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Monster Energy Supercross - The Official Videogame 3

Entwickler: Midway Games
Publisher: Milestone

Genre: Sport
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: ab 44,99 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Switch, Xbox One

Inhalt:
Monster_Energy_Supercross_3_Banner

Zum nunmehr dritten Mal bringt Milestone das offizielle Videospiel zur Monster Energy Supercross-Serie heraus. Und wie schon bei den ersten beiden Teilen haben wir uns auch diesmal wieder auf den Sattel unserer Supercross-Maschine geschwungen und sagen euch in diesem Test, was sich in Monster Energy Supercrosss - The Official Videogame 3 im Vergleich zum Vorjahr getan hat. Zieht eure Helme an, denn jetzt wird es (hoffentlich) spektakulär!

Meinung:

Mittlerweile ist es schon beinahe gute, alte Tradition, dass Milestone im Februar ein neues Monster Energy Supercross-Spiel herausbringt. Fans dürfte dies auf der einen Seite freuen, auf der anderen Seite besteht aber auch die Gefahr, dass dieser jährliche Erscheinungszyklus das gleiche Problem aufwirft wie bei anderen Sportspielen. Nämlich jenes, dass die Entwickler zu wenig Zeit haben, um große Neuerungen reinzubringen und man stattdessen ein jährliches Update vorgesetzt bekommt. Dieses Phänomen haben wir bereits im letztjährigen Teil der Reihe gesehen. (Sinnvolle) Neuerungen waren dort kaum zu finden, stattdessen wurden einfach viele Elemente aus den anderen hauseigenen Motocross/Motorrad-Rennspielen wiederverwertet.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Auch dieses Jahr sucht man Spiel-verändernde Neuerungen vergebens. Das Gerüst bleibt altbekannt. Kein Wunder also, dass die ersten Neuerungen, die groß angepriesen werden, die sind, dass man nun auch Fahrerinnen erstellen kann und das sämtliche in der 2019er Saison gestarteten Fahrer und Teams der 250 SX- und 450 SX-Klassen eingebunden wurden. Das ist zwar beides schön, aber hätte genauso gut auch per Update/DLC angeboten werden können. Gleiches gilt auch für die 15 offiziell lizenzierten Strecken und Stadien, in bzw. auf denen man im Spiel unterwegs ist. Immerhin sehen diese aber sehr schön aus und überzeugen vor allem durch einen dynamischen Untergrund, der sich mit jeder Überfahrt verändert und so jede Runde eine neue Herausforderung darstellt.

Eine echte Show
Eine weitere Neuerung, die Milestone vorher stolz verkündete, ist die Möglichkeit, im Karrieremodus einem offiziellen Team beizutreten. Auch diese Idee ist ganz nett, aber eben nichts Weltbewegendes. Dennoch macht die Karriere auch dieses Mal wieder sehr viel Spaß. Ganz besonders dann, wenn man sich gegen die Variante entscheidet, dass man nur die Main Events sondern stattdessen auch die Qualifikation, Heat Rennen, Last Chance und schlussendlich das Main Event fährt. Gepaart mit der Suche nach potenten Sponsoren, die nur bei entsprechendem Erfolg anklopfen, wird so der Alltag eines Teilnehmers der Monster Energy Supercross-Serie sehr gut widergespiegelt, zumal man auch das ganze Drumherum bei den Rennen mit eingebunden hat. Wer die Rennserie schon mal live oder im TV gesehen hat, wird wissen, dass die Rennen auch immer eine große Show sind. Im Spiel ist dies nicht anders. Vor dem Event werden die Zuschauerzahlen präsentiert, die Zeit bis zum Start wird von knapp bekleideten Damen angezeigt, der Stadionsprecher heizt das Publikum an und bei Sprüngen fliegen im wahrsten Sinne des Wortes die Funken. Das ist alles recht schick und sorgt für eine tolle Atmosphäre.

Echter neuer Inhalt
Die mit Sicherheit größte Neuerung in Monster Energy Supercross 3 findet man jedoch nicht in der Karriere oder in einem der anderen Einzelspielermodi, sondern im Multiplayermodus. Der dritte Teil der Reihe bringt nämlich nicht nur erstmals dedizierte Server mit sich, sondern auch neue Multiplayerspielmodi. Neben den bereits bekannten klassischen Rennen, Triple Crown Races, Showdown Races, Championship Modi gesellen sich mit den Checkpoint Rennen, Treasure Hunt und dem Knock-out Modi hinzu, die allesamt in offenen oder privaten Lobbies gespielt werden können. Dank des sogenannten Race Dirctor-Modus können auch ganze Turniere, die aus den unterschiedlichen Rennmodi bestehen, erstellt werden. Oder man fährt einfach so zum Spaß gemeinsam mit seinen Freunden über das nagelneue Trainingsgelände – denn auch dies ist problemlos möglich. Aber auch hier muss man sagen, so nett die neuen Spielmodi auch sind, einen gänzlich neuen Teil rechtfertigen sie noch lange nicht.
Gleiches gilt auch für den Track Editor. Zumal dieser ohnehin nicht neu, aber immerhin mit neuen Dekorationsartikeln und Streckenteilen daherkommt. Mit diesen lassen sich diesmal noch realer wirkende Strecken erbauen bzw. von der Community erstellte Strecken herunterladen. Wie schon im Vorjahr ist die Community hier wieder besonders aktiv und hat bereits jetzt hunderte verschiedener Strecken gebastelt. Für genügend Content ist somit auf jeden Fall gesorgt.

Viel Kleinklein
Weitere größere Neuerung gibt es leider nicht zu vermelden. Zwar gibt es durchaus weiteres Neues, doch die Auswirkungen davon dürften wohl nur die wenigsten bemerken. Darunter zählen auch die kleineren Physik-Verbesserungen, die vorgenommen wurden. Allerdings ändern auch sie nichts daran, dass die Steuerung nach wie vor sehr herausfordernd ist. Es gibt zwar ein Tutorial, allerdings ist dies eher rudimentär gehalten, weshalb sich Neulinge auch danach in den ersten Rennen wohl des Öfteren im Matsch wiederfinden werden. Wenn man sich an die separate Maschinen/Fahrer-Steuerung gewöhnt hat und herausgefunden hat, wie und wann man am besten das Gewicht des Fahrers verlagert oder am effektivsten die Kurven angeht, kommt auch schnell Spielspaß auf. Leicht ist das Spiel dann aber noch lange nicht, denn selbst im niedrigsten Schwierigkeitsgrad dauert es eine Weile, bis man erste Erfolge einfährt. Die Motivation weiterzumachen ist aber dennoch vorhanden und wenn man dann endlich einmal seinen ersten Sieg eingefahren hat, ist die Freude darüber umso größer.

Keine echten Neuerungen
Die technischen Neuerungen halten sich ebenfalls sehr in Grenzen. Zwar gibt es ein paar mehr Details, aber auffallen wird dies wirklich nur alten Supercross-Veteranen. Im Klartext bedeutet dies also, dass man auch dieses Mal wieder eine grundsolide Optik erhält, die aber, abgesehen vom dynamischen Untergrund, leider wenige bis gar keine Highlights zu bieten hat.
Beim Sound erwarten einen ebenfalls vor allem wieder die typischen Motorensounds aus den letzten beiden Jahren sowie die beiden Kommentatoren Ralph Sheheen und Jeff Emig, die das Geschehen wie schon im Vorjahr kompetent kommentieren. Nennenswerte Verbesserungen oder Neuerungen sucht man aber eben auch hier leider vergeblich.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan.Heppert Monster Energy Supercross - The Official Videogame 3 ist nach wie vor ein solides Motocross-Spiel. Aber leider zeigt sich immer mehr, dass die Entwickler wohl selbst nicht so ganz wissen, was sie mit der Reihe anfangen sollen. Natürlich gibt es die Veränderungen im Multiplayerbereich und natürlich gibt es hier und da kleine Ergänzungen und Verbesserungen (Fahrerinnen, Team-Auswahl im Karrieremodus, aktualisiertes Fahrerfeld). Aber ob all das wieder mehr als 60 Euro wert ist? Das muss wirklich jeder für sich entscheiden.
Wer sich zum Kauf entschließt, erhält auf jeden Fall ein grundsolides Motocross-Spiel das nicht ganz einfach zu handeln ist, aber dafür dank Track Editor für sehr lange Zeit motiviert.

Monster Energy Supercross - The Official Videogame 3 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan.Heppert

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6.625 Grafik: 6.75
Sound: 6.00
Steuerung: 7.00
Gameplay: 6.75
Wertung: 6.625
  • Neue Onlinespielmodi
  • Herausforderndes Handling...
  • Aktualisierte Fahrer, Teams und Strecken
  • Dedizierte Server
  • Wenige echte Neuerungen
  • …das Neulingen schwer zu schaffen macht
  • Grafik so gut wie unverändert

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Rezension vom: 15.02.2020
Kategorie: Sport
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