Genre:
Puzzles USK Freigabe:
Downloadspiel ohne USK-Prüfung ca. Preis:
20 €
Systeme:
PC, PlayStation 5, Switch, Xbox Series X/S
Testsystem:
Windows 11 64 Bit, 64 GB RAM, Amd Ryzen 7 7800X3D 8 x 4.20GHZ, Radeon RX 7800 XT 16GB
Inhalt:
Du bist in einer Höhle. Dein Ziel ist es, genügend Diamanten einzusammeln, um weiterzukommen. Doch ein Fehler, und du wirst zerquetscht oder in Säure aufgelöst, oder, oder, oder...
Meinung:
Ich habe von Boulder Dash oft gehört und vielleicht auch sogar mal die eine oder andere Adaption oder Klon gespielt. Es handelt sich hierbei um ein Spiel, dass seinen Ursprung in den 1980er Jahren hat, genauer gesagt, 1985. Dementsprechend musste das Game in jener Zeit kein komplexes Gameplay bieten, es musste nur gefallen.
Auf ins Bergwerk Und das tut es heute noch. Du steuerst den Bergarbeiter Rockford, der sich aufmacht, seine Kasse aufzubessern. Dies tut er, in dem er lauter Diamanten einsammelt. Nun ist es aber so, dass das Aufsammeln einfacher ist, als gedacht. Denn es gibt diverser Hindernisse.
Hauptsächlich hast du es mit den titelgebenden Bouldern zu tun. Das sind große Felsbrocken, die, wenn du falsch gräbst, gerne mal in Bewegung kommen. Und anschließend dementsprechend alles unter sich begraben. Oft reicht es schon, dass du einen Edelstein unter einem Felsen einsammelst und dann, wenn du nicht schnell genug bist, unter ihm begraben wirst.
Jetzt könnte man natürlich meinen, dass es der beste Weg wäre, wenn man diese Felsbrocken weitläufig vermeidet. Aber das würde der Boulder Dash 40th Anniversary dann doch einiges an Charme rauben. Im Klartext: Du musst dich um diese Felsen herummanövrieren, da führt kein Weg daran vorbei. Denn oft genug sind Diamanten in ihrer Nähe und der einzige, direkte Weg führt an ihnen vorbei. Und wenn du anschließend nicht schnell genug bist, heißt es Feierabend.
Der Tod ist ein häufiger Begleiter Dementsprechend sind sehr gute Reflexe von Nöten, um weiterzukommen. Du musst flink genug sein, um den herabfallenden Brocken auszuweichen. Oder wie der Blitz sein, um einen Diamanten aufzusammeln.
Das Problem ist ja weiterhin, dass du unter Zeitdruck stehst. Denn wenn du mit zu den Besten gehören wirst, dann musst du so schnell wie möglich sein, um ein Level zu absolvieren. Weshalb es hilft, bevor du loslegst, kurz innezuhalten und dir eine Route zu überlegen.
Du wirst in Boulder Dash 40th Anniversary häufig sterben. Sehr oft wirst du von einem Felsbrocken erwischt. Oder aber du kannst einem Höhlenschmetterling nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Oder das Zeitlimit ist abgelaufen. Der Tod ist in diesem Game ein immer wiederkehrendes Feature, dass du häufig haben wirst.
Viel zu spielen Und leider auch ein sehr nerviges. Denn theoretisch kannst du das Level einfach Neustarten. Praktisch aber musst du das umständlich im Spielemenü auswählen, anstatt dies einfach per Knopfdruck zu machen. Das ist schon ein dicker Minuspunkt.
180 Level erwarten dich. Die ersten sind dabei Tutorialstages, die dich nach und nach in das Spiel und die entsprechenden Mechaniken einführen. Danach wird es immer schwieriger und schwieriger. Ebenso kannst du selber neue Stages erstellen oder gleich welche aus der alten Version spielen, die übrigens genauso präsentiert werden, wie damals. Und bis du dann wirklich überall durch bist und alles gesehen und gespielt hast, wird einiges an Zeit vergehen.
Boulder Dash 40th Anniversary ist optisch zweckmäßig. Klar, es ist schwer, ein Höhlensystem auf Dauer abwechslungsreich zu gestalten. Aber stellenweise hat man das Gefühl, dass bei der Optik nicht gerade viel Zeit und Liebe investiert worden ist. Bei einigen Passagen wirken vor allem die Spielemenüs so, als ob sie auf die Schnelle in Photoshop entwickelt worden sind. Und das ist wahrlich kein Kompliment.
Fazit:
Boulder Dash 40th Anniversary bietet jede Menge Umfang. Über 180 Stages und ein Leveleditor sprechen für das Game. Wenn man sich an den stellenweise sehr hohen Schwierigkeitsgrad gewöhnt, sowie der fehlenden Quick Restartfunktion. Den Neustart umständlich übers Spielmenü auszuführen zehrt doch deutlich am Unterhaltungswert des Games. Ebenso wie die nicht gerade berauschende Optik.
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