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Warum finden manche Freiheitsbewegungen weltweit Gehör, während andere nahezu unbeachtet bleiben? In ihrem neuen Buch »Wenn Ihr wegseht, werden wir getötet« setzt sich die Menschenrechtsaktivistin, Journalistin und Influencerin Daniela Sepehri mit den Mechanismen politischer und medialer Aufmerksamkeit auseinander. Sie kritisiert die Gleichgültigkeit gegenüber Menschen, die in Iran, Afghanistan, Syrien und anderen Ländern unter Einsatz ihres Lebens für Freiheit, Menschenrechte und demokratische Teilhabe kämpfen.
Mit einem umfassenden Blick auf Protestbewegungen und gesellschaftliche Veränderungsprozesse zeigt Sepehri, weshalb Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu den grundlegenden Voraussetzungen jeder demokratischen Entwicklung gehören. Dabei verbindet sie eine fundierte Analyse deutscher Außen-, Asyl- und Medienpolitik mit einem eindringlichen Appell zu mehr internationaler Solidarität. Zugleich lenkt sie den Blick auf die Widerstandskraft jener Menschen, die sich weltweit autoritären Regimen und systematischer Unterdrückung entgegenstellen, und macht deutlich, welche gesellschaftliche Kraft von ihrem Engagement ausgeht.
»WENN IHR WEGSEHT, WERDEN WIR GETÖTET« erscheint am 19. August im Penguin Verlag.
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Daniela Sepehri,
»Wenn ihr wegseht, werden wir getötet«,
Penguin, 20,00 € (D), 20,60 € (A),
CHF 28,50, PB,
Klappenbroschur, 320 Seiten,
Erscheinungstermin: 19.08.2026
Über das Buch:
Daniela Sepehri, Menschenrechtsaktivistin mit iranischen Wurzeln, macht seit Jahren die Freiheitsbewegung in Iran sichtbar. Sie kritisiert die mangelnde politische Unterstützung und mediale Aufmerksamkeit für die Protestierenden, die sich auch Anfang 2026 in Deutschland wieder zeigte. Iran steht als Beispiel für ein grundsätzliches Problem: Menschenrechtskämpfe in Afghanistan, Palästina oder Syrien werden in Europa systematisch übersehen, abgewertet oder vereinfacht dargestellt.
Die Journalistin und Influencerin Sepehri prangert die Untätigkeit der Welt an und sagt sehr direkt, was in Politik und Medien schiefläuft. Sie möchte aber unbedingt auch Hoffnung geben: In Zeiten, in denen wir angesichts der vielen schlechten Nachrichten oft verzweifelt oder entmutigt sind, will sie zeigen, wie viel Kraft in den Menschen steckt, die weltweit gegen menschenverachtende Regime kämpfen. Über die Autorin:
Daniela Sepehri, geboren 1998 in Paderborn, ist freie Journalistin und Menschenrechtsaktivistin mit iranischen Wurzeln. Sie hat in Berlin Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften studiert und beschäftigt sich vor allem mit den Protestbewegungen in Iran, Flucht und Asyl sowie internationaler Solidarität.
Die Autorin schreibt u. a. für den SPIEGEL sowie die Kolumne "Prinzip Hoffnung" in der taz. Sie ist regelmäßig im Austausch mit Aktivist*innen im Iran, hat ein tiefes Verständnis für den inneriranischen Widerstand wie auch für das deutsche medienpolitische System. Seit 2025 ist sie im Board des PEN Berlin.
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