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Kurz vorgestellt: Cats and Seek: Tokyo
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Der Markt für entspannte Wimmelbildspiele ist inzwischen erstaunlich groß geworden – und mittendrin hat sich Silesia Games längst einen festen Platz gesichert. Besonders Fans versteckter Katzen dürften den Namen mittlerweile regelmäßig sehen, schließlich hat der Publisher in den vergangenen Jahren zahlreiche Hidden Cats in …-Titel veröffentlicht. Das genügte dem katzenverrückten Publisher offensichtlich aber noch lange nicht, weshalb sie seit einiger Zeit mit Cats and Seek gleich noch eine zweite Wimmelbildspiel-Reihe mit Samtpfoten herausbringen. Genau von der Reihe ist seit dem 20. bzw. 21. Mai ein neuer Teil für sämtliche aktuellen Konsolen herausgekommen – wobei sich die kleinen Fellnasen, wie schon in einem Hidden Cats in …-Teil, erneut in der Millionenmetropole Tokyo vor dem Sucher verstecken.

Tokyo als riesiges Wimmelbild
Wer schon einmal ein Cats and Seek- oder Hidden Cats in …-Spiel gespielt hat, wird das Grundprinzip des Spiels kennen. Denn genau wie in den anderen Spielen geht es auch in Cats and Seek: Tokyo darum, in liebevoll gezeichneten Szenen versteckte Katzen zu suchen, die sich zwischen Häuserfassaden, Straßenständen, Parks oder engen Seitengassen verstecken. Statt auf hektisches Gameplay setzt das Spiel dabei vollständig auf Entspannung – doch genau das lieben Wimmelbild-Fans ja an den Spielen von Silesia Games.

Die Tokyo-Kulisse eignet sich dabei erneut hervorragend für das Konzept. Die verschiedenen Wimmelbilder strotzen nur so vor kleinen Details, und hinter jeder Ecke scheint die nächste Katze zu lauern. Dabei wirkt das Spiel dennoch nie überladen, sondern angenehm verspielt.

Im Gegensatz zur PC-Version, in der zunächst lediglich ein Szenario enthalten war und vier weitere per DLC dazugekauft werden mussten, sind in den Konsolen-Versionen direkt alle fünf Wimmelbilder enthalten – und mit ihnen natürlich auch über 500 Katzen, die gefunden werden wollen.

Besonders gelungen ist dabei die Atmosphäre. Die ruhige Musik und die charmanten Zeichnungen erzeugen schnell dieses typische „nur noch eine Katze“-Gefühl. Man startet kurz eine Runde und merkt plötzlich, dass bereits eine Stunde vergangen ist.

Katzenjagd mit Wohlfühlfaktor
Im Vergleich zu vielen klassischen Wimmelbildspielen verzichtet Cats and Seek: Tokyo dabei komplett auf Stress. Es gibt keine Zeitlimits, keine Bestrafungen und keine komplizierten Rätsel. Stattdessen steht das gemütliche Erkunden im Mittelpunkt.

Gerade das macht aber wieder den Reiz aus. Während andere Spiele ständig Action oder Fortschrittssysteme benötigen, reicht hier schlicht und einfach die Freude am Suchen. Jede gefundene Katze sorgt für einen kleinen Glücksmoment – und erstaunlicherweise funktioniert dieses Prinzip auch nach Hunderten entdeckten Fellnasen noch.

Hilfreich sind außerdem die kleinen Komfortfunktionen. Wer einmal feststeckt, kann Hinweise nutzen oder näher heranzoomen. Zusätzlich lassen sich Farben, Kontrast und Helligkeit individuell anpassen, wodurch das Spiel angenehm zugänglich bleibt.

Und selbst für kleine Pausen vom eigentlichen Katzen-Suchen ist gesorgt. Neben den versteckten Katzen lassen sich nämlich auch Stempel entdecken, mit denen man seine eigene perfekte Katze gestalten kann. Darüber hinaus bietet der integrierte Photo & Paint-Modus die Möglichkeit, die verschiedenen Szenarien nach Belieben einzufärben und kreativ zu gestalten.

Fazit:
Cats and Seek: Tokyo liefert genau das, was Fans der Reihe erwarten. Ein Wimmelbildspiel, das erst gar nicht versucht, mehr zu sein als ein gemütlicher Wohlfühltitel – und gerade deshalb funktioniert es so gut.

Wer bereits die früheren Cats and Seek-Teile oder die zahlreichen Hidden Cats in …-Spiele von Silesia Games mochte, wird also auch in Tokio wieder viel Freude haben. Die neue Umgebung sorgt dabei für etwas frischen Charme, die Präsentation bleibt angenehm entspannt und die Suche nach den vielen kleinen Katzen macht erneut überraschend viel Spaß.

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Special vom: 20.05.2026
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
Kategorie: Special
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