Genre:
Rezensionen USK Freigabe:
Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG. ca. Preis:
14,99 €
Systeme:
PC, PlayStation 5, Switch
Testsystem:
Windows 11 64 Bit, 64 GB RAM, Amd Ryzen 7 7800X3D 8 x 4.20GHZ, Radeon RX 7800 XT 16GB
Inhalt:
Sam geht auf die Schule. Eines Tages lernt er das gleichaltrige Mädchen Sylvia kennen. Doch da sie sich nur für Vögel interessiert, beschließt er einen Plan: Er wird selber selbst ein Vogel!
Meinung:
The Day I Became A Bird ist ein Game, dass sich nicht so einfach in eine Schublade stecken lässt. Es ist die Adaption eines gleichlautenden Kinderbuchs. Und orientiert sich entsprechend eher nicht an den erwachsenen Spieler, sondern mehr an die jungen, den Nachwuchs.
Die Story behandelt das Thema, was man bereit ist, alles für die Liebe zu tun. In diesem Fall trifft es vor allem die erste Liebe. Die Sam zu Sylvia empfindet, die diese jedoch nicht zurückgibt.
Du begleitest in dem Game Sam durch seinen Alltag. Wo du siehst, wie er aufsteht, sich um seinen Hund kümmert und sich anschließend auf den Weg zur Schule macht. Wo er dann ebenfalls diverse Aktivitäten macht.
Und diese Aktivitäten sind auch einer der Schwachpunkte des Spiels. Sie sind zum einen nicht sonderlich herausfordernd, noch wirklich sehr umfangreich. Mal musst du beispielsweise eine zerrissene Zeichnung wieder zusammenpuzzeln, ein anderes Mal auf den Weg zur Schule eine bestimmte Anzahl an Ringen durchfahren, derweil auf der Straße Pfützen sind, die dich verlangsamen können.
Und überall findest du Federn. Mal sind sie offensichtlich zu sehen, ein anderes Mal gut versteckt oder du erhältst sie erst nach bestimmten Aktivitäten. Diese Federn sind wichtig, damit du jeweils weiterkommst. Es ist allerdings nicht nötig, dass du immer alle findest, auch wenn dies recht simpel wäre.
Außerdem musst zum Ende eines jeden Tages ein Puzzle zusammensetzen. Doch hier gilt ebenfalls, dass das deutlich einfacher ist, als man es vermuten würde. Es ist eben keine sonderlich große Herausforderung.
Des Weiteren ist das Spiel sehr kurz. Einfach durchspielen dauert nur eine bis anderthalb Stunden. Wenn du wirklich alle Federn einsammeln willst, brauchst du nur wenig länger.
Was am Ende dann trotzdem für das Game spricht, sind zum einen die Tatsache, dass sich hier wirklich sehr ins Zeug gelegt wird, damit es wirklich jeder spielen kann. Es gibt diverse Einstellungsmöglichkeiten, mit denen beispielsweise Spielfiguren und interagierbare Objekte farbig eingefärbt sind. Was man jederzeit im Optionsmenü umstellen kann.
Und vor allem die Optik sorgt dafür, dass man dem Game eine Chance geben kann. Hier wurde die handgemalte Optik der Vorlage exzellent übernommen, wodurch das Spiel einen eigenständigen und grandiosen Look hat.
Fazit:
The Day I Became A Bird ist definitiv kein Spiel für jeden. Die Tatsache, dass es eher auf der kurzen Seite ist und nicht sonderlich herausfordernd ist, sorgen mit dafür, dass man ihm eher skeptisch gegenüber steht. Und doch lohnt es sich, reinzuschauen. Wegen der Geschichte und der Optik.
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