Genre:
Strategie USK Freigabe:
Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG. ca. Preis:
10,00 €
Systeme:
PC, PlayStation 5, Switch, Xbox Series X/S
Testsystem:
Windows 11 64 Bit, 64 GB RAM, Amd Ryzen 7 7800X3D 8 x 4.20GHZ, Radeon RX 7800 XT 16GB
Inhalt:
Schaffe, Schaffe, Häusle Baue mal anders. Denn in diesem Game baut man nicht einfach so. Sondern muss sich wirklich Gedanken machen, wie man vorgeht.
Meinung:
Ich hatte noch nie von Islanders gehört. Der Titel kam während der Pandemie heraus und konnte damals die Spieler mit seinem Gameplay begeistern. Was vor allem daran lag, dass es ein eher gemütliches, aber dennoch herausforderndes Game war.
Nahezu gleiches Gameplay, nur andere Grafik Jetzt ist mit Islanders: New Shores der Nachfolger draußen. Das Gameplay ist das gleiche geblieben. Es ist nur eine Sache hinzugekommen. Geändert hat sich außerdem noch vor allem die Grafik.
Das Game ist ein minimalistisches Buildinggame. Das heißt, du baust hier in aller Ruhe Gebäude. Der besondere Clou daran ist, dass dir jeder Bau entweder Punkte abzieht oder welche gibt. Und noch dazu ist der Platz überwiegend limitiert, weshalb du vorausschauend bauen musst.
Es gibt zwei Modi: Den obligatorischen Sandbox-Modus, wo du einfach drauflos bauen kannst. Und den normalen Spielemodus, wo du dich von Insel zu Insel arbeitest und dabei versucht, die nötigen Punkte zusammenzukriegen, um weiterzukommen. Hast du zu wenige, ist das Spiel sofort vorbei und du kannst den letzten Spielstand laden.
Das Haus am Platz Es kommt dabei wirklich darauf an, wie du Gebäude platzierst. Ein gutes Beispiel sind die Algenfarmen. Ein einzelnes Feld bringt dir Minuspunkte. Erst, wenn du Weitere nahe beieinander baust, werden aus Minus Pluspunkte. Die dann erst so richtig viele werden, wenn du anschließend auch noch das Farmgebäude an sich errichtest. Und so zieht es sich durch das gesamte Game.
Jedes Mal, wenn du die nötigen Punkte beisammen hast, geht es entweder eine Insel weiter. Oder aber du kriegst neue Gebäude. Und dann heißt es schauen. Gucken, wo du welches platzieren kannst, wo was am meisten Punkte bringt. Zwei Produktionsgebäude der gleichen Art nahe beieinander kostet Punkte, deshalb besser weit auseinanderbauen. Wohngebäude bringen am meisten, wenn du sie nahe dem Regierungsgebäude errichtest.
Doch gleichzeitig musst du auch gucken, wie es platzmäßig hinhaut. Oft genug wirst du lange vor dem Bildschirm hocken und die Gebäude so lange hin und her fahren, bis du am meisten Punkte kriegst. Oft genug entscheiden Millimeter darüber, ob du beispielsweise bei einem Steinmetz 20 oder 40 Punkte kassierst. Und damit auch über Sieg oder Niederlage.
Auf den Bonus kommt es an Das ist leider etwas, was dem Game nicht gut tut. Die Tatsache, dass du wirklich so feingliedrig agieren musst, wird dir schon sehr bald auf die Nerven gehen. Das muss nicht sein, das braucht nicht zu sein, das mindert deutlich den Spielespaß.
Immerhin gibt es, je weiter du im Spiel fortschreitest auch interessante Inseln. So bist irgendwann in einer Art Lavawelt, bei der, je weiter du kommst, mit erleben kannst, wie sich immer mehr Landmassen aus der flüssigen Magma erheben. Das macht schon Laune.
Ebenso erhältst du irgendwann nach genügend Punkten auch Boons, die verschiedene Auswirkungen haben. So kannst du beispielsweise die Wirkung einzelner Gebäude verstärken. Oder aber du kannst ebenfalls Gebäude vernichten.
Chillig Doch der Endlosmodus macht jede Menge Laune. Hier ohne Druck vor sich hinzubauen und dabei auch die einzelnen Zusammenhänge zu lernen, ist Spitzenklasse. Am Ende ist egal, welchen Modus ich bevorzugen würde. Beide sind großartig.
Die Optik ist ebenfalls gut geworden. Die einzelnen Gebäude wurden mit Liebe zum Detail gestaltet und die einzelnen Eilande sind ebenso großartig geworden. Der Soundtrack ist wunderbar chillig geworden. Weshalb man einmal mehr das Gefühl hat, dass man hier ohne Druck agieren kann.
Fazit:
Islanders: New Shores macht Laune. Es ist ein phänomenales Spiel, dass mit einem einfachen, wie bestechenden Spielprinzip gefällt. Es ist leicht zu lernen und bietet jede Menge Langzeitspaß. Einziges Manko ist, dass du wirklich haargenau jeden Punkt der aktuellen Insel absuchen musst, um herauszufinden, wo du jetzt am besten ein Gebäude platzieren kannst, um die bestmöglichste Punktezahl zu kriegen.
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