Genre:
Action USK Freigabe:
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG. ca. Preis:
30,00 €
Systeme:
PC, PlayStation 5, Switch, Xbox Series X/S
Inhalt:
Etwas muss schiefgelaufen sein. Denn du wartest jetzt schon seit geraumer Zeit darauf, dass dein Ritter Sir Lionstone zurückkehrt. Doch er kommt nicht wieder. Weshalb du und sein riesiger Schild auf euch alleine gestellt seid.
Meinung:
Das Besondere an Indiegames ist, dass man vom Titel allein her nie weiß, worauf man sich einlässt. Siehe The Knightling: Ich wusste zunächst nicht, was dies bedeutet. Bis ich es anfing zu spielen.
Der Diener seines Herren Das Game handelt von einem Knappen, der zu Beginn noch seinen Ritter Sir Lionstone begleitet. Dieser ist unterwegs, um einen riesigen Steindämonen zu besiegen und du sollst ihn dabei unterstützten. Womit gemeint ist, dass du dafür sorgst, dass er rechtzeitig am Ziel ankommt.
Und so bist zu Beginn vor allem damit beschäftigt, Puzzles zu lösen. Du musst Schalter aktivieren, entweder in dem du auf denen stehst. Oder aber in dem du sie beschwerst. Wobei diese manchmal nie so wirklich gut zu erreichen sind. Weshalb du ebenso ein wenig Plattformen musst.
Du du spielst hier ein gutes Tutorial. Eines, in dem du viel über die Spielmechanik lernst. Ehe anschließend das eigentliche Game losgehst und du dann auf dich alleine gestellt bist.
Ein Schild für alle Fälle Das ist dann auch der Moment, wo das Spiel sich öffnet. Auf einmal ist es mehr als nur ein einfacher Puzzleplattformer. Auf einmal erhältst du diverse Quests, Haupt- und Sidequests. Die nicht nur Rätsel lösen erfordern, sondern ebenso, dass du bestimmte Feinde bekämpfst oder Objekte holst. Hier erfindet The Knightling das Rad natürlich nicht neu, muss es allerdings auch nicht.
Dein wichtigstes Hilfsmittel ist dabei das Schild, das du mit dir führst. Es dient nicht nur der Verteidigung, sondern ebenso dem Angriff. Du kannst damit die obligatorischen Standardattacken ausführen und so leicht Kombos aufbauen. Ebenfalls kannst du das Schild auch verbessern und so beispielsweise neue Fähigkeiten erhalten, wie zum Beispiel, es wie ein gewisser patriotischer Held aus dem Marvel Verlag, es zu werfen.
Doch das Schild dient nicht nur dem Kampf. Ebenso dient es zur Fortbewegung. So kann es als Sprungplattform dienen, mit dem du in höher gelegene Bereiche gelangen kannst, die du so nicht erreichen könntest. Und es dient auch als Gefährt. Du kannst damit an bestimmten Stellen entlangschlittern, eine Wirkung, die du dann temporär durch sogenannte „Boost Gunks“ verstärken kannst.
Nervige Kamera, nerviges Plattforming Das Verbessern geschieht natürlich nicht so. Du musst hierfür Objekte einsammeln, mit denen du anschließend zum Schmied deines Vertrauens zurückgehst. Der die Materialien dann dafür nutzt, um die gewünschte Verbesserung zu erschaffen.
Dementsprechend bist du in dem Game nicht nur damit beschäftigt, einfach nur Missionen zu absolvieren. Sondern ebenfalls damit, wiederholt links und rechts des Weges zu gucken. Und so immer mal wieder Truhen zu entdecken, die dir neue Materialien geben.
Wenn man all das, was ich bis jetzt geschrieben, liest, könnte man meinen, dass dies ein solides Open World Action-Adventure-Game mit einem dezenten Puzzlefokus ist. Jedoch hat The Knightling einige gewaltige Mankos, die den Spielspaß nach unten ziehen. Da ist vor allem die Kamera. Die ist mitunter sehr hakelig zu bedienen und lässt sich nicht perfekt justieren. Weshalb dir häufig der gewünschte Blickwinkel abhandenkommt und du erst mühsam nachjustieren musst.
Nicht, dass dich das großartig stört. Denn das Plattforming ist leider sowieso nicht sonderlich gut geworden. Mitunter gibt es Momente, wo du versuchst, auf eine andere Plattform zu kommen und dann beständig daneben springst. Der Grund dafür ist einfach: Das Spiel schafft es einfach nicht, deine Inputs adäquat umzusetzen. Weshalb das Manövrieren oft genug ein Glücksspiel ist.
Fazit:
The Knightling hat Charme. Die Puzzles sind gelungen, die vielfältigen Quests gefallen und das Schild wird gut eingesetzt. Demgegenüber steht die hakelige Kamerasteuerung und das nicht so gute Plattforming. Vor allem Letzteres ist es, was dann am Ende dem Game eine ordentliche Bewertung verwehrt.
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