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Moonrise
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Update: Die weitere Entwicklung wurde eingestellt, unsere Bedenken wegen dem Free2Play-Hintergrund waren also nicht unbegründet. Für alle, die Geld in das Spiel gesteckt haben, ist dies natürlich ärgerlich. Entwickler und Spieler ziehen aber hoffentlich eine Lehre daraus (und aus anderen gescheiterten Projekten), dass der herkömmliche Weg, ein fertiges Spiel ohne Pay2Win und künstliche Bezahlschranken zu produzieren bzw. zu kaufen, wohl immer noch der beste Weg ist.

Die Splashgames-Preview: Moonrise

Der Mond verwandelt Solari, friedliche Tiere, in Lunari, wilde Bestien. Unsere Aufgabe als Warden ist es nun, die Tiere zu heilen. Wie wir das anstellen sollen? Wir lassen unsere Solari gegen die Lunari kämpfen!

Wer jetzt Pokemon ruft, der liegt gar nicht so falsch. Wir können am Anfang ein Starter-Lunari wählen: Feuer, Wasser oder Natur (eine Pflanze). Mit den Elementen verhält es sich ähnlich wie beim Handheld-Klassiker, denn die Angriffe des Pflanzen-Solari sind stark gegen das Wasser-Solari.

In Moonrise konzentriert man sich jedoch vollständig auf die Kämpfe, in der Oberwelt und selbst in Dungeons klickt man nur Orte und Räume an, um dorthin zu gelangen. So kann man im ersten Dungeon drei Räume wählen, hinter denen jeweils ein Kampf lauert. Schafft man zwei, so öffnet sich der Boss-Raum. Schafft man alle drei, so gibt es eine Extra-Belohnung.

Die Kämpfe sind nicht schlecht gemacht. Man kann zwei Solari gleichzeitig im Kampf haben und der Warden kann auch selbst mitkämpfen. Der Kampf findet aber nicht in Runden statt, sondern ähnelt dem ATB-System, das oft in Final Fantasy Anwendung fand. Ist ein Charakter bereit, so erscheint ein Leuchtkringel um ihn herum und man kann ihn anklicken und eine Fähigkeit auswählen.

Grafisch hebt sich das Spiel sehr vom Anime-Stil des großen Vorbilds ab, wirkt aber etwas altbacken. Vermutlich soll es auch auf Tablets und Smartphones erscheinen. Dass man die Solari aufs Schlachtfeld ziehen muss, alles so groß dargestellt wird und man alles extra anklicken muss, lässt sehr darauf schließen.

Warten auf Energie, ähm... Schlüssel
Die größere Sorge bereitet mir aber, dass das Spiel wohl ein Free-2-Play sein soll. Momentan kann man im Early-Access das Spiel allerdings nur in Bundles kaufen, für 15 und 20 Euro. Alleine die 15-Euro-Version verspricht schon Items im Wert von 60$.

Es ist nämlich so, dass man Schlüssel braucht, um Solari nach einem Kampf zu rekrutieren. Diese kriegt man in bestimmen Zeitabständen, in etwa wie Energie in den ganzen Browsergames. Auch andere Gegenstände kann man kaufen, wobei es noch nicht absehbar ist, wie man am Ende im Spiel zurechtkommt, wenn man nicht viel Geld ausgeben möchte. Da aber die Onlinekomponente sehr wichtig sein soll, kann es durchaus sein, dass man als Kostenlos-Spieler benachteiligt sein wird.

Denn eines ist klar: In solchen Spielen wird alleine schon der Spielfluss ständig gehemmt, wenn man kein Geld ausgeben möchte. Tut man es doch, so zahlt man am Ende mehr als für ein Retailspiel, das man spielen kann wann und wie man es will. In Ermangelung an Alternativen lohnt sich ein Blick für Monsterkampffans natürlich trotzdem. Die meisten Steam-Reviewer sind jedenfalls zufrieden.

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Special vom: 31.07.2015
Autor dieses Specials: Michael Hambsch
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