Genre:
Rollenspiele USK Freigabe:
Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG. ca. Preis:
69,99 €
Systeme:
PC, PlayStation 5, Switch, Switch 2, Xbox One X, Xbox Series X/S
Inhalt:
Nach dem Remake von Dragon Quest 1, 2 & 3 HD-2D ist vor… . Richtig! Dragon Quest VII! Square Enix folgt mit Dragon Quest VII Reimagined zwar nicht ganz Reihenfolge, doch Teil Sieben der JRPG-Reihe hat nach 25 Jahren ebenso ein Remake verdient. Diesmal wurde im Vergleich zu den vergangenen Neuauflagen ein charmanter 3D-Stil gewählt, um die Charaktere samt Spiel von Mangaka Akira Toriyama.
Meinung:
An der Küste von Estard Im kleinen Dorf Buttsbüttel auf der Insel Estard, als Sohn eines Fischers, starten wir das Abenteuer in Dragon Quest VII. Schon nach kurzer Zeit im Spiel begegnen wir unserer Gruppenmitgliedern: Gismar, dem Königssohn und Prinz von Estard und Maribel, der Tochter des Bürgermeisters. Die Insel fällt nicht allzu groß aus, und ist mit unserem Dorf, einem Tempel und dem Schloss schnell erkundet. Die Spielwelt ist an sich offen und frei erkundbar, doch außer ein paar Abzweigern, die hin und wieder mit Truhen bzw. Items belohnen, ist der Weg recht linear. Gerade JRPGs tut dieser Tatsache keines schlecht, um die Spielzeit auch kompakter zu halten.
Die Story in Häppchen Zentrum der Geschichte in Dragon Quest VII ist der genannte Tempel. In ihm befinden sich Altäre, auf welchem wir Fragmente platzieren müssen, die zuvor in der Spielwelt gefunden werden. Sobald die richtigen Teile auf dem jeweiligen Altar platziert werden, öffnet sich ein Portal und wir reisen quasi in der Zeit zurück. Pro Altar gelangen wir dadurch an unterschiedlichste Orte und erleben angenehm kurzweilige Abenteuer. Jede Zeitreise auf eine neue Insel dauert je nach Spielstil an die drei Stunden und lässt sich so gemütlich spielen, ohne den Faden zu verlieren. Ist Zeitreise abgeschlossen, gelangen wir mittels Portal wieder zurück in die Gegenwart und dort erscheint die entsprechende Insel aus der Vergangenheit, jetzt auch in der Gegenwart. Nach weniger Spielzeit erhalten wir auch ein Schiff, um die neue Insel im Diesseits erkunden zu können. So weitet sich die Spielwelt nach und nach. Warum, wieso und was es mit dem Zeitreiseportalen auf sich hat erfahren wir später… .
Altbewährtes, Neuerungen und Komfort Dragon Quest VII setzt auf alte Stärken, bringt allerdings auch Neuerungen, sowie heutzutage notwendigen Komfort. Beim Monster Repertoire bleibt sich Dragon Quest natürlich treu und setzt auf die üblich niedlichen Gegner. Gerade diese passen perfekt zum knuffigen Grafikstil. Im Vergleich zum Original wurde das JRPGs in Sachen Spielzeit deutlich entschlackt. Gepaart mit den vielen kürzeren Story Abschnitten tut das dem Spiel wirklich gut. In Sachen Komfort und Schwierigkeitsgrad haben wir nahezu alle Möglichkeiten. Neben den klassischen Schwierigkeitsgraden lässt sich extrem viel individuell einstellen. Mehr Erfahrung, stärkere Gegner, weniger Gold, Kampfgeschwindigkeit bis hin zu völlig automatisierten Auto-Battles ist alles möglich. Vor allem Kampfgeschwindigkeit kann ganz nützlich sein, wenn gleich die zeitraubenden Zufallskämpfe im Remake entfernt wurden. Stattdessen sieht man Gegner auf der Oberwelt und kann gezielt ausweichen, oder sich ins Gefecht stürzen. Einzig wenn man auf dem Meer mit dem Schiff unterwegs ist, kommt weiterhin zu Zufallskämpfen. Das hält sich allerdings in Grenzen. In Summe macht das Remake einen ordentlichen Eindruck: tolle Grafik, gute englische bzw. japanische Sprachausgabe, wenngleich unser Protagonist stumm bleibt, sowie sämtliche Individualisierungsmöglichkeiten in Sachen Schwierigkeit
Fazit:
Square Enix liefert mit Dragon Quest VII eine weitere erfrischende Variante eines JRPG Klassikers. Es verändert die Dragon Quest-Formel nicht bahnbrechend, setzt weiterhin auf das typische Spielkonzept und setzt an den richtigen Stellen angenehme neue Möglichkeiten. Gerade Rollenspiele neigen oft dazu, sich in zu großen Spielwelten zu verlaufen, oder den roten Faden zu verlieren. Durch die Zeitreisen in Dragon Quest VII werden Storyteile in angenehmer Länge einzeln erzählt, dafür fallen sie in ihrer Tiefe und Erzählung natürlich nicht wahnsinnig detailliert aus. Weiters entfällt der lästige Grind aus früheren Zeiten, wo man teils Stunden die gleichen Gegner bekämpfte um für den nächsten großen Bosskampf gerüstet zu sein. Die Schwierigkeitsgrade samt zusätzlichen Optionen ermöglichen so einen guten Spielfluss. Wer einen weiteren Teil der Dragon Quest-Reihe nachholen, für den ist Dragon Quest VII Reimagined auf jeden Fall ein heißer Tipp!
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