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Autonauts

Entwickler: Denki
Publisher: Curve Games

Genre: Simulationen
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 20 €

Systeme: PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Switch, Xbox One, Xbox Series X/S

Inhalt:
logo

 

Crafting findet sich in vielen Spielen als Element wieder und manche Titel - wie etwa das doch recht erfolgreiche Minecraft - widmen sich fast ausschließlich dieser Thematik. Aber ist das nicht irgendwie lästig? Wäre es nicht fein, wenn man die Vorzüge des Crafting genießen könnte, ohne selbst durch die Gegend zu laufen und Bäume kleinzuhacken, Steine aufzuheben und alles zusammenzuzimmern? Autonauts sieht das zumindest so und gibt uns ein paar Roboter an die Hand, die uns all diese lästigen Aufgaben abnehmen sollen. Nur, von allein werden sie das natürlich auch nicht machen...



Meinung:


Eine Story gibt es in Autonauts nicht. Wir befinden uns auf einem Planeten und unser einziges Ziel ist es, hier eine Zivilisation aufzubauen, die komplett eigenständig funktioniert und in der wir uns um nichts mehr kümmern müssen. Doch aller Anfang ist schwer und bevor unsere Roboter-Armee die Welt erobert, wird einige Zeit ins Land gehen.

Macht mal
Der Weg zur Automatisierung ist lang. Wir beginnen allein auf einem fremden Planeten und müssen zunächst alles selbst erledigen. Steine und Äste zu kombinieren, bringt eine erste Axt, mit der wir Bäume fällen können. Holz kann man ja immer gebrauchen und so kommen wir zu unserer ersten Crafting Station, an der wir immer neue Gegenstände herstellen können. Wenn wir ein wenig gearbeitet haben, erhalten wir unsere Bot-Fabrik, in der wir neue Roboter erstellen können. Diese ersten Bots verfügen über nur wenig Speicher und können nur wenige Arbeitsschritte absolvieren. Programmiert werden sie, indem wir ihren Fokus auf uns setzen und ihnen quasi vorspielen, was sie zu tun haben. Jeder Schritt nimmt eine Speicherzeile ein, sodass einen Stein aufzusammeln sich bereits aus den Schritten "Gehe zu Stein" und "Hebe Stein auf" zusammensetzt. Die einzelnen Schritte können anschließend im Speicher noch modifiziert werden. So können größere Areale festgelegt werden, in denen nach Steinen gesucht wird oder Schritte können wiederholt oder mit verschiedenen Konditionen versehen werden. Für die Automatisierung einer Forstwirschaft sind bereits etliche Bots von Nöten. Ein Bot fällt Bäume, einer hackt gefällte Bäume klein, einer sammelt das Holz, einer gräbt Löcher und ein weiterer pflanzt neue Samen in die Löcher ein. Hinzu kommt die Abnutzung von Werkzeugen. Äxte und Schaufeln zerbrechen nach einigen Anwendungen und müssen ersetzt werden. Also muss ein weiterer Bot an einer Crafting Station neues Werkzeug herstellen, dafür müssen aber neue Materialien aus den Lagern geholt werden und ein Bot muss das Werkzeug verteilen. So gibt es etliche, kleinteilige Schritte, die erledigt werden wollen und schleicht sich einmal irgendwo ein kleiner Fehler ein, kann das ganze System zusammenbrechen.

Präzise Einstellung
Die Controller-Steuerung auf den Konsolen ist recht gut gelungen. Dennoch wünscht man sich gerade beim Programmieren eine Maus, mit der man einfach die verschiedenen Befehlszeilen hin- und herschieben kann. Da das Programmieren den Großteil des Gameplays ausmacht, kann das durchaus ein wenig frustrierend sein. Frustrierend ist auch, dass die Bots tatsächlich kein Bisschen eigene Intelligenz besitzen. Haben sie etwas in der Hand, verweigern sie den Dienst, wenn ich etwas aufheben sollen, da sie den Gegenstand nicht selbständig ablegen können. Hat man beim Programmieren ausversehen selbst etwas in der Hand, kann man direkt neustarten, da das Ablegen des Gegenstandes direkt als erste Befehlszeile gilt. Das sind aber nur ein paar Kleinigkeiten, die den Spielfluss ein wenig ins Stocken geraten lassen.

Relax
Hat man die ersten, grundlegenden Operationen aufgebaut, kommen Forschung und Siedler hinzu. An einer Forschungsstation wird neue Technik entwickelt und die kleinen Siedler benötigen viel Zuneigung, geben dafür aber auch "wuv" ab, was wiederum zum Forschen gebraucht wird. Sehr schnell wird die Zivilisation sehr komplex. Da es aber keine wirklichen Gefahren gibt, artet Autonauts nie in Hektik oder Stress aus. Man kann sich alle Zeit der Welt nehmen, um zu erforschen und zu programmieren.

Gebasteltes Bilderbuch
Grafisch ist Autonauts recht simpel. Die Ojekte und Figuren bestehen aus recht wenigen Polygonen, besitzen dadurch aber fast eine Art Bastel-Look, der recht niedlich aussieht. Auch der Sound orientiert sich am niedlichen Gesamtdesign und nie aufdringlich oder auch nur realistisch.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf

Autonauts ist der Inbegriff eines Zen-Spiels. Es gibt keine Gefahren und wir haben alle Zeit der Welt, um uns in der unbekannten Welt auszubreiten. Gerade zu Anfang sorgt der begrenzte Speicher der Bots zwar für fiddelige Einsparungsversuche in der Programmierung, aber wenn eine lästige Aufgabe so automatisiert wurde, dass wir uns etwas anderem zuwenden können, lehnt man sich gerne einmal kurz zufrieden zurück und fühlt sich wie ein kleiner Gott. Fans von Crafting und Programmieren kommen an Autonauts eigentlich nicht vorbei und alle, die ein entspannendes Aufbauspiel suchen, dürfen ebenfalls einen Blick riskieren.



Autonauts - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.25 Grafik: 7.00
Sound: 7.00
Steuerung: 7.00
Gameplay: 8.00
Wertung: 7.25
  • Automatisiere alles!
  • Niedliche Grafik
  • Kein Stress
  • Unmengen an Dingen zu erledigen
  • Controller-Steuerung beim Programmieren etwas umständlich

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Rezension vom: 19.07.2022
Kategorie: Simulationen
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