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Sim Simulator - Teil 63: Wolkenkratzer Simulator
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Teil 63: Wolkenkratzer Simulator

Wolkenkratzer_CoverTreue Leser dieses Special werden wissen, dass wir hier schon öfters Simulatoren aus der Best of Simulators-Reihe vorgestellt habe. Unter diesem Titel bringt astragon ältere Simulatoren preiswerter heraus und geben somit Leuten, die sie beim ersten Mal nicht gespielt haben, die Chance dies nachzuholen.
Doch nicht nur der Mönchengladbacher Publisher hat so eine "Klassik-Reihe". Auch die Konkurrenz aus der Nähe von München hat das Geschäft mit älteren Spielen für sich entdeckt und bringt seine Produkte seinerseits unter dem Titel "I Like Simulator" heraus.
In Zukunft werden wir somit auch UIG-Klassiker vorstellen können. Den Anfang macht dabei der Wolkenkratzer Simulator aus dem Jahre 2009.

Ich gebe es zu. Bis vor ein paar Tagen habe ich noch nie etwas vom Wolkenkratzer Simulator gehört. Dabei ist die Idee wirklich interessant. Einen Wolkenkratzer zu bauen gehört nämlich zum schwersten was es im Bauwesen gibt und ist somit nahezu prädestiniert in einem Simulator-Spiel nachgestellt zu werden.

Das erste Hochhaus der Welt wurde übrigens 1885 in Chicago erbaut. Es war das auch heute noch existierende Home Insurance Building und schoss für damalige Verhältnisse unglaubliche 55 Meter in die Höhe. Damit war es aber nicht auch gleichzeitig der erste Wolkenkratzer. Als solche werden nämlich erst Gebäude mit einer Mindesthöhe von 150 Meter genannt. Das erste Gebäude, das diese Höhe übertraf – und zwar gleich deutlich, war das 1908 erbaute und 187 Meter Höhe Singer Building in New York.

New York ist auch heutzutage noch die Skyscraper-Hauptstadt. Keine Stadt der Welt hat so viele Wolkenkratzer wie der Big Apple – nämlich rund 140.
Damit ist New York natürlich auch der perfekte Schauplatz für den Wolkenkratzer Simulator. In dem es darum geht – wie der Name unschwer erraten lässt – noch weitere Wolkenkratzer in die Skyline von New York erheben zu lassen.
Um dies zu verwirklichen besitzen wir unser eigenes Bauunternehmen mit dem wir an verschiedenen Orte in New York neue Wolkenkratzer errichten müssen. An welchem Ort wir unser erstes Gebäude bauen, bleibt uns überlassen. Auf einer an Google Maps erinnernden Übersichtskarte können wir zwischen den einzelnen Standorten wählen. Diese unterscheiden sich zwar im Preis, da wir am Anfang aber genügend Geld auf dem Konto haben, haben wir aber dennoch die freie Auswahl. Wenn wir uns für einen Platz entschieden haben, geht es zur Planung des Wolkenkratzers über. Hier haben wir die Auswahl zwischen verschiedenen Typen sowie unterschiedlichen Höhen. Außerdem kann man noch per Schieberegler entscheiden, wie viel Fläche des Gebäudes am Ende für Wohnungen und wie viel für Büros genutzt werden sollen, sowie deren jeweilige Qualität. Dies ist für einen späteren Zeitpunkt wichtig. Nachdem wir den Wolkenkratzer erbaut haben, können wir die darin befindlichen Büros und Wohnungen nämlich vermieten, und desto besser deren Qualität, desto mehr Mieteinnahmen erhalten wir. Übertreiben soll man es befindet Qualität aber auch nicht, denn genauso gilt auch je höher der Turm und besser die Wohn- bzw. Büroklasse desto teurer wird der Bau des Wolkenkratzers.

Wolkenkratzer_Screen1Nachdem wir alles im Rahmen unseres Budgets geplant haben, springen wir auch schon unverzüglich in die Bauphase über. Wer gehofft hat, dass er im Wolkenkratzer-Simulator tatsächlich selber Hochhäuser hochziehen darf (sprich in den dazu benötigten Maschinen sitzen und diese selber steuern darf) muss leider enttäuscht werden. Als Eigentümer der Firma managt man die Baustelle nur und ist dafür zuständig, dass genügend Arbeiter, Ingenieure, Vorarbeiter, Mechaniker und natürlich Maschinen vorhanden sind. Während man das gesamte Personal einfach nur mit Hilfe eines Reglers einstellt bzw. rauswirft, muss man sämtliche Maschinen einzeln kaufen. Zur Auswahl stehen hier Bagger, Muldenkipper, Betonmischer, Transport-LKWs und Kräne. Die werden auch alle tatsächlich benötigt, allerdings nicht alle gleichzeitig. In der ersten Bauphase muss zum Beispiel nur das Erdreich ausgehoben werden (danach folgen noch die Fundament- und Hochbau-Phase), wofür man natürlich nur Bagger und Muldenkipper braucht. Folgerichtig sollte man hier auch nur diese beiden Typen kaufen. Warum das Ganze? Der Platz auf der Baustelle ist arg begrenzt, so dass Maschinen, die nicht gebraucht werden, nur unnötig Platz verschwenden würden. Aus diesem Grund sollte man, wenn ein Maschinentyp nicht mehr gebraucht wird, diesen auch verkaufen und stattdessen einen anderen kaufen.
Beim Kauf der Maschinen sollte man immer auf deren Zustand achten. Der ist mitunter nämlich alles andere als gut. Kaputte sind zwar deutlich preiswerter, benötigen aber auch mehr Reparaturen, wodurch die Arbeit natürlich uns Stocken gerät (und mehr Mechaniker eingestellt werden müssen). Darum sollte man hier nicht auf den Cent gucken und ruhig etwas teurere Geräte kaufen. Wovon man sich nicht irritieren lassen sollte, sind die Namen der Maschinen und Fahrzeuge. Die heißen nämlich gerne Mal "alberne Samanta", "enge Andrea", "kleinerer Robert" oder "schmaler Olaf". Warum die so heißen weiß ich nicht. Vielleicht soll es witzig sein – ich weiß es wirklich nicht.

Wolkenkratzer_Screen2Was ich weiß ist, dass die Bauphase relativ lange dauert. Und noch länger wenn man nicht genügend Personal hat. Darum sollte man auch hier nicht geizen und immer lieber ein paar Arbeiter zu viel als zu wenig anheuern. Ansonsten kann man seinen Turm im Schneckentempo wachsen sehen.
Apropos sehen: während man bei der Bauplatz-Auswahl eine schöne Karte von New York gezeigt bekommt, sieht man in der Bauphase nur seine herausgeschnittene Baustelle. Auf dieser wimmeln dafür aber relativ schön anzusehende (vor allem wenn man bedenkt, dass das Spiel ja doch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat) Fahrzeuge umher. Die namensgebenden Wolkenkratzer sehen hingegen leider nicht so spektakulär aus, wie man sich das gewünscht hätte. Zwar ist deren Aufbau schön anzusehen, wenn sie einmal da stehen, sind sie aber doch recht detaillose Bauwerke.

Nach dem Bau eines Wolkenkratzers können wir diesen wie gesagt verkaufen oder vermieten, womit wir wieder Geld erhalten und uns an den nächsten Bau wagen können, bei dem das ganze Prozedere wieder von vorne anfängt.
Ob einem diese repetitive Aufgabe gefällt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Simulator-Fans dürften aber sicherlich ihre Freude haben. Denn auch wenn man hier nicht original lizenzierten Fahrzeuge steuert, ist der Aufbau eines Wolkenkratzers doch etwas was man selbst in diesem Genre nicht jeden Tag erlebt. Und da das ganze im Rahmen der I Like Simulator-Reihe auch nur knapp 8 Euro kostet, ist der Wolkenkratzer Simulator sicherlich einen Blick wert.

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Special vom: 22.08.2014
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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