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Sim Simulator - Teil 73: theHunter 2015
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Teil 73: theHunter 2015

theHunter2015_CoverWenn es draußen langsam ungemütlich wird, und die Sonne immer früher untergeht, startet auf den heimischen PCs die Jagdsaison – dies war letztes Jahr so und ist es auch heute. Und wie letztes Jahr wollen wir euch auch wieder die aktuelle Version der wohl besten Jagdsimulation auf dem Markt – theHunter – genauer vorstellen.

Das Spielprinzip von theHunter 2015 ist schnell erklärt: Man spielt einen Jäger, der im Wald auf Jagd geht. Was mich und wohl auch viele andere im realen Leben abschreckt, ist auf dem PC ein echter Spaß. "Schuld" daran ist das tolle Auftreten des Spiels. Zunächst wäre da die Grafik, die nicht nur im direkten Vergleich zu anderen Simulationen wirklich toll aussieht. Selbst so manches Vollpreisspiel kann sich hinter dem, was man hier präsentiert bekommt, verstecken. Die sieben verschiedenen Jagdgebiete, darunter unter anderem die neue Gebirgswelt der französischen Alpen und die ebenfalls neuen Moorlandschaften im Bayou-Reservat, durch die man streift, unterscheiden sich merklich voneinander, wirken allesamt sehr real und besitzen nicht nur alle eine eigene Flora und Fauna sondern obendrein auch über einen echten Tag-/Nacht-Zyklus sowie Wettereffekte, die die Umgebung immer wieder neu aussehen lassen.

Aber nicht nur die nordamerikanischen und europäischen Wälder wirken sehr real, auch auf die Tierarten, die man antrifft, trifft dies zu. An Tierarten gibt es diesmal übrigens 15, darunter Fuchs, Rothirsch, Reh, Elch, Wildschwein, Schwarzbär, Weißwedelhirsch, Kojote, Truthahn, Schwarzwedelhirsch, Maultierhirsch und Roosevelt-Wapiti. Natürlich sind die ganzen Tiere nicht in einem einzigen Wald zu finden. Vielmehr sind sie, je nach ihrem Lebensraum, auf die sieben Jagdgebiete unterteilt, so dass man jedes Mal etwas anderes vor die Flinte bekommt.

theHunter_2015_Screen1Genau dies erweist sich allerdings als gar nicht so einfach. Denn selbst mit dem tollen Huntermate-Helferlein, der einem neben GPS-Daten, der Ingame-Uhrzeit und der nächsten Lodge, sogar anhand von gefundenen Spuren und Düften anzeigt, welches Tier in welche Richtung geflohen ist, dauert es mitunter eine ganze Zeit, bis man überhaupt mal ein Tier zu Gesicht bekommt. Ob man dieses dann auch tatsächlich jagen darf, ist aber auch wieder eine andere Sache. Bei manchen Rassen darf man nämlich nur männliche Tiere jagen. Wenn man also das Pech hat, und eine halbe Stunde einem weiblichen Tier gefolgt ist, darf man dieses nicht einfach abschießen.
Es gibt aber natürlich ein paar Dinge, die die Jagd ein wenig vereinfachen. Neben besagtem Huntermate wären dies vor allem das unverzichtbare 8x42mm-Fernglas, ein Windrichtungsanzeiger, eine Kompaktdigitalkamera, mit der man seine Abschüsse aufnehmen kann, verschiedene Zelte sowie Duftstoffe, die das Wild anlocken.

Wenn man so eines der Tiere, die sich übrigens verblüffend real in den Jagdgebieten bewegen und in ihrem Tun von echten Tieren kaum zu unterscheiden sind, in Sichtweite angelockt hat, kann man es – wenn es denn dann kein Weibchen ist – erschießen. Dies geschieht mit verschiedensten Waffen, wobei das .30-30 Lever Action-Rifle Premium-Jagdgewehr neu und exklusiv in theHunter 2015 zu finden ist.

theHunter_2015_Screen2Wem es zu langweilig ist, alleine auf Jagd zu gehen, kann auch in theHunter 2015 wieder gemeinsam mit sieben Kumpels durch die Jagdgebiete streifen. Dies funktioniert wieder sehr gut und macht gleich doppelt so viel Spaß. Damit dabei nicht jeder wie der andere aussieht, kann man seinen Charakter auch wieder individuell mit Kleidung und Equipment ausstatten. Später kann man zudem noch auf neue Tierarten, Jagdreviere, Ausrüstungsgegenstände und weitere Funktionen zurückgreifen. theHunter wird nämlich ständig aktualisiert und vergrößert sein Angebot stets. Langweilig wird einem hierbei also nicht so schnell.

Jedoch kostet der Spaß auch etwas. Denn genau wie beim letztjährigen theHunter muss man auch für theHunter 2015 eine monatliche Gebühr bzw. ein Abo abschließen, um alle Funktionen nutzen zu können. Wer die Retail-Version kauft, hat für sein Geld aber bereits ein Sechs-Monats-Abo kostenlos dabei, nach Ablauf der sechs Monate muss aber auch hier ein neues Abo kostenpflichtig gekauft werden.
Diese Investition lohnt sich aber, denn theHunter 2015 ist eine sehr gute Simulation, die sich in fast allen Belangen von den herkömmlichen Simulationen positiv unterscheidet. Sei es die Grafik, die KI oder auch einfach nur der Spielspaß – theHunter 2015 ist in alldem etwas ganz besonderes und deswegen nicht nur für Jäger ein interessantes Spiel.

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Special vom: 02.11.2014
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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