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Kurz vorgestellt: Torchance 2017
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torchance_2017
Torchance_2017_CoverDie Torchance-Reihe von Big Blaze Games/2tainment erinnert mich ein wenig an das berühmte gallische Dorf aus Asterix: als einzige (hierzulande) erhältliche Fussball Manager-Reihe erwehrt sie sich den Angriffen anderer Genres und hält tapfer die Flagge des einst beliebten und erfolgreichen Subgenres hoch.
Vor ein paar Tagen erschien nun die 2017er-Version des Manager-Spiels und natürlich berichten wir euch wieder, wie sich Torchance dieses Jahr schlägt.

An einem hält das kleine Gütersloher Entwicklerstudio Big Blaze Games seit dem ersten Erscheinen von Torchance im Jahr 2015 fest: ihr Spiel soll kein Nachfolger von Anstoss oder EAs FIFA Fussball Manager sein, sondern ein kurzweiliger Manager-Spaß, für den man sich nicht erst ein dickes Handbuch durchlesen muss.

Diesem Konzept ist man auch dieses Jahr treu geblieben. Anstatt tagelang an einer Saison zu hängen und sich Gedanken zu machen, welche Spieler sich während des Trainingslagers ein Zimmer teilen, wurden hier auch diesmal wieder nur die wichtigsten Bereiche des Manager-Jobs ins Spiel integriert. Neben der Aufstellung des Teams samt deren Taktik gehören natürlich auch das Anheuern eines Trainerteams, Transfers, Verhandlungen mit Sponsoren, der Ein- und Verkauf von Fanartikeln, der Ausbau des Stadions und dessen Umgebung, Eintrittspreise, Jugendarbeit sowie ein Börsenbereich dazu. Neu hinzugekommen sind zudem die Möglichkeiten Spielern individuelle Trainingsinhalte zuzuweisen und bei Ablöse- und Vertragsverhandlungen in Nachverhandlungen zu gehen. Jede Menge Statistiken gibt es natürlich ebenfalls, schließlich muss man als Manager ja auch alle Zahlen im Blick haben.
Dank einer übersichtlichen Menüführung sind die unterschiedlichen Sektoren dabei alle schnell erreichbar, was dem Spielfluss enorm zu Gute kommt. Wer will, kann sogar tägliche bzw. wöchentliche Einblendungen, wie etwa die neusten Transfers oder Zeitungsartikel abschalten, wodurch man eine ganze Saison - vorausgesetzt man lässt auch die Spiele in höchster Geschwindigkeit und nur in Textform ablaufen - in etwa einer Stunde durch hat.

All dies ist schön und gut, doch eben auch schon fast alles altbekannt. Aber was hat Torchance 2017 nun, was der Vorgänger nicht hatte? Warum sollte man sich die neue Version kaufen? Das Argument der aktualisierten Kader kann hier schließlich nicht vorgeschoben werden, denn über offizielle Lizenzen verfügte und verfügt das Spiel nicht, weshalb man hier also ohnehin mit Fantasiespielern Vorlieb nehmen muss (die man dann im Editor aber bearbeiten kann) und bei denen ist es wohl egal, in welchem Team sie spielen. Die Entwickler mussten sich also etwas anderes einfallen lassen, um die Spieler zum Kauf zu animieren. Tatsächlich haben sie auch genau dies getan. Die auffälligste Neuerung ist dabei wohl die gänzlich neu hinzugekommenen Herausforderungen, die im namensgleichen Modus zu finden sind. Wie zu erwarten, muss man hier spezielle Aufgaben meistern, wie etwa einen mit 55 Millionen Euro verschuldeten Verein gesund wirtschaften. Je schneller man dies schafft, desto besser wird man bewertet und erhält eine dementsprechende Medaille.
Integriert ist hier auch gleich eine weitere Neuerung, denn man kann nicht nur die Herausforderungen deutscher Vereine annehmen, sondern auch internationaler. In dem diesjährigen Torchance sind neben deutschen Ligen nämlich auch spanische, italienische, französische und englische enthalten, dessen Vereine man natürlich auch aktiv spielen kann.
Was nicht enthalten ist, sind die Ligenstrukturen. Wie aus den Vorgängern bekannt gibt es hier immer nur ein einfaches Ligensystem, das von der Ersten bis zur Achten hinuntergeht. Aufgefächerte Ligen, wie es hierzulande etwa die Regionalliga ist, sind nicht enthalten.

Technisch ist und bleibt Torchance eher simpel gestrickt. Es gibt zwar die Möglichkeit sich Spielszenen anzeigen zu lassen, doch dabei darf man eben nichts Besonderes erwarten. Dies gilt ebenso für die Menüs, die ebenfalls mit einem gewissen Retrocharme statt einem aufwendigen Design punkten. Doch wie ich schon letztes Jahr sagte, stört das den Spielablauf und Spielspaß in keinster Weise.



Fazit:
Mit Torchance 2017 bleibt Entwickler Big Blaze Games seiner Linie treu und bietet auch dieses Jahr wieder schnellen, unkomplizierten Manager-Spaß mit einer Menge Retrocharme. Das bedeutet aber nicht, dass hier nur Neulinge auf ihre Kosten kommen, denn auch wenn alles auf das Wichtigste reduziert wurde, gibt es immer noch genug zu tun, sodass auch erfahrene Fussball Manager-Spieler nicht nur viel Freude haben, sondern auch durchaus gefordert werden.
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Special vom: 10.04.2017
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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