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Let's Watch: Findet Dorie
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Let_s_watch


Findet_DorieEin knappes halbes Jahr nachdem Findet Dorie mit viel Erfolg in den Kinos lief, wird nun auch im Heimkino nach der sympathischen Paletten-Doktorfisch-Dame Dorie gesucht.

Findet Nemo war nicht nur einer der erfolgreichsten Animationsfilme, sondern auch zweifelsfrei einer der besten. Die Suche von Clownfisch-Vater Marlin (im deutschen gesprochen von Christian Tramitz) und seiner Zufallsbekanntschaft Dorie (Anke Engelke), die an Gedächtnisschwund leidet, nach dem entführten Nemo (Vicco Clarén), hatte bis heute unvergessliche Szenen. Und als Vater und Sohn endlich wieder vereint waren, fiel wohl nicht nur Kindern ein Stein vom Herzen. In Findet Dorie sind diese Geschehnisse nicht wie bei uns 13 Jahre, sondern gerade mal ein Jahr her, das die drei im besinnlichen Riff ohne Zwischenfälle erlebten.
Während einer Unterrichtsstunde von Nemos Fischschule erinnert sich Dorie aber plötzlich an ihre Eltern und wo sie gemeinsam gewohnt haben. Trotz anfänglicher Proteste, lässt sich Dorie nicht von ihrem Plan abbringen, ihre Eltern im Juwel von Monterey zu suchen. Also machen sich die drei mit Hilfe von Schildkröte Crush (Udo Wachtveitl) auf den Weg nach Kalifornien. Dort angekommen passiert allerdings das, was passieren musste: Während Dorie kurz an die Wasseroberfläche schwimmt, wird sie von Mitarbeitern des Meeresbiologischen Instituts von Monterey Bay - auch das Juwel von Monterey Bay genannt - eingefangen und in deren Quarantänestation verfrachtet. Dort lernt Dorie den siebenbeinigen mürrischen Kraken Hank (Roland Hemmo), Belugawal Bailey (Axel Malzacher), der denkt, dass sein Echolot nicht funktioniert und die kurzsichtige Walhai-Dame Destiny (Rubina Nath) kennen, die alle Dorie dabei helfen, ihre Eltern zu finden. Währenddessen suchen Marlin und Nemo nach ihrer Freundin und treffen dabei ihrerseits auf teils sehr skurrile Charaktere.

Filmkritik
Zugegeben, die Story kommt einem sehr bekannt vor und ähnelt der von Findet Nemo in vielerlei Hinsicht. Das ändert aber nichts daran, dass auch Findet Dorie wieder sehenswert ist. Ansonsten würde man nämlich die vielen skurrilen und lustigen Charaktere verpassen und natürlich wie sie mit der Zeit ihre persönlichen Schwächen und als Freunde gemeinsam jede noch so große Hürde überwinden. Die größte Hürde nimmt dabei Dorie, die sich immer wieder in kurzen Flashbacks an Szenen ihrer Kindheit erinnert. Schon allein wegen diesen herzzerreißenden Szenen lohnt es sich, Findet Dorie anzugucken.

Bild & Ton
Ein weiterer Grund, der Findet Dorie so sehenswert macht, ist das Bild. Die Unterwasserwelt brilliert mit unglaublicher Detailverliebtheit, die dank unangefochtener Bildschärfe, kräftigen Farben, einem tollen Kontrast und Schwarzwert sowie einer Plastizität, bei der einem die Fische selbst in 2D beinahe greifbar erscheinen, den Fernseher zu einem Ozean werden lässt. Die deutsche Tonspur liegt leider "nur" in Dolby Digital Plus 7.1 vor, während die englische in DTS HD MA 7.1 vorhanden ist. Der Unterschied ist allerdings nur marginal, was natürlich auch am insgesamt eher ruhigen Sound liegt. Wenn es dann aber doch mal actionreicher zugeht, legt auch der Sound (deutsch als auch englisch) gekonnt zu, sodass dann aus allen Boxen sowie dem Subwoofer gelungene Soundeffekte zu hören sind. Ebenfalls gelungen sind auch die Dialoge, die zu jeder Zeit klar verständlich sind.

Bonusmaterial
Wie bei Disney-Filmen üblich, geizt auch die 2D-Blu-ray von Findet Dorie nicht mit Extras. Dabei gibt es nicht nur Material zum Film selber, sondern auch interessante Hintergrundinformationen, die das Filmerlebnis gekonnt abrunden. Das Highlight ist dabei neben dem Audiokommentar von Regisseur Andrew Stantin, Co-Regisseur Angus MacLane und Produzentin Lindsey Colins, sicherlich der Pixar-Kurzfilm "Piper", der immerhin über 6 Minuten geht. Aber auch die sieben Featurettes, in denen etwa die Charaktere in einer Art Dokumentation über ihre erste Begegnung mit Dorie sprechen ("Interviews im Meeresbiologischen Institut") oder die Macher erklären, warum Hank nur sieben Arme erhalten hat ("Ein Oktopus mischt Pixar auf") – um nur zwei Beispiele zu nennen - sind sowohl interessant als auch unterhaltsam.
Selbstverständlich sind sämtliche Extras in HD vorhanden, weshalb man auch hier das volle Sehvergnügen genießen kann.



Fazit:
Die Story von Findet Dorie ähnelt der von Findet Nemo zwar in weiten Teilen, dennoch ist auch die Suche nach der vergesslichen Paletten-Doktorfisch-Dame durch die vielen skurrilen Charaktere und abstrusen Momente ein kurzweiliger Spaß für Jung und Alt. Zudem zeigt der Film in eindrucksvoller Art, wie weit sich die Animationstechnologie in den letzten 13 Jahren entwickelt hat. Dachte man, Findet Nemo sah schon toll aus, so wird einen der Detailgrad und die Plastizität auf dieser Blu-ray schier aus den Latschen hauen.
Für alle, die Animationsfilme mögen, ist Findet Dorie also ein klarer Pflichtkauf!


Originaltitel: Finding Dory
Darsteller: Anke Engelke, Christian Tramitz, Vicco Clarén, Elisabeth Günther, Oliver Siebeck, Axel Malzacher, Rubina Nath, Roland Hemmo, Martin Umbach u.a.
Regisseur(e): Andre Stanton
Veröffentlichung:16. Februar 2017
Studio/Verleih: Walt Disney
Spieldauer: 97 Minuten
Altersfreigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Wer jetzt Interesse daran hat, sich Findet Dorie zu kaufen, kann dies u.a. über Amazon machen. Den Film gibt es dabei ab 15,99 Euro auf DVD, Blu-ray oder 3D-Blu-ray.
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Special vom: 12.02.2017
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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