Genre:
Action USK Freigabe:
Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG. ca. Preis:
9,99 €
Systeme:
PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Switch, Xbox Series X/S
Inhalt:
Maiden City ist eine wunderschöne Stadt, nicht zuletzt dank ihrer wundervollen Polizei. Wann immer Ärger droht, ist sie schon da. Und sorgt entweder für Ordnung oder Chaos, je nachdem wie korrupt die jeweilige Polizistin ist. Und je nachdem, ob die Maiden Cops aktiv werden, für Extra-Chaos.
Meinung:
Erinnert sich noch jemand an Dead or Alive? Das war eine Fighting Game-Reihe, deren hervorstechendstes Merkmal die Tatsache war, dass das Roster überwiegend weiblich war. Wo sehr viel Wert darauf gelegt wurde, dass deren Brüste immer wieder bei jeder kleinsten Bewegung sich deutlich bewegten.
Action (und Brüste) im Fokus Und was hat das jetzt mit Maiden Cops zu tun? Nicht viel, abgesehen von der Tatsache, dass hier ebenfalls viel Wert darauf gelegt wurde, dass die weiblichen Geschlechtsmerkmale ausführlich präsentiert werden. Weshalb die meisten Figuren auch entsprechend große Brüste haben. Manche von ihnen besitzen sogar regelrechte Kuheuter. Was aber kein Wunder ist, denn in diesem Fall sind sie im wahrsten Sinne des Wortes Kühe in Menschengestalt.
Doch der Reihe nach. Zunächst ein paar grundlegende Angaben. Das Spiel ist ein Sidescrolling Beat’em Up mit einer animeartigen Optik. Du hast die Wahl zwischen drei Figuren, die sich jeweils voneinander unterscheiden. Du hast die kleine und flinke Nina, die die Anführerin des Protagonistentrios und ein humanoider Hase ist. Du hast die durchschnittliche Priscilla, ein Salamander, die jedoch eher naiv und dumm ist. Sowie die langsame, aber dafür sehr starke Meiga, eine Art masochistisch veranlagte Kuh in Menschenform. Bei den beiden Letztgenannten kann man auch entsprechend ihren Vorderbau bewundern.
Doch nicht nur bei ihnen. Die Story findet in Maiden City statt, wo Frauen in der deutlichen Mehrheit sind. Und genau wie zwei Drittel der Protagonisten wird auch bei diesen Figuren darauf wertgelegt, ihre Geschlechtsteile prominent in Szene zu setzen. Das ist etwas, daran muss man sich gewöhnen. Und entweder, man kann es akzeptieren oder aber man kriegt eine moralische Krise. Ich selbst habe es einfach irgendwann mit einem Schulterzucken angenommen und mich stattdessen aufs Gameplay fokussiert.
Typisch Brawler Und das ist typisch Brawler. Du arbeitest dich auf einer Oberwelt über eine Karte und dann in den jeweiligen Stages von Links nach Rechts. Gegner, die dir entgegenkommen, kannst du auf verschiedene Art und Weise klarmachen, dass es eine verdammt schlechte Idee ist, dich anzugreifen. Das reicht von den klassischen Angriffen, über die Spezialattacken bis hin zu Objekten, die du als Waffen wiederverwerten kannst.
Die Spezialangriffe lassen sich äußerst simpel über eine Taste auslösen, verbrauchen allerdings einen Teil einer Energieleiste. Die sich erst im Laufe der Zeit wieder auflöst. Dafür sind die Spezialattacken nett in Szene gesetzt worden. Bei Priscilla beispielsweise kann sie ihren Schwanz in die Höhe heben und damit auf den Boden peitschen. Die Stellen, wo sie trifft, stehen anschließend kurzfristig in Flammen.
Natürlich kannst du auch Gegner greifen und werfen, was hier erstaunlicherweise deutlich leichter von der Hand geht, als in anderen Brawler, die ich gespielt habe. Auch wird viel Wert darauf gelegt, dass du für jede feindliche Aktion eine Gegenaktion ist. Du kannst Angriffe blockieren, aber ebenso gegnerische Griffe aufbrechen. Und das ist nicht selbstverständlich.
Sexuelle Reife benötigt Auch ist es interessant, dass ständig Wertgegenstände fallen gelassen werden, die du dann aufsammeln kannst. Die fließen in die Endabrechnung, die nach jedem Level kommt. Mit dem Geld kannst du anschließend Artworks kaufen, die stellenweise sehr schlüpfrig sind. Wobei nicht ganz so schlüpfrig wie auf dem PC. Auf der Konsole wurden manche Passagen entschärft. Panty-Shots, Camel Toes und so mancher Nippel wurde wegzensiert, was schade ist. Denn schließlich ist das Spiel USK 16 und ab dem Alter darf man schon eine gewisse sexuelle Reife voraussetzen.
Maiden Cops ist ein Game, das nicht nur stark auf den anzüglichen Faktor setzt. Ebenso versucht es nostalgische Gefühle zu erzeugen. Die Pixel-Optik lässt sich durch diverse Filter wie beispielsweise Scanlines in einen Look verwandeln, der an die 16-Bit-Ära erinnert. Du kannst auch auswählen, ob du das Spiel im Arcademodus durchspielen möchtest, der deutlich herausfordernder ist, als der normale Modus.
Am Ende ist dies einfach nur ein nettes Spiel. Es ist eine wunderbare Hommage an die Vergangenheit, auch wenn es am Ende nicht unbedingt die Welt in Flammen versetzt. Aber dass muss nicht immer sein. Übrigens ist das Game nicht überall erhältlich. Auf Steam und im Nintendo Store in Europa schaut man in die Röhre. Bei Epic, Playstation und Xbox hingegen ist es auffindbar.
Fazit:
Maiden Cops setzt auf Anzüglichkeiten und nostalgische Gefühle. Das täuscht nicht darüber hinweg, dass das Spiel ansonsten das Rad nicht neu erfindet, sondern sehr altbewährtes in neuen Schläuchen mit viel Fanservice liefert. Aber dafür ist das Game durchaus unterhaltsam geworden.
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