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Sim Simulator - Teil 69: Recycle: Der Müllabfuhr-Simulator
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Recycle: Der Müllabfuhr-Simulator
Recycle_CoverDass unser Müll Woche für Woche abgeholt wird, gehört für uns zur Selbstverständlichkeit. Dabei wissen nur die wenigsten welcher logistische Aufwand dahinter steckt. Nun lernen wir aber auch mal die andere Seite des "dreckigen" Geschäfts kennen: In Recycle: Der Müllabfuhr-Simulator muss man sein eigenes Abfallwirtschafts-Unternehmen eröffnen und mit dem nicht nur die Straßen sauber halten, sondern auch mächtig Geld scheffeln – schließlich wollen wir zum Müllmagnaten werden!

Recycle_Screen1Zumindest ist das unser angestrebtes Ziel in Recycle: Der Müllabfuhr-Simulator. Doch wie immer in solchen Wirtschafts-Simulationen ist der Weg dorthin ein weiter. Und auch im Müllbusiness fangen wir ganz unten an. Zunächst besitzen wir nur einen Müllwagen und können (nachdem wir uns eine entsprechende Lizenz gegönnt haben) nur in einem Gebiet ganz ordinären Hausmüll entsorgen. Dafür müssen aber auch noch Mülltonnen geordert werden, schließlich können die Anwohner ihren Müll nicht einfach auf die Straße schmeißen. Nun noch eine Route festlegen, in der wir am effektivsten arbeiten und los geht es.
Nach ein paar Umläufen haben wir genug Geld beisammen, damit wir uns neue Müllwagen, Gebietslizenzen und sogar Personal leisten können. Irgendwann können wir uns auch um lukrativeren Müll kümmern und entsorgen nebenbei auch noch Biomüll oder Glas.

Mit dem Mehr an Müll stellt sich aber irgendwann auch die Frage wohin mit dem ganzen Mist. Die Antwort lautet: Auf die Deponie. Einfach entladen und die Natur den Rest überlassen, geht hier aber nicht. Auch hier müssen wir für Ordnung sorgen. Zum Beispiel muss der Müll verdichtet werden, damit die Deponie nicht nach kürzester Zeit schon wieder voll ist. Dafür gibt es Bulldozer, die ein paarmal über den Müllberg fahren und so für mehr Platz sorgen. Anschließend kann man ihn Recyclen oder ihn verbrennen und ihn so zu Energie umwandeln.

Natürlich sitzt man nicht nur den lieben langen Tag auf seinem Stuhl und dirigiert die Müllwagen und seine Beschäftigten durch die Straßen. Ein Wagen muss stets selber vom Spieler gesteuert werden. Das ist anfangs auch ganz unterhaltsam, da das Geschehen gut simuliert wird. Nachdem man an einer seiner Mülltonnen angelangt ist, muss man seinen Kollegen absetzen und befehligen zur Mülltonne zu gehen. Danach muss man ihn dazu bringen die Tonne zum Wagen zu rollen, diese dort zu entleeren, sie anschließend wieder an ihren Platz zu bringen und ihn dann hinten auf den kleinen Tritt stellen – alles wie man es auch aus der Realität kennt.
Recycle_Screen2Leider wiederholt sich dieses Prozedere aber wieder und wieder. Bei jeder Mülltonne auf jeder Route muss man genau diese Schritte immer wieder wiederholen. Und auch die anderen Müllsorten, um die man sich ebenfalls kümmern kann, sorgen da nicht gerade für wesentlich mehr Abwechslung. Denn auch hier ist das Vorgehen im Prinzip immer dasselbe. Zum Glück darf man sich aber auch hinter das Steuer des besagten Bulldozers, oder auch Muldenkippers und Raupenkrans setzen, und mit denen die Deponie in Schuss halten und den Müll zum Recyceln überbringen, was bei der ansonsten sehr eintönigen Arbeit ein wahrer Segen ist..

Grafisch bietet Recycle: Der Müllabfuhr-Simulator gewohnte Simulatorkost. Soll heißen, dass die Müllfahrzeuge allesamt toll und detailreich nachgebildet wurden, der Rest dagegen aber leider wie so oft recht matschig und wenig detailliert aussieht. Die Müllmänner bewegen sich, ebenfalls wie bei Simulationen leider allzu oft, recht staksig durch die Gegend. Trotz dieser Kritik ist Recycle: Der Müllabfuhr-Simulator aber alles andere als für die Tonne. Denn auch wenn das Entleeren der Mülltonnen recht schnell zur lästigen Routine wird, ist es doch interessant, sein Abfallwirtschafts-Unternehmen immer weiter wachsen zu lassen und irgendwann die komplette Stadt von ihrem Müll zu befreien. Wer auf Simulationen steht sollte sich auch Recycle: Der Müllabfuhr-Simulator also auf jeden Fall zumindest mal anschauen.

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Special vom: 05.10.2014
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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