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Zone of the Enders - HD Collection

Entwickler: High Voltage Software
Publisher: Konami

Genre: Action
USK Freigabe: keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: ca. 28 €

Systeme: PlayStation 3, Xbox 360

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:
Lange vor der Citadel aus Mass Effect und Cocoon aus Final Fantasy XIII entführte uns Anime- und Filmliebhaber Hideo Kojima (Metal Gear Solid) in eine SciFi-Welt mit künstlichen Kolonie-Raumstationen. Zone of the Enders für die PS2 kam nur leicht überdurchschnittlich bei den Kritikern an, verkaufte sich aber doch recht gut, vielleicht auch dank der beiliegenden Demo zu Metal Gear Solid 2. Schnell entwickelte eine große Fangemeinde, und zog dadurch einen Nachfolger, einen Strategie-Ableger für den Gameboy Advance und eine Anime-Serie nach sich. Fans fordern schon lange endlich einen dritten Teil, und vielleicht erbarmen sich Kojima und Konami ja bald. Immerhin darf man die ersten beiden Teile nun auch innerhalb von Zone of The Enders HD Collection spielen.

Meinung:
Im ersten Teil wird die Jupiter-Weltraumkolonie von den Terroristen von BAHRAM, die angeblich für die Freiheit des Mars kämpfen, angegriffen. Man sucht nach neuartigen, mächtigen Orbital-Frames, weltraumtaugliche und flugfähige Mechs, die schwer bewaffnet sind. Auf der Flucht vor Chaos und Zerstörung landet der junge Leo in Jehuty, einer dieser Frames, welcher von der Künstlichen Intelligenz ADA „beseelt“ ist. Er erhält den Auftrag, den Orbital-Frame in Sicherheit zu bringen, will zuvor aber erst mal seinen Mitmenschen helfen, die in der Weltraumkolonie leben.

Jehuty steuert sich sehr einfach, die Angriffe gehen alle sehr gut von der Hand. Dabei braucht man hauptsächlich den Quadrat-Knopf. Welcher Angriff ausgeführt wird, bestimmt die Situation. Ist man nah am Gegner, so wird es ein Schlag, ist man weiter weg, ein Schuss. Während eines Dash mit R2 werden diese Angriffe stärker, lädt man sich beim Stillstehen auf, noch verheerender – allerdings ist man dann auch verwundbarer. Einen Schutzschild zum Abwehren gibt es auf R1, und die linken Schultertasten sind für das Lock-On-System reserviert. Mit Kreis kann man Gegner greifen und werfen, außerdem gibt es noch Sekundärwaffen zu finden. Dazu muss man meistens Zugang zur einer Datei an einer bestimmten Stelle erhalten.

Z.o.E. spielt sich nicht ganz linear ab. In den optionalen Nebenmissionen ist es z.B. wichtig, dass beim Kampf nicht so viel zerstört wird, und dass so viele Menschen wie nur möglich überleben, was sich auf die Wertung auswirkt. Zwischen den Missionen schwebt man hoch über den Gebieten der Kolonie, und kann von dort aus Story- und Nebenbereiche ansteuern. Mit dem Levelsystem sind die RPG-Anleihen komplett. Jehuty wird stärker und hält mehr aus, der Max-Level beträgt aber lediglich 8.
Die Story wird gut erzählt, wie man es von Kojima gewohnt ist. Die Zwischensequenzen sind aber bei weitem nicht so lang und ausschweifend wie bei Metal Gear Solid.

Zone of the Enders: The 2nd Runner
In Zone of the Enders: The 2nd Runner wird Jehuty auf dem Eismond Callisto vom neuen Protagonisten Dingo und seiner Crew entdeckt, während sie dort nach dem wertvollen Metatron-Erz  suchten, das man für die Orbital-Frames braucht. BAHRAM greift zur gleichen Zeit dort an, und Dingo ist gezwungen in Jehuty zu steigen, was zwar nichts außergewöhnliches für ihn darstellt, aber sich als riskant und verhängnisvoll erweist: Denn Dingo hat früher für die Terroristen gekämpft, wollte aber längst mit diesem Kapitel seiner Vergangenheit abschließen.

Der zweite Teil ist um einiges actionreicher als der erste, und wirkt allgemein viel polierter. Auch die Levelgrenze wurde etwas angehoben. Das Steuerungstutorial braucht man hier nicht nochmals absolvieren, denn Jehuty steuert sich auch in The 2nd Runner noch genauso und genauso gut wie in Zone of the Enders. Hinzugekommen ist die Möglichkeit Dinge wie Metallstangen zu greifen, mit ihnen Nahkampfangriffe auszuführen, oder sie zu werfen. Kämpft man im Nahkampf, so werden die Angriffs- und Abwehraktionen richtig gut animiert und ausgeführt, die Kollisionsabfrage ist perfekt. So wünscht man es sich auch heute noch bei vielen Spielen.

Hier sehen auch die Cutscenes dank dem Zusatz von richtigen Animesequenzen noch besser aus, obwohl auch der erste Teil richtig gut gealtert ist. In The 2nd Runner gibt es vor allem viel mehr kleinere, mechanische Gegner, welche die größeren unterstützen, und teils mit einem Schlag schon Geschichte sind. Auch die Handlung ist sehr gelungen, und muss sich hinter neueren Spielen nicht verstecken, im Gegenteil. Die Musik gehört sowieso zur Extraklasse.

Kurz und heftig
Der einzige, richtige Kritikpunkt, den beide Spiele haben, und der damals auch schon die Spieler gespalten hat, ist die Länge. Sowohl Zone of the Enders als auch The 2nd Runner sind so kurz, dass einem so manche Alibi-Kampagne eines Multiplayer-Shooters noch lange vorkommt. Immerhin waren flexible Preise damals eher selten, weswegen man für den Vollpreis nicht viel Spieldauer bekam. Dafür machen beide Teile einfach Spaß und unterhalten gut.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Michael Hambsch michaelDie Meinungen zu Zone of the Enders gingen schon immer weit auseinander. Manche lieben die Spiele, andere hatten sich mehr davon erhofft, woran nicht zuletzt die enorm kurze Spieldauer schuld ist. In der günstigen HD Collection, die beide Teile enthält, sieht es dann doch schon wieder anders aus, als wenn man sich damals einen Teil zum Vollpreis gekauft hatte. Denn auch, wenn die Grafik ursprünglich von der PS2 stammt, sieht sie in HD gar nicht mal schlecht aus, und läuft sogar superflüssig über den Bildschirm. Dazu kommt, dass man gute Mech-Spiele heutzutage mit der Lupe suchen muss, und die beiden Z.o.E. sind zwar kurz, aber eben durchaus gelungen. Fans von Klassikern und SciFi-Actionspielen dürfen bei der Zone of the Enders - HD Collection also auf alle Fälle zugreifen.

Übrigens befindet sich auf der Disc, vielleicht auch der Tradition wegen, eine Demo zu Metal Gear Rising: Revengeance. Was damals ein glücklicher Zug war, könnte dieses Mal zumindest in Deutschland aber Nachteile haben: Zone of the Enders war mit MGS2-Demo ab 16 freigegeben, der Nachfolger ohne Beiwerk sogar ab 12. Die HD-Collection kommt wegen Rising auf eine 18er-Freigabe.

Zone of the Enders - HD Collection - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Michael Hambsch

Screenshots










Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.5625 Grafik: 8.25
Sound: 8.75
Steuerung: 8.50
Gameplay: 8.75
Wertung: 8.5625
  • Gelungenes HD-Remake zweier PS2-Klassiker
  • Die beiden Spiele sind sehr gut gealtert
  • Schöne Anime-Sequenzen, erstklassiger Soundtrack
  • Roboter-/Mech-Action, die auch heute noch seinesgleichen sucht
  • Sehr günstig
  • Spieldauer sehr kurz
  • Dank Rising-Demo ab 18 statt ab 12 Jahren freigegeben

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Rezension vom: 06.12.2012
Kategorie: Action
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