

Nur eine Randnotiz
Auch die Geschichte kann daran leider nur wenig ändern. Zwar stößt man immer wieder auf Überreste einer alten Welt und entdeckt kleinere Geheimnisse, doch daraus wird nie wirklich mehr gemacht.
Die Story bleibt letztlich eher eine Randnotiz und dient hauptsächlich als lose Erklärung dafür, warum die Welt überhaupt in diesem Zustand ist. Wer hier auf eine spannende Handlung oder interessante Figuren hofft, dürfte daher eher enttäuscht werden.

Sympathischer Look mit kleinen Schwächen
Optisch hinterlässt Clean Up Earth dagegen einen durchaus ordentlichen Eindruck. Die Landschaften sind farbenfroh gestaltet und vor allem die Verwandlung der Gebiete sieht oft richtig schön aus. Zwar ist das Spiel kein großes Grafik-Feuerwerk und kämpft stellenweise mit etwas steifen Animationen oder kleineren Kamera-Problemen, dafür läuft es aber angenehm flüssig. Vor allem aber passt der fröhliche Grafikstil hervorragend zur entspannten Stimmung des Spiels.

Fazit:
Clean Up Earth ist ein ruhiges und charmantes Spiel, das vor allem durch seine simple, aber motivierende Grundidee überzeugt. Es macht einfach Spaß, Schritt für Schritt aus einer vermüllten Welt wieder einen lebendigen Ort zu machen.
Vor allem im Koop-Modus entfaltet der Titel dabei seinen größten Reiz. Zwar fehlt es dem Spiel auf Dauer etwas an Abwechslung und auch die Story bleibt blass, doch wer ein entspanntes Spiel im Stil von PowerWash Simulator sucht, dürfte hier genau das Richtige finden.

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Special vom: 07.04.2026
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
Kategorie: Special
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