Genre:
Simulationen USK Freigabe:
Downloadspiel ohne USK-Prüfung ca. Preis:
35,00 €
Systeme:
PC, PlayStation 5, Xbox Series X/S
Inhalt:
Hach ja, die 1980er Jahre. Eine Epoche, in der alles möglich erschien. Und eine Ära, in der man noch nicht schief angesehen wurde, nur weil man etwas mehr Geld als andere verdient hat.
Meinung:
Manchmal liebe ich es, mich ins Unbekannte zu stürzen. Einfach mal mich für ein Game zu melden, von dem nur grob Infos hat und alles andere einem zunächst egal ist. Das kann gut gehen. Kann jedoch auch mal schieflaufen, wie jetzt bei Rise of Industry 2.
Endlich mal wieder ein Geschäftsimperium aufbauen Es handelt sich hierbei um ein Tycoon-Game. Sprich, du fängst bei null an und baust dir ein erfolgreiches Geschäftsimperium auf. Der Vorgänger kam 2019 heraus und erhielt keine sonderlich guten Bewertungen. Trotzdem muss er sich genügend verkauft haben, um eine Fortsetzung zu erhalten, die jetzt in den Handel kam.
Zunächst wurde der PC bedacht, ehe schließlich auch die Konsolen eine Fassung kriegten. Die Redaktion erhielt einen Key für die PS5.
Das Tutorial erklärt mit einem Augenzwinkern, wie du dir ein Videokassettengeschäft aufbaust. Danach wirst du in die Freiheit entlassen und darfst dann selber loslegen.
Viel zu berücksichtigen Ein Industrieimperium in Rise of the Industry 2 zu errichten ist alles andere als einfach. Denn es reicht nicht einfach aus, nur ein Gebäude zu bauen. Im Prinzip erhältst du ein Gelände, wo du viele Gebilde erbauen musst. Du musst auf die Stromversorgung achten, auf die Anbindung an die Straße, dass die Ressourcen abgebaut und auch verarbeitet werden... Kurzum, es ist sehr viel, was es zu berücksichtigen gilt.
Und es reicht nicht einfach nur aus, irgendwelche Industrien aufzubauen und Geld zu scheffeln. Schon bald schließt du Verträge ab, die bestimmte Fristen beinhalten. Hälfst du die nicht ein, drohen dir empfindliche Strafen. Doch schaffst du es, sie einzuhalten, dann ist dies gut für deine Reputation und früher oder später auch für dein Bankkonto. Immerhin bietet dir das Spiel eine Möglichkeit, früher oder später deinen Ruf zu reparieren, in dem du eine Runde auf dem Golfplatz drehst.
Eigentlich bietet das Game viel, um einen zu unterhalten. Du kannst Geschäftsbeziehungen aufbauen, Geschäftspartner erhalten, Rohstoffen an- aber ebenso verkaufen. Es ist im Grunde genommen einiges, um einen auf Stunden bei Laune zu halten und zu daddeln.
Erfolgreich vom Spielen abgehalten Wäre da nicht die Tatsache, dass so sehr Rise of Industry 2 versucht, dich ans Spiel zu fesseln, es ebenso sehr versucht, dich davon abzuhalten. Hauptproblem ist das Menü, dass einfach... nicht schön aussieht und auch nicht sonderlich intuitiv zu bedienen ist. Klar, das Game ist ursprünglich für den PC gedacht gewesen. Aber es gibt mittlerweile mehr als genug Beispiele von Titeln, die ursprünglich für den Computer herauskamen und von der Menüführung super an die Bedienung via Controller angepasst wurde.
Auch hat das Game eine sehr steile Lernkurve. Du wirst, sobald du alleine agierst, jede Menge Fehler machen und daraus lernen müssen. Und anders, als andere Games, wo eine steile Lernkurve durchaus Spaß macht, ist dem hier nicht der Fall. Hier ist es einfach nur frustrierend und unnötig.
Doch das Schlimmste ist die Grafik. Diese hat zwar einerseits einen gewissen Retrocharme. Aber andererseits neigt sie auch dazu, ab und an mal zu ruckeln, ohne ersichtlichen Grund. Das Game sieht jetzt nicht ein Hardwaremonster aus, daher ist das so irritierend und verwunderlich.
Fazit:
Normalerweise macht es mir Spaß, wenn ich etwas aufbauen kann. Doch im Fall von Rise of Industry 2 war der Spielspaß schnell vorbei. Gefühlt steht sich das Spiel selbst im Weg, mit einem hässlichen Menü und einer Steuerung, die absolut nicht intuitiv zu bedienen ist. Die steile Lernkurve trägt das seine mit dazu bei, dass der Titel am Ende eher Mittelmaß ist.
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