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Pathfinder: Wrath of the Righteous

Entwickler: Owlcat Games
Publisher: Owlcat Games

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 50,00 €

Systeme: PlayStation 4, PlayStation 5, Switch, Xbox One, Xbox Series X/S

Inhalt:

Dämonen bedrohen die Stadt Kenabres. Du bist ein Überlebender des letzten Angriffs dieser Wesen und schon bald obliegt es dir, diese Gefahr ein für alle Mal zu beseitigen.



Meinung:

Es ist fünf Jahre her, seit Pathfinder: Kingmaker für die letzte Konsolengeneration herauskam. Stefan Heppert hatte den Titel damals unter die Lupe genommen und es mit einer Gesamtnote von 9 bewertet. 

Positive Überforderung
Wrath of the Righteous, auf Deutsch Zorn der Gerechten, ist die Fortsetzung. Genau wie der erste Teil wurde das Projekt via Kickstarter finanziert. Allerdings greift das Spiel nicht die Story des Vorgängers auf, sondern erzählt eine eigene neue. Damit is das Game ist auch für Neueinsteiger geeignet. Das Spiel tut jedoch alles, um diese von vorneherein zu überfordern, allerdings im positiven Sinne, denn die Einstellungsmöglichkeiten sind schier endlos. 

Das betrifft nicht nur die Charaktere. Ja, du kannst auch vorgefertigte Figuren nehmen, doch wer sich die Mühe macht, selbst eine Spielfigur anzufertigen, der wird erstmal förmlich erschlagen. Es gibt gefühlt zig Rassen mit vielen verschiedenen Eigenschaften. Mehrere unterschiedliche Berufe, die ebenso ihre Eigenarten haben und sich teilweise in Nuancen voneinander unterscheiden, wurden ebenfalls eingebaut.

Enorme Spielvielfalt
Als ob dies noch nicht genug ist, hast du auch die Möglichkeit, dir deinen eigenen Schwierigkeitsgrad sozusagen maßzuschneidern. Hier existieren ebenfalls wieder viele verschiedene Einstellungsoptionen, sodass du schier überwältigt sein wirst. Ist diese Vielzahl an Optionen überhaupt nötig? Ist sie nicht übertrieben? Eins ist auf jeden Fall klar: Mit diesen hat sich Pathfinder: Wrath of the Righteous garantiert ein Alleinstellungsmerkmal in der heutigen Videospielszene verschafft.

Diese Vielfalt an Möglichkeiten beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Einstellungsmöglichkeiten. Auch beim Gameplay gibt es sich so offen wie möglich. Du kannst ein Arschloch spielen, den Helden und alles dazwischen. Hier merkt man besonders den Einfluss der Dungeons & Dragons-Grundlage. 

Doch hat all dies auch einen gewaltigen Nachteil, denn Neueinsteiger können sehr leicht sehr überfordert von allem sein. Zwar bemüht sich das Game redlich, einen an die Hand zu nehmen und seine Komplexität als Vorteil auszuspielen, aber ein derart schwer zu durchschauendes System in allen Details zu erklären, ist einfach schier unmöglich und das merkst du dem Titel leider an. 

Komplexe Story
Leider erzählt Pathfinder: Wrath of the Righteous manchmal auch Unsinn. Es kann mitunter vorkommen, dass das Game einem Fähigkeiten empfiehlt, die mit dem aktuellen Charakterbuild nicht funktionieren. So etwas ist kein Einzelfall.

Auch was die Schwierigkeit angeht, ist es zwar schön, dass das Game so viele Einstellungsmöglichkeiten gibt, doch wenn du dich auf die Standardschwierigkeitsgrade verlässt, dann kann es durchaus passieren, dass du zu Beginn denkst, dass das Spiel sehr handzahm ist, nur um anschließend plötzlich an einem Bosskampf zu sterben. Immerhin lässt sich der Schwierigkeitsgrad jederzeit anpassen.

Was dieses Game allerdings so großartig macht, neben den ganzen Einstellungsmöglichkeiten, ist die Geschichte. Was auf den ersten Blick wie eine simple "Rette oder vernichte die Welt"-Erzählung wirkt, wird schnell komplexer, vor allem als du die Kontrolle über die Armee übernimmst, die die Welt retten soll. Kombiniert mit vielen diversen Plottwists ertappst du dich bald dabei, dass du von dem Spiel nicht loslassen kannst und dass du wissen möchtest, wie es weitergeht. Hier haben die Entwickler von Owlcat Games Großartiges geleistet.

Nicht für die aktuelle Konsolengeneration
Wobei das Managment der Armee dann doch nicht so recht zu Pathfinder: Wrath of the Righteous passen will. Es ist ein störendes Element, ein Faktor, der wie aufgepfropft wirkt. Es wird zwar erklärt, wieso du als Heroe die Leitung übernimmst, aber es nimmt einfach unnötig Zeit ein und wirkt nicht logisch durchdacht.

Schade ist auch, dass Pathfinder: Wrath of the Righteous erneut für die letzte Konsolengeneration erschienen ist. Wieder werden Besitzer der PS4 und Xbox One, sowie der Switch berücksichtigt. Doch handelt es sich hierbei um Konsolen, die zwar noch weit verbreitet sind, allerdings ist seit nun schon bald drei Jahren eine neue draußen, die auch mit jeder Menge Spiele versorgt werden. Dementsprechend befremdlich wirkt es, wenn du das Game startest und die Optik dann erstmal - so leid es mir tut – altbacken aussieht. Grobe und körnige Schatten sind beispielsweise etwas, was du heutzutage nicht mehr erwartest.

Das ist insofern schade, als dass das Game ansonsten durchaus ordentlich aussieht. Es ist in Sachen Optik kein Überflieger, aber es bietet eine bunte und vielfältige Umgebung, die die Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten perfekt widerspiegelt. 



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Pathfinder: Wrath of the Righteous ist komplex und das ist sowohl Vor- als auch Nachteil des Titels. Es überfordert den Spieler, doch wer sich darauf einlässt, der findet einen Titel vor, der dem Gamer in vielerlei Hinsicht freie Hand lässt, was du auch an der Story merkst, die sich nach Gusto gestalten lässt. Bei der Grafik macht sich leider bemerkbar, dass es für die letzte Konsolengeneration herausgekommen ist.



Pathfinder: Wrath of the Righteous - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.125 Grafik: 7.50
Sound: 8.50
Steuerung: 8.50
Gameplay: 8.00
Wertung: 8.125
  • Enorm komplexes Charaktererschaffungssystem
  • Faszinierende Story
  • Frei einstellbarer Schwierigkeitsgrad
  • Game teilweise zu komplex
  • Grafik leider nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge

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Rezension vom: 11.11.2022
Kategorie: Rollenspiele
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