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Seven Pirates H

Entwickler: Idea Factory
Publisher: EastAsiaSoft

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 40 €

Systeme: Switch

Inhalt:
logo

 

Seven Pirates H ist bereits der vierte Teil der Genkai Tokki-Serie, was man allerdings bei uns im Westen nur mitbekommt, wenn man in den Intros von Monster Monpiece, Moero Chronicle und Moere Crystal genau hinsieht. Hierzulande wurde der Serientitel einfach fallen gelassen, aber die Gemeinsamkeiten der Titel von Idea Factory und Compile Heart sind offensichtlich. So begleiten wir auch hier wieder den lüsternen Otter Otton durch eine Welt, die mit Monstermädchen in knapper Kleidung und jeder Menge Jigglephysics gefüllt sind. Aber verbirgt sich auch hier wieder ein ordentliches Gameplay hinter der üppigen Fassade?



Meinung:


Piratin Parute erwacht eines Tages ohne Gedächtnis an einem Strand und wird sogleich von Maskottchen Otton belästigt. Sie möchte gerne übers Meer segeln und Schätze finden und Otton gibt ihr die Möglichkeit, indem er sie durch Brustmanipulation verstärkt. Größere Brüste bedeuten nämlich mehr Kraft und so nimmt Parute ihn mit auf Kaperfahrt an Bord eines geklauten Schiffs inklusive einer kleinen Crew aus Monstermädchen, die ihr hörig sind. Das Abenteuer kann beginnen!

Kämpfen auf dem Höhepunkt
Während Moero Chronicles noch ein reiner Dungeon Crawler im Stil eines Eye of the Beholder oder Legend of Grimrock war, handelt es sich bei Seven Pirates H um ein etwas action-orientiertes RPG. Parute und ihre Party aus Monstermädchen bewegt sich in den Abenteuerzonen, die aus Stränden, Wäldern, Höhlensystemen und Dungeons bestehen, frei in der dritten Person herum. Kämpfe finden nicht zufällig statt, sondern werden durch Kontakt mit sichtbaren Feinden, die durch die Gegend laufen, initiiert. Die Kämpfe selbst sind rundenbasiert und bieten keine großen Abweichungen vom Standard. Ein Zeitstrahl zeigt an, wann welche Figur an der Reihe ist, sodass man ein wenig planen kann und die Charaktere können normal angreifen, sich verteidigen, Items einsetzen oder Skills ausführen. Im Laufe der Kämpfe steigt die Lust der einzelnen Mädels, die bei bestimmten Schwellenwerten in einen Zustand der Ekstase verfallen und mehr Schaden anrichten und eine Super-Attacke ausführen können. Die ist dann extrem stark, aber die Damen sind danach erst einmal erschöpft. Da man diesen Zustand nicht ewig halten kann, bevor eine Figur ungewollt "explodiert", ist er auch nicht zu overpowered.

Immer der "Nase" nach
Das Spiel gaukelt uns zwar eine Open World vor, die wir mit unserem Piratenschiff bereisen und in der wir verschiedene Quests erledigen, allerdings fühlt sich alles doch sehr linear an. Auf der Weltkarte werden Schritt für Schritt neue Gebiete eröffnet und die Sidequests beschränken sich darauf, im aktuellen Gebiet ein paar Items zu farmen oder Feinde zu besiegen. Wer sich geradlinig durch die Welt begibt, kann fast automatisch alles erledigen, was es so gibt. Ein paar Boobiekin genannte Kreaturen verstecken sich auf Nebeninseln und in Schatztruhen, mit denen neue Items im Shop freigeschaltet oder Statuswerte erhöht werden können, aber auch die lassen sich schnell aufspüren.

Berührungsängste
Die Verkaufsargumente des gesamten Franchises sind selbstverständlich sein rigoros offener Umgang mit der Sexualität und all die reizenden Monstermädchen. Während in Moero Chronicles die Verstärkung der Charaktere noch klassisch durch Level Ups vonstatten ging, gibt es in Seven Pirates H ein neues Konzept: die Brustmanipulation. Statt XP gibt es nach Kämpfen Tränke für die einzelnen Partymitglieder, mit denen sich ihre Brüste modifizieren lassen. In einem Minispiel, das eindeutig auf den Touchscreen ausgelegt ist und bei dem man Brüste knetet und Nippel schnippt und dreht, können verschiedenste Parameter von der Größe über den Ausschnitt bis zur Neigung modifiziert werden. Jede Richtung hat unterschiedliche Auswirkungen. So sorgen größere Brüste für mehr Angriffskraft, kleinere machen die Figur agiler. So kann man abwägen, ob man beispielsweise lieber mehr HP oder eine höhere Verteidigung haben möchte. Im Endeffekt ist das aber tatsächlich nur Spielerei, denn die wirklichen Statuswerte kommen durch das Equipment.

Die Partymitglieder können BHs und Höschen anlegen, wobei BHs in der Regel mehr Schutz geben, während die Höschen eher die Werte erhöhen. Neue Kleidung kann im Shop mit gefundenen Materialien hergestellt und erstanden werden. Dadurch gibt es auch im späteren Verlauf einen spürbaren Anstieg der Kampfkraft, auch wenn die gesamte Party bereits ihre Wunschbrüste bekommen hat.

Meister aller Techniken
Grafisch liefern Compile Heart und Idea Factory das ab, was man von ihren Titeln gewohnt ist. Die 3D-Modelle der Animefiguren sehen gut aus und das gesamte Design ist humorvoll überladen mit allerlei sexuellen Anspielungen. Im Vergleich zu Partymitgliedern, NPCs und Feinden wirken die Umgebungen fast schon langweilig mit ihren standartisierten Wald- und Höhlenoptiken. Dafür ist das gesamte Spiel vertont, was vermutlich Fluch und Segen zugleich ist. Kopfhöhrer werden hier definitiv empfohlen. Die Steuerung mit einem Controller versagt in den Minispielen recht deutlich, aber dass der Titel auf den Handheldmodus ausgelegt ist, dürfte eindeutig sein.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf

Seven Pirates H versteckt nicht, worum es hier geht. In jedem Trailer stehen zwei Dinge deutlich im Vordergrund. Wer davon nicht abgeschreckt wird, bekommt noch ein kurzweiliges RPG mit humorvollen Charakteren und einer witzigen Story, was allerdings nur von einem recht standardmäßigen Gameplay getragen wird. Die Quests sind Standard, die Umgebungen sind Standard und das Kampfsystem ist Standard. Das ist nicht unbedingt schlecht und zum Budgetpreis auch keine Fehlinvestition, aber ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Spiel durchaus gut getan.



Seven Pirates H - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots












Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.125 Grafik: 7.50
Sound: 8.00
Steuerung: 7.00
Gameplay: 6.00
Wertung: 7.125
  • Schicke Figurengrafik
  • Humorvolle Charaktere
  • Detaillierte "Anpassungsmöglichkeiten"
  • Standardkost im Gameplay
  • Umgebungen eher langweilig

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Rezension vom: 24.05.2022
Kategorie: Rollenspiele
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