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Sim Simulator - Teil 94: World of Subways Vol. 4: New York Line 7
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Der Landwirtschafts-Simulator ist der mit Abstand bekannteste und erfolgreichste seiner Zunft. Doch Simulator-Spiele im Allgemeinen boomen seit einiger Zeit. Ein Blick auf die monatliche Releaseliste zeigt, dass kein Monat vergeht, ohne das zumindest ein oder zwei neue Simulatoren erscheinen. Dabei gibt es schon jetzt kaum einen Beruf oder eine Tätigkeit, die noch nicht in einem Simulator für jedermann zugänglich gemacht wurde. Da es bei diesem riesigen Angebot kaum machbar ist, alle Spiele zu testen, möchten wir euch in diesem Special in unregelmäßigen Abständen die neuesten, besten oder auch kuriosesten Simulatoren vorstellen.

Teil 94: World of Subways Vol.4: New York Line 7

U_Bahn_Simulator_Linie_7Bereits zum vierten Mal schicken uns aerosoft und die TML Studios mit World of Subways in die dunklen U-Bahn-Tunnel dieser Welt.
Nachdem man bereits ganz zu Anfang die nicht ganz so berühmte The PATH-Linie zwischen New York und New Jersey befahren durfte und danach jeweils einen kurzen Abstecher nach Berlin und London machte, verschlägt es uns in World of Subways Vol. 4 (auf deutsch U-Bahn Simulator New York Line 7) wieder in den Big Apple.

Diesmal dürfen wir auch hier tatsächlich eine Linie der berühmten Metropolitan Transportation Authority (kurz MTA), also der New Yorker Verkehrs-Betriebe befahren. Um genau zu sein steigen wir in die Linie 7 (auch als Flushing Line bekannt), die bei einer Länge von rund 15 Kilometer die Main Street in Flushing, Queens und den berühmten Times Square im Herzen von Manhatten miteinander verbindet. Und obwohl dabei der East River unterfahren wird, sind gut 80% der gesamten Streckenlänge überirdisch. Viele der insgesamt 21 Stationen befährt man deswegen auch über die berühmten New Yorker Subway-Trassen, die wohl jeder aus diversen Filmen kennt, und die einen schönen Blick über New York erlauben. Dabei kommt dann auch die enorme Weitsicht von bis zu 4 km (zumindest wenn die Wetterbedingungen stimmen) voll zu tragen.

Wer schon einmal eine Simulation von den TML Studios gespielt hat, wird wissen, dass sie stets auf ein möglichst authentisches Spielvergnügen achten. Dies war bei den bisherigen World of Subways-Teilen so und ist eben auch in World of Subways Vol. 4 genauso der Fall. Das fängt schon bei der Streckenführung an. Die ist nämlich 1:1 mit der originalen identisch und auch die 21 Haltestellen die man auf ihr durchfährt wurden originalgetreu nachgebaut. Trotzdem dürften New York-Reisende, die vielleicht sogar schon mal mit der Linie 7 gefahren sind, beim Anblick der Stationen ein wenig stutzen. Denn so wie sie in New York vorzufinden sind, sehen sie hier nicht aus. Das liegt aber nicht an irgendeinem Fehler, sondern da dran, dass das Spiel in den 70er und 80er Jahren spielt, und dementsprechend natürlich auch die damaligen Stationen übernommen wurden. Wenn in der Zwischenzeit irgendwo eine neue erbaut wurde und diese nicht im Spiel zu sehen ist, ist dies nur authentisch.

Das gilt übrigens auch für die Züge, die man hier zu sehen bekommt und natürlich auch selber fahren darf. Denn auch die sind im Stil der damaligen Zeit gehalten. Anstatt mit den berühmten silbernen Zügen fährt man hier deswegen auch mit den sogenannten Redbirds (R36 World's Fair), die damals (und sogar bis 2003) auf dieser Strecke unterwegs waren. Deren Fahrerkabinen waren noch vorne rechts des Zugs und relativ klein. Wie klein, merkt man, wenn man als virtueller Zugführer selber drin steht und den Zug steuert. Obwohl es standesgemäß eigentlich nicht viel zu erledigen gibt (Tempo und Bremsen), gibt es doch eine Vielzahl an Tasten, die man sich merken muss. Die Technik der damaligen Züge war nämlich noch nicht so weit wie heute, wodurch man doch einiges beachten muss. So muss zum Beispiel vor jedem Start der Bremsdruck aufgebaut werden, ansonsten fährt der Zug erst gar nicht los. Außerdem muss auch für Licht gesorgt und die Lüftung für die Fahrgäste eingeschaltet werden.
Zum Glück kann man wahlweise aber auch direkt die Knöpfe, Schalter und Hebel in der Fahrerkabine betätigen, was nicht nur wesentlich realistischer wirkt, sondern auch das Erlernen der Tastenbefehle unnötig macht. So kann man dann auch spielend leicht zusätzlich noch die Dienste des Schaffners übernehmen oder an jeder Station die Türen öffnen und schließen – nachdem man natürlich einen kontrollierenden Blick aus dem Fenster geworfen hat, schließlich möchte man niemanden einquetschen oder am Bahnsteig vergessen).

WoS4_Screen1Wie bei aerosoft-Simulationen üblich dürfen wir uns nicht nur in unserer Fahrerkabine bewegen, sondern auch gerne durch den Zug oder gar auf den Bahnsteigen umherlaufen, und deren Architektur bewundern. Zusätzlich dazu darf man auch noch durch das nagelneue (und natürlich auch im Stil der 70er/80er Jahre gehaltene) Bahndepot streifen. Hier bekommt man dann auch nicht nur Büros, die Kantine und die Werkstatt zu sehen, sondern trifft dort auch Kollegen an, die einem ihre Erlebnisse schildern die man dann wiederum als Mission nachspielen kann. Eine wirklich nette Idee, wie ich finde. Und wem das noch nicht genug ist, kann auch den brandneuen und optional an- und abschaltbaren Aggro-Modus nutzen, in dem bereits während der Fahrt das fahrerische Können des Spielers ausgewertet und bei zu schlechten Leistungen sofort beendet wird. Hier heißt es also nochmal extra auf die Zeiten der Fahrpläne und auf das originalgetreue Signalsystem zu achten – ansonsten erlebt man den nächsten Schichtwechsel erst gar nicht mehr. Auch dies ist eine nette Bereicherung zum ohnehin gewohnt guten World of Subways-Gameplay und sorgt somit dafür, dass auch Volume 4 der Reihe wieder für jeden der eine möglichst realitätsnahe U-Bahn-Simulation sucht, eine absolute Kaufempfehlung ist.

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Special vom: 29.03.2015
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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