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Brettspiele - Monopoly Skylanders SWAP Force
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Monopoly_SkylandersMonopoly ist ein echter Klassiker. Fast jeder kennt (oder hat sogar ein Exemplar zuhause) das 1904 von Elizabeth Magie erfundene Brettspiel. Nicht umsonst wurde es seit seinem offiziellen Verkaufsstart im Jahre 1933 mehr als 250 Millionen mal verkauft.
Was aber sicherlich nicht jeder weiß ist, dass es Monopoly nicht nur in der klassischen Version, also mit dem Opernplatz, der Schlossallee und den Bahnhöfen, sondern in vielen verschiedenen Varianten gibt. Neben länderspezifischen oder gar auf einzelne Städte bezogene Versionen gibt es auch einige, die bestimmten Themen gewidmet sind und den Klassiker in ein modernes Gewand streifen. Eine dieser Versionen davon ist Monopoly Skylanders SWAP Force, welches wir freundlicherweise erhalten haben und hier nun testen durften.

Wie muss man sich Monopoly Skylanders SWAP Force vorstellen? Wurde das gesamte Spielkonzept auf den Kopf gestellt und muss man seine Spielfigur jetzt auch hier mithilfe eines Portals zum Leben erwecken? Nein, ganz so weit geht es (zum Glück) nicht. Am eigentlichen Spielprinzip hat sich nämlich nichts getan. Noch immer spielt man auf einem klassischen quadratischen Spielbrett darum, so viele Felder wie nur möglich einzuheimsen, darauf Gebäude zu errichten und die Mitspieler durch die Mietpreise in den Ruin zu treiben.

Skylanders SWAP Force: Anpassungen
Der einzige Unterschied zwischen dem klassischen und dem Skylanders SWAP Force Monopoly besteht darin, dass das Spielbrett, die "Straßen", das Geld, die Spielfiguren sowie Ereignis- und Gemeinschaftskarten komplett im Stile von Activisions kleinen Monstern gestaltet wurden.
Anstatt dem berühmten Monopoly-Maskottchen Mr. Monopoly sind auf der Mitte des Spielfeldes hier also kunterbunte Skylanders zu sehen und anstatt Schlossallee, Badstraße und Neue Straße sowie Bahnhöfen, Elektrizitätswerk und Wasserwerk gilt es sich hier Spyros Chompy-Restaurant, Ignitors Ritter-Grill, Chop Chops Friedhof und Wash Bucklers Schiffsreinigung sowie Flynns Ballontouren, Luftpiraten-Express, Molekin-Minenzug, schreckliche Schiffs-Transporte (anstatt den Bahnhöfen), und Drill-X' Beat-Boxring und Lichtkernelektro (Wasser- bzw. Elektrizitätswerk) zu kaufen. Zudem wurde das Geld mit einem großen Skylanders SWAP Force-Logo versehen, aus den Häusern und Hotels Hütten und Schlösser gemacht und die Ereignis- und Gemeinschaftskarten durch Schatztruhe bzw. Glück-O-Tron an das Thema angepasst. So heißt es nun zum Beispiel zusätzlich zum berühmten "Gehe in das Gefängnis! Begib dich direkt dorthin. Gehe nicht über Los. Ziehe nicht 200 Geld ein." auch noch "Du erleidest eine Niederlage in der Piratenhöhle". Und selbstverständlich spielt man anstatt mit dem Auto, Bügeleisen oder Zylinder hier mit sechs wunderschön gefertigten, metallischen Skylanders SWAP Force-Figuren (Kaos, Schaf, Kanone, Piratenschiff, Chompy und Schwerter).
Das Skylanders SWAP Force-Thema wurde also wirklich so gut wie es nur geht und auch liebevoll in das Spiel eingebunden.

moskylanders_spielschaufenster_brett_cs

Spielvorbereitungen & Ablauf
An den Spielregeln hat sich dabei wie gesagt nichts geändert. Zunächst muss sich jeder Spieler eine der hübschen Spielfiguren auswählen und sein Startkapital von 1500 Skyland-Dollar einfordern. Wenn dies geschehen ist geht es auch schon los. Ziel des Spiels ist es, wie im klassischen Monopoly, alle anderen Mitspieler in den Bankrott zu führen bzw. das meiste Geld anzuhäufen.

Dazu wird reihum gewürfelt. Wenn man auf einem Feld landet, das noch niemanden gehört, kann man es kaufen (wenn der Spieler es nicht für den Preis kaufen möchte, wird es unter allen Spielern versteigert). Ausnahmen sind die Aurics Reisebüro-Gebühr und Persephones Juwelen-Laden-Felder. Wenn man auf diesen landet muss man die dort angegeben Strafe bzw. Steuer bezahlen. Weitere Spezialfelder sind Los (bei dessen Überquerung man 200 Skylanders-Dollar erhält) sowie die Glück-O-Tron- und Schatzkarten-Felder. Landet man auf einem dieser Felder muss man eine entsprechende Karte ziehen und den Anweisungen darauf folgen.
Sollte man auf einem Feld landen, das bereits einem Mitspieler gehört, muss man Miete zahlen, die je nach Qualität des Ortes sehr niedrig oder auch sehr hoch sein kann. Richtig teuer wird es wenn auf dem Feld Hütten oder gar Schlösser (Voraussetzung hierfür sind vier Hütten) gebaut wurden, die die Miete in die Höhe treiben und einen ganz schnell in den Ruin führen können (selbstverständlich kann man aber auch seinerseits auf seinen Orten Gebäude errichten). Wenn dies der Fall sein sollte, kann man seine Gebäude für den halben Preis wieder verkaufen, Orte an andere Spieler verkaufen oder Orte mit Hypotheken belasten, um so nochmal schnell an Geld zu kommen. Allerdings ist diese Regel nicht zwingend. Man kann, um das Spiel etwas abzukürzen, also auch gerne ohne Hypotheken und Verkäufe spielen oder eigenen Siegesbedingungen auswählen.

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Spielvarianten & Verarbeitung
Wer es noch schneller mag, kann auch die Schnellspiel-Variante wählen, bei der am Anfang drei Orte direkt an die Spieler ausgeteilt werden. Zudem genügt es drei anstatt vier Hütten zu bauen, um ein Schloss zu errichten und man kann sich nach nur einer Runde aus dem Gefängnis kaufen. Und wer möchte kann zusätzlich sogar auch noch den roten Würfel, den sogenannten Tempo-Würfel, nutzen. Wenn man mit diesem eine 1,2 oder 3 würfelt, wird die Augenanzahl zum normalen Wurf hinzuaddiert. Würfelt man mit dem Tempo-Würfel den Bus, darf man, wenn man denn möchte, lediglich die Augenzahl eines der weißen Würfel nutzen und wenn man Mr. Monopoly würfelt darf man nach seinem Zug noch bis zum nächsten freien Grundstück weiter ziehen.

Die Verarbeitung ist, wie man es bei Monopoly auch nicht anders erwartet hat, sehr gut. Vor allem das kunterbunt gestaltete Skylanders-Spielbrett und die sechs exklusiven Spielfiguren sehen hervorragend aus. Lediglich das Spielgeld hätte ein wenig bunter bedruckt werden können, doch das ist beim klassischen Monopoly ja auch nicht anders.

Fazit:
Die lieben Kleinen dazu zu bringen Brettspiele zu spielen, fällt immer schwerer. Vor allem wenn es dabei auch noch darum geht, sich irgendwelche langweiligen Straßen zu kaufen. Mit Monopoly Skylanders SWAP Force dürfte es aber wesentlich einfacher fallen. Schließlich dreht sich hier alles um ihre Lieblingshelden aus dem Skylanders SWAP Force-Videospiel, und das allein dürfte für viele schon genügen um sich freiwillig an den Tisch zu setzen und mit den Geschwistern, Freunden oder sogar Mama und Papa eine Runde Monopoly zu spielen. Und die Eltern haben dabei auch ihren Spaß. Denn am eigentlichen Spielablauf wurde nichts geändert, so dass die ältere Generation das typische Monopoly-Gefühl verspüren können das sie schon aus ihrer Kindheit kennen. Monopoly Skylanders SWAP Force ist also das perfekte Spiel für die ganze Familie und somit allen Eltern mit jüngeren Kindern (ab 8 Jahren) nur zu empfehlen.

Monopoly_Skylanders_Wertung
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Special vom: 24.04.2015
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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