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Star Stuff

Entwickler: Ánimo Games Studio
Publisher: Astra Logical

Genre: Rezensionen
USK Freigabe: Downloadspiel ohne USK-Prüfung
ca. Preis: 15,00 €

Systeme: PC

Testsystem: Windows 10 64 Bit, 32 GB RAM, Amd Ryzen 5 1600X Six-Core Processor 3,60 GHZ, Radeon RX 580 8 GB

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:

Weißt du, wie Sterne entstehen? Nun, jedenfalls nicht so langweilig, dass sich irgendwie irgendwann Staub zusammenballt und es dann irgendwann bumm macht. Nein, vielmehr braucht es eine Fabrik, in der das Sternenmaterial gesammelt wird. Und was ist, wenn diese kaputt geht? Dann kümmerst du dich drum, in Form von Mija, die zufälligerweise gerade vorbeikommt.



Meinung:

Ich hatte mit allem gerechnet. Aber nicht damit, dass ich hier hängen bleiben würde. Dass dieses kleine Indi-Game mich so sehr faszinieren würde, dass ich es immer und immer wieder startete. Und zwar um herauszufinden, wie ich dieses oder jenes Rätsel lösen kann. Um weiterzukommen. Oder um mich herauszufordern. Und das trotz der Tatsache, dass es hier um eine Schwachstelle von mir geht: Dem Programmieren.

Gehirnschmalz erforderlich
Doch der Reihe nach: Star Stuff ist ein Puzzlegame, bei dem du dich verschiedenen Herausforderungen stellen musst. Du begibst dich von Areal zu Areal, schaltest neue frei, in dem eine vorgegebene Anzahl an Puzzles löst und kannst dann irgendwann auch noch deine Figur neu ausstatten.

Klingt einfacher, als es natürlich ist. Denn die Puzzles haben es in sich. Dein Ziel ist es, dass du in jedem Bereich einen Schalter aktivierst, mit dem du das Level abschließt. 

Doch der Weg dahin ist nicht einfach und erfordert Gehirnschmalz. Zu Beginn ist es noch einfach: Du hast einen Roboter, der von A nach B laufen kann und anschließend dort Schalter aktiviert. Später kommt dann ein Weiterer hinzu, der Sachen aufnehmen und auch wieder absetzen kann. Außerdem gibt es stationäre Roboter, die Laser verschießen können. Ach ja und wiederum später laufen die mechanischen Helfer Amok und gehorchen nicht deinen Befehlen.

Programmieren nötig
Denn dies ist das Kernstück des Games. Hier musst du rätseln. Du musst programmieren. Dir stehen verschiedene Befehle zur Verfügung und eine feste Anzahl an Plätzen, über die der Roboter verfügt. Und oft genug stehst du da und fragst dich, wie soll das bitte schön gehen? Wie soll die Maschine sich eine Drehung vollführen, für dies im Prinzip sechs Slots benötigen würde, du aber nur fünf hast?

Das Schöne ist, Star Stuff lässt sich experimentieren. Du stehst nicht unter Zeitdruck, du kannst in Ruhe ausprobieren, wie du vorgehst. Und solltest du mal verzweifeln, gibt es eine Hinweisfuktion, die dir die Befehle vorgibt, aber nicht, wovon diese abhängen. 

Gemeint ist damit, dass du die Befehle nicht einfach so geben kannst. Sondern, dass du sie mit Schaltern und Flächen verknüpfen musst. Ein Roboter muss beispielsweise auf einen Schalter treten, mit dem ein Katapult ausgelöst wird, dass dich auf eine höhere Ebene schickt, wodurch du dann dem Ziel einen Schritt näher gekommen bist. 

Fertig, Ready, Run
Nach und nach wird die Programmierung immer komplexer. Es kommen Befehle wie warten hinzu. Oder du musst eine Schleife programmieren, mit der ein Roboter bestimmte Bewegungsabläufe immer und immer wieder macht. Oder aber, du fügst eine Abhängigkeit ein, dass unter gewissen Bedingungen bestimmte Aktionen gemacht werden.

Wie auch immer: Sobald du meinst, dass dein Code fertig ist, kannst du ihn ausführen und beboachten, was geschieht. Und anschließend kannst du daraus die Rückschließe ziehen, was gut gelaufen ist und was nicht.

Nicht zu vergessen, dass auch die Level dann komplexer werden. Bald schon musst du mit zwei unterschiedlichen Robotern hantieren. Oder aber, dass du an einen bestimmten Schalter nicht drankommst, weil dort eine Pfütze ist, die dich blockiert. Oder aber ein Roboter hat bereits Befehle einprogrammiert und du kannst sie nicht löschen.

Immer wieder experimentieren
Du wirst in Star Stuff viel resetten und experimentieren. Aber das Schöne ist, dass das Spiel dich dazu förmlich einlädt. Wie gesagt, es gibt keinerlei Druck. Du musst nicht auf Teufelkommraus ein Level lösen. Du kannst es auch ignorieren und dich an einem anderen probieren. Um weiterzukommen ist es nämlich nicht nötig, dass du wirklich alle löst.

Und zusätzlich zu den normalen Stages schaltest du außerdem auch Herausforderungen frei. Die dann im Vergleich zu den normalen Stages nochmal eine Nummer schwerer sind. Aber eben nie zu schwer. Mit ein wenig Geduld kommst du schon bald auf die Lösung.

Der Grafikstil des Spiels ist enorm niedlich. Alles wirkt bunt und fröhlich, was wiederum den Eindruck, dass hier kein Druck entsteht verstärkt. Die Level sind so aufgebaut, dass du auf Anhieb erkennen kannst, wie was voneinander abhängt. Welcher Schalter was auslöst. Das ist nur perfekt.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Selbst ich als notorischer Nicht-Programmierer hatte mit Star Stuff meinen Spaß. Das Spiel ist gelungen, fängt einfach und an und wird dann immer herausfordernder, ohne einen zu überfordern. Es gibt keinen Druck und keine Strafe, etwa dafür, wenn man ständig resettet, um einen neuen Lösungsweg auszuführen. Für mich ist dieses Game jetzt schon ein Kandidat für das Spiel des Jahres!



Star Stuff - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.9375 Grafik: 8.75
Sound: 8.50
Steuerung: 8.50
Gameplay: 10.00
Wertung: 8.9375
  • Herausfordernders Puzzlespiel
  • Nicht frustrierend
  • Lädt zum Experimentieren ein
  • Knufflige Optik

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Rezension vom: 19.06.2024
Kategorie: Rezensionen
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