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Sim Simulator - Teil 81: Logistics Company
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Teil 81: Logistics Company

Logistics_Company_CoverWir alle zocken an unserer PS4, Xbox One oder dem PC, genießen Früchte aus exotischen Ländern und bauen Möbel eines bekannten schwedischen Möbelhauses zusammen. Doch all dies wäre ohne eine bestimmte Einrichtung gar nicht möglich – dem Umschlagplatz. Denn dort wird so ziemlich alles, was wir in unserem Leben nutzen oder zu sich nehmen von Zug, Schiff oder LKW auf andere verladen und dann in die Geschäfte (oder den Onlinehändler) gebracht, in denen wir all die Produkte dann kaufen können. Umschlagplätze sind also sozusagen das Rückgrat unserer Gesellschaft, ohne die gar nichts funktionieren würde. Doch wie läuft es auf so einem Umschlagplatz eigentlich ab? Wie kommen die riesigen Container vom Schiff auf den Zug oder vom Zug auf den LKW? Genau dies erfahren wir in Logistics Company, den Simulator aus dem Hause rondomedia den wir euch in diesem Teil unseres Simulator-Specials einmal genauer vorstellen wollen.

In Logistics Company sind wir also Mitarbeiter eines Umschlagplatzes. Wobei Mitarbeiter eigentlich nicht richtig ist, wir sind nämlich der Eigentümer des ganzen.
Am Anfang ist unsere Firma noch relativ klein und uns steht lediglich ein übersichtliches Warenlager zur Verfügung. Doch durch das Abarbeiten von Aufträgen verdienen wir Geld und bauen unser Unternehmen so schon bald zu einem ansehnlichen Logistik-Umschlagplatz mit vielen Fracht-Terminals aus.

Logistics_Company_Screen1Das Vorgehen ist dabei stets dasselbe: Man nimmt einen Auftrag an und muss dann unterschiedlich viele Container verladen. Dies geschieht vor allem mit dem sogenannten Reacher und dem Brückenkran. Der Reacher ist dabei ein wendiges Gefährt mit einem ausfahr- und schwenkbaren Greifarm, mit dem man die Container an engen Stellen aufnehmen und abladen kann. Der Brückenkran ist hingegen ein riesiges Monstrum, bei dem wir in windiger Höhe in einer Kanzel sitzen und die Container auf den Zug oder LKW verladen. Da man das Geschehen aus der Kanzel heraus nur von oben sieht und sich so die Entfernungen nicht richtig einschätzen lassen, gibt es im "Kranmodus" noch zwei weitere Monitore, die einem beim Verladen der Container wichtige Dienste leisten. Zum einem wird einem hier das Geschehen aus einer Seitenperspektive gezeigt. Der andere Bildschirm zeigt einem hingegen mithilfe einer Grafik, ob wir mit dem Kran genau über dem Container bzw. über dem Abladepunkt sind. Dank dieser Hilfen ist es kein Problem die riesigen Container punktgenau zu verladen. Und das ist auch gut so, denn ab und an gibt es Aufträge, in denen wir entweder besonders schnell sein oder besonders vorsichtig agieren müssen, schließlich können solche Container und deren Inhalt ja auch beschädigt werden. Wenn wir solche Aufträge oder auch die Aufträge generell nicht mit den vorgegebenen Zielen abschließen, muss man eine Strafe zahlen. Im Normalfall sollten die Aufträge aber kein Problem sein und sich das Geld somit immer weiter anhäufen.
Mit dem so verdienten Geld kann man dann nicht nur sein Unternehmen vergrößern, sondern auch weitere Fahrzeuge erwerben. Allerdings ist die Auswahl hier doch arg begrenzt. Neben einem Gabelstapler gibt es so noch portable Hubwägen und einen Werftkran, die man sich kaufen kann.

Logistics_Company_Screen2Alle Fahrzeuge haben gemein, dass ihre Funktionen realistisch nachgestellt wurden. Folgerichtig sind natürlich auch deren Steuerungen unterschiedlich. Allerdings ist dies kein Problem, da einem beim Fahrzeugwechsel stets alle Funktionen übersichtlich angezeigt werden. Zudem gibt es auch ein Tutorial, das man vor seiner Karriere spielen kann und durch das man so alle wichtigen Funktionen, die das Spiel bietet, kennen lernt.

Grafisch bietet Logistics Company durchschnittliches. Alles wirkt irgendwie zu sauber, zu steril. Was wirklich lobenswert ist, ist, dass es ein Wettersystem gibt, das einen von Tag zu Tag neue Wetterbedingungen bietet. So spielt man nickt nur bei schönstem Sonnenschein, sondern eben auch mal im Regen oder im Nebel. Abgesehen davon das der Regen und Nebel die Sicht nehmen, haben diese Wetterbedingungen aber keinen Einfluss aufs Spielgeschehen. All dies zusammengenommen sorgt dafür, dass Logistics Company ein zwar erfrischend neues Simulator-Setting ist, es aber leider nicht so fesselt wie etwa ein Landwirtschafts-Simulator oder OMSI. Dafür fehlt es diesem Genrevertreter einfach an Abwechslung. Für ein paar nette Stündchen ist Logistics Company aber trotzdem mehr als geeignet. Wer also mal was anderes sehen möchte als immer nur Felder, Busse oder Züge, ist mit rondomedias Logistics Company durchaus gut beraten.

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Special vom: 08.12.2014
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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