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Kurz vorgestellt: Chess Ultra
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Nach Pure Chess bringt Entwickler und Publisher Ripstone mit Chess Ultra sein zweites Schachspiel heraus. Oculus Rift-, HTC Vive- und PSVR-Besitzer können dies sogar in VR-Spielen. Wir haben allerdings die Xbox One-Version getestet, die zwar ohne VR auskommt, für Schachfreunde aber dennoch einiges zu bieten hat.

Schach gilt als das Spiel der Könige. Darum ist es ein wenig komisch, dass wir in Chess Ultra gerade den Tod in den Gruben von Gomorrha zu einer Partie dieses Spiels herausfordern. Allerdings dient diese kleine Geschichte, wenn man sie überhaupt so nennen will, weniger dazu, einem eine spannende Story zu bieten, sondern ist eher dazu, die ungewohnten Locations zu rechtfertigen. Neben dem Museum und zwei weiteren eher schlichten Locations, kann man sich nämlich eben auch in Gomorrha an Brett setzen.

Ansonsten zeigt sich Chess Ultra aber dem Spiel angemessen. Die gilt nicht nur für die zurückhaltende klassische Hintergrundmusik, sondern eben auch für die unterschiedlichen Figuren-Sets und deren Materialien, aus denen man sich zu Anfang einer jeden Partie seinen Favoriten aussuchen kann. Diese sehen allesamt sehr traditionell aus. Irgendwelche abgedrehten Figuren oder gar welche, die auf dem Brett später gegeneinander kämpfen, findet man hier also (zum Glück) nicht.
Genauso werden sich Schach-Freunde darüber freuen, dass auch bei den Spielmodi keine wilden Experimente gemacht wurden und stattdessen auch hier Althergebrachtes geboten wird. Für Einzelspieler besonders interessant dürften dabei die 80 Schachpuzzles sein. Natürlich kann man sich aber auch an einzelnen Partien gegen die in 10 Schwierigkeitsgraden abgestufte KI wagen, wobei man hier die Wahl zwischen einem klassischen Spiel, Zeitmodus, Blitz und Marathon hat. Außerdem gibt es auch noch die Möglichkeit berühmte Partien der Vergangenheit wie etwa das legendäre Match zwischen Magnus Carlsen und Sipke Ernst, nachzuspielen und die Geschichte umzuschreiben.
Bis auf die Puzzles kann man jeden Modus übrigens auch Online spielen, nur dass man hier gegen menschliche Spieler antritt. Zudem kann man auch Online-Ranglisten-Spiele austragen oder sich an offiziellen Ripstone-Turnieren versuchen – oder auch nur dabei zuschauen.
Und für all diejenigen, die bisher noch nichts mit Schach anfangen können, gibt es auch noch ein ausführliches Tutorial, in dem einem von A bis Z wirklich alles erklärt wird, was man über das Spiel wissen muss.

Die Steuerung ist mit der klassischen Controller-Steuerung, die man auf der Xbox One zur Verfügung hat, sehr gut. Dies gilt für die Menüs, als auch für das Geschehen auf dem Brett gleichermaßen.



Fazit:
Schach-Freunde können mit Chess Ultra eigentlich nichts falsch machen. Selbst auf der Xbox One, also ohne VR, macht das Spiel sehr viel Spaß – vorausgesetzt man hat eine Affinität zum königlichen Spiel. Wer dies nicht hat, wird trotz Tutorial auch mit Chess Ultra wenig anfangen können.
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Special vom: 02.07.2017
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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