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Kurz vorgestellt: Glass Masquerade
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Natürlich ist es spaßig, sich in einem Sportspiel mit einem Kontrahenten zu messen, in einem Battle-Royale-Spiel als letzter auf der Karte übrigzubleiben oder sich in einem epischen Rollenspiel vom kleinen Wicht zum strahlenden Helden hochzuarbeiten. Doch seien wir mal ehrlich, so viel Spaß all dies bereiten mag, es ist mitunter auch anstrengend und nervenaufreibend. Ab und an braucht man deswegen von all dem Stress auch mal eine Pause, um einfach mal wieder runterzukommen. Wie es der Zufall will, ist kürzlich das perfekte Spiel für diesen Zweck im Xbox Store, PlayStation Store sowie für Nintendo Switch aufgetaucht.

Das Spiel, das ich meine, heißt Glass Masquerade und ist von einem kleinen Studio namens Onyx Lute. Aufmerksame Gamer werden das Spiel eventuell sogar schon kennen, denn auf dem PC und Mobilen-Geräten ist es schon etwas länger zu haben. Wer es von dort kennt, wird auch auf den Konsolen sofort zurechtkommen, denn am Spiel hat sich nichts geändert. Für alle, die es nicht kennen: Glass Masquerade ist ein klassischer Puzzler, bei dem man verschiedene Art Deco Glasuhren wieder zusammensetzen muss. Damit ist das gesamte Spielprinzip eigentlich auch schon erklärt. Diese Einfachheit macht Glass Masquerade aber eben auch zum perfekten „Runterkomm-Spiel“. Keine komplizierten Regeln, kein Zeitdruck, keine aberwitzigen Power-ups – einfach nur in aller Ruhe das Puzzle zusammensetzen und dabei der beruhigenden Musik des russischen Komponisten Nikita Sevalnev lauschen, das war's.

Insgesamt warten 25 solcher Glasuhren, die im Rahmen einer interaktiven, elektronischen Show – der „International Times Exhibition“ - allesamt verschiedenen Ländern zugeordnet sind. Neben Deutschland, Italien oder Griechenland führt uns das Spiel so auch in die USA, nach Grönland, Brasilien, Tansania, Madagascar, Indien oder Japan. Damit man aber nicht nur anhand der jeweiligen Nationalflagge erkennt, welches Land gerade besucht wird, zeigen alle Puzzles auch länderspezifische Motive. In Ägypten entdecken wir auf der Uhr etwa einen Skarabäus, während in Indien Ganesha zu sehen ist. Die Bilder sind dabei alle wundervoll gestaltet und könnten so tatsächlich Teil eines Fensters sein und die Umgebung in wundervolle Farben hüllen.

Mit der Zeit werden die Puzzles natürlich immer etwas schwerer. Das gilt vor allem für die Form der einzelnen Teile, die dann nicht mehr so schnell zuzuordnen sind. Wem es irgendwann tatsächlich zu schwer werden sollte, der kann sich aber Hilfe holen. Und zwar in Form von Startteilen, deren Platz schon vorgegeben ist, sodass man sie nur noch an die richtige Stelle schieben muss. Auf diese Weise hat man schon mal einen Anfang, der es einem erleichtert voranzukommen. Die Steuerung funktioniert mit dem Controller tadellos. Auch daran, dass mit ansteigender Anzahl an Teilen nicht alle Puzzleteile sofort sichtbar sind und erst durch scrollen gezeigt werden, gewöhnt man sich sehr schnell. Irritierend ist hingegen, dass die losen Puzzleteile beim Betrachten ein wenig größer erscheinen, als sie dann im Puzzle tatsächlich sind. So kann es schon mal passieren, dass man die richtige Stelle als falsch ansieht. Da man aber ohnehin ohne Zeitdruck spielen kann, ist das nicht allzu tragisch.

Die Präsentation ist genau wie das restliche Spiel – sehr entspannt. Kein großes Brimborium oder ähnliches. Einfache, aber dennoch hübsch anzusehende Menüs, ruhige Sounduntermalung und die wundervoll anzusehenden Glasgemälde – das war es. Doch das reicht auch vollkommen aus. Was sollten hier auch pompöse Grafikeffekte oder ähnliches? All das würde hier nur stören. Von daher finde ich diese Einfachheit hier sehr passend.


Fazit:
Wer ein Spiel zum Abschalten braucht, der ist bei Glass Masquerade genau richtig. Viel entspannender als das Zusammenlegen der wundervollen Glasgemälde geht es eigentlich nicht. Schade ist nur, dass es lediglich 25 dieser Puzzles gibt und man danach dieselben immer wieder aufs Neue zusammenlegen muss. Für gerade einmal 12 Euro geht aber auch das vollkommen in Ordnung.
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Special vom: 06.03.2019
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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