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Raidou: Remastered - The Mystery of the Soulless Army

Entwickler: Atlus
Publisher: Sega

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 50 €

Systeme: PC, PlayStation 5, Switch, Switch 2

Inhalt:

Japan Anfang des 20. Jahrhunderts. Raidou Kuzunoha XIV ist sowohl ein High-School-Detective wie auch ein Devil Summoner. Als solcher ist er in der Lage, Dämonen heraufzubeschwören und sich zu Diensten zu machen. Er ist der Beschützer von Tokyo und stößt irgendwann auf eine Verschwörung, in der die Schülerin Kaya DaidÅji involviert ist. Und diese wird sehr schnell größer, als er es ursprünglich gedacht hat.



Meinung:

Es dürfte wohl nur wenige J-RPG-Reihen geben, die so umfangreich ist, wie Shin Megami Tensei. Bekannt ist diese vor allem durch die Persona-Spiele, allerdings gibt es ebenso diverse andere Spinoff-Serien. So auch die Devil Summoner-Reihe, die seit 1995 läuft. 

Kürzerer Titel, gleicher Inhalt
Deren erster Teil wurde jetzt für diverse Plattformen geremastered. Ursprünglich kam der Titel unter dem Namen Devil Summoner: Raidou Kuzunoha vs. the Soulless Army auf der Playstation 2 heraus. Der Name der Neuauflage wurde drastisch abgekürzt. Denn diese heißt schlicht und ergreifend Raidou Remastered: The Mystery of the Soulless Army.

Dabei ist das Setting des Games interessant. Denn die Story spielt nicht in der Gegenwart, sondern irgendwann in den 1910er bzw. den 1920er Jahren. Wobei man das historische Geschehen dieser Ära nur am Rande mitkriegt. Es ist ein nettes Hintergrundsetting, derweil die Story sich mehr auf die Verschwörung und die Tätigkeiten von Raidou fokussiert.

Dieser ist, wie der Originaltitel es ja schon verrät, ein Devil Summoner. Das heißt, er kann Dämonen heraufbeschwören, mit denen einen Pakt abschließen und deren Fähigkeiten nutzen. Das Besondere an ihm ist dabei, dass er eben nicht nur einen beschwören kann, wie es bei vielen anderen seiner Kollegen üblich ist. Sondern derer gleich zwei, was ihn außergewöhnlich macht.

Auf die Dämonen kommt es an
Ebenfalls ungewöhnlich ist das Kampfsystem. Denn statt rundenbasierend, ist es ein Live Action-System, in dem du diverse Aktionsmöglichkeiten hast. So kannst du deine Feinde zum einen mit deiner Klinge angreifen, was auch nötig ist, damit du deine Mana-Leiste wieder vollmachen kannst. Allerdings musst du hier unterschiedliche Angriffe miteinander kombinieren, um wirklich erfolgreich zu sein. Ebenso steht dir auch eine Pistole zur Verfügung, mit der du auf deine Feinde feuern kannst. Jedoch hast du nur limitierte Munition, die sich nur langsam auffüllt.

Am Ende kommt es daher auf die Dämonen an. Wie gesagt, zwei Stück kannst du mit dir führen, die sich in Sachen Fähigkeiten und Ausrichtung unterscheiden. Es kommt auf die richtige Kombination an, da du auch manchmal Feinde hast, die gegen bestimmte Elemente immun sind.

Mit jedem Kampf sammelst du Erfahrungspunkte, mit denen du, wenn du einen gewissen Stellenwert überschritten hast, dann entsprechend im Level aufsteigst. Ganz wie in klassischen RPGs kannst du dann deine Werte verbessern. Doch nicht nur verbesserst sich. Auch deine Dämonen werden stärker. Wobei diese nicht im Level steigen, sondern „nur“ ihre Fähigkeiten verbessern können. Stärker werden sie nur, wenn du sie, wie es in Shin Megami Tensei üblich ist, mit anderen fusionierst und sie so zu anderen Dämonen werden lässt.

Etwas Herausforderung wäre nett
Natürlich treibst du dich nicht nur in Dungeons herum. Ein Teil des Geschehens findet ebenfalls tagsüber in der Stadt statt. Wo du herumläufst und Fälle löst. Auch hier kommen die Dämonen ins Spiel, da sie Fähigkeiten haben, die dich dabei unterstützen können. Sie können beispielsweise die Gedanken von nichtsahnenden Menschen lesen oder die Emotionen von Zeugen manipulieren, die du etwas genauer befragen möchtest.

Wenn es ein Manko gibt, dann dass du an manchen Stellen eine bestimmte Fähigkeit benötigst, um weiterzukommen. Da der Spielfortschritt allerdings stellenweise zu einfach ist, so dass du nicht großartig über die Zukunft nachdenkst, kann es leicht vorkommen, dass du zunächst in eine Sackgasse gerätst. Aus der du dich erst mühsam wieder rausarbeiten musst. Hier wäre es besser gewesen, wenn das Game etwas herausfordernder wäre, so das du genauer auf das achtest, was du gerade machst. 

Allgemein wäre es nett gewesen, wenn Raidou Remastered etwas herausfordernder geworden wäre. Falls du nach einer Herausforderung suchst, bist du auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad richtig aufgehoben. Auf den niedrigeren habe ich mich stellenweise, bis auf den oben genannten Fehler, richtiggehend unterfordert gefühlt. 

Akustisch ist das Spiel großartig. Die (leider nur englischsprachigen) Dialoge sind fantastisch und die Musikstücke sind super komponiert. Optisch ist das Game nett. Aber man merkt dem Titel stellenweise an, dass der Ursprung auf der PS2 lag und es damals wohl kein sonderlich großes Budget erhalten hat. Gemeint ist, dass die Gesichter stellenweise sehr simpel wirken und die Farbgebung äußerst zurückhaltend wirkt.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Raidou Remastered: The Mystery of the Soulless Army ist ein gutes Remaster des PS2-Ursprungs. Das Gameplay und der Einsatz der verschiedenen Dämonenfähigkeiten macht Spaß, ebenso wie die Abwechslung zwischen Dungeons und dem Falllösen. Allerdings ist das Game stellenweise zu einfach und versäumt es, einem mitzuteilen, wann du eine bestimmte Fähigkeit brauchst. Auch merkt man der Optik mitunter den PS2-Ursprung an. Dennoch kann ich den Titel empfehlen.



Raidou: Remastered - The Mystery of the Soulless Army - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.5625 Grafik: 7.00
Sound: 8.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 7.25
Wertung: 7.5625
  • Gutes Remaster
  • Auf die Dämonen kommt es an
  • Vielfältiges Kampfsystem
  • Nur auf Schwer wirklich herausfordernd
  • Spiel teilt einem nicht wirklich mit, wenn man in eine Sackgasse läuft
  • PS2-Ursprung bemerkbar

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Rezension vom: 30.07.2025
Kategorie: Rollenspiele
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